Andorra
Mountainbike-WM

Spitz und Fumic bleiben ohne Medaillen

Sieben Sekunden fehlten Manuel Fumic bei der Mountainbike-WM in Andorra zur Bronzemedaille. Der Kirchheimer musste am Samstag in der olympischen Cross-Country-Disziplin wie im Vorjahr mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden sein. Auch Sabine Spitz wiederholte ihre Platzierung von 2014: Die Olympiasiegerin von 2008, die ihre 21. Weltmeisterschaft bestritt, fuhr auf Rang acht. Den Titel bei der Elite über 25,2 Kilometer holte sich der Schweizer Nino Schurter vor Olympiasieger Julien Absalon (Frankreich/+10 Sekunden) und Ondrej Cink aus Tschechien (+1:15 Minuten). Im Gegensatz zu Fumic konnte die 43 Jahre alte Sabine Spitz auf dem anspruchsvollen Kurs in Vallnord/Andorra nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Spitz, die bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ihren letzten großen Wettkampf bestreiten will, kam 4:02 Minuten nach Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prevot aus Frankreich ins Ziel. Die Silbermedaille holte sich die Russin Irina Kalentjewa (+58 Sekunden) vor Yana Belomoina (+ 1:36) aus der Ukraine. In der dritten von sechs Runden lag Spitz noch auf Rang sechs. Aber die Olympia-Zweite von London, die 2016 ihre fünften Olympischen Spiele ansteuert, stürzte und rammte sich in einer Laufpassage eine Pedale in die Kniekehle. "Ich gehöre immer noch zu den Schnellsten. Da kann ich doch zufrieden sein. Ohne mein Pech wäre sogar eine Medaille drin gewesen", sagte Spitz. mehr

Mountainbike-WM

Sabine Spitz wie im Vorjahr Achte

Sabine Spitz hat bei den Weltmeisterschaften im Mountainbike wie im Vorjahr den achten Rang belegt. Die 43 Jahre alte Olympiasiegerin von Peking konnte am Samstag auf dem anspruchsvollen Kurs in Vallnord/Andorra nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Spitz, die bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ihren letzten großen Wettkampf bestreiten will, kam 4:02 Minuten nach Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prevot aus Frankreich ins Ziel. Die Silbermedaille holte sich die Russin Irina Kalentjewa (+58 Sekunden) vor Yana Belomoina (+ 1:36) aus der Ukraine. Titelverteidigerin Catharine Pendrel (Kanada) landete auf Rang fünf. Auf fast identischer Strecke in Andorra hatte Sabine Spitz, die amtierende WM-Dritte im Marathon aus Murg-Niederhof, vor zwei Jahren ihren letzten Weltcup-Sieg in der olympischen Cross-Country-Disziplin gefeiert. mehr

Vuelta

Degenkolb im Sprint erneut geschlagen

Der deutsche Top-Sprinter John Degenkolb (Gera) muss weiter auf einen Etappensieg bei der 70. Vuelta warten. Im Massensprint der 173 km langen zwölften Etappe von Escaldes-Engordany/Andorra ins spanische Lleida reichte es für den 26-Jährigen vom Team Giant-Alpecin am Donnerstag nur zum fünften Platz. Der Sieg ging an den Niederländer Danny van Poppel (Trek), im Gesamtklassement führt weiter der Italiener Fabio Aru (Astana). Nachdem die letzten Fahrer einer fünfköpfigen Fluchtgruppe auf dem Schlusskilometer eingeholt worden waren, entbrannte unter den Sprintern der Kampf um den Sieg. Degenkolb verpasste dabei eine gute Position und konnte, umringt von seinen Rivalen, sein Potenzial nicht voll ausspielen. Im Ziel schlug der Klassiker-Spezialist wütend mit der rechten Faust auf den Lenker. Nicht mehr an den Start ging am Donnerstag Tour-de-France-Sieger Christopher Froome. Der britische Kapitän der Sky-Mannschaft hatte bei einem Sturz auf der Königsetappe am Mittwoch einen Fußbruch erlitten, das Teilstück nach Andorra aber dennoch beendet. Froome war bei der Vuelta mit dem Ziel gestartet, als dritter Fahrer nach Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978) in einer Saison das Double aus Tour und Vuelta zu gewinnen. mehr

Fußbruch

Tour-Sieger Froome steigt bei Vuelta aus

Tour-de-France-Sieger Christopher Froome hat bei der 70. Vuelta in Spanien verletzungsbedingt aufgegeben. Der britische Radprofi zog sich am Mittwoch bei einem Sturz auf der Königsetappe nach Andorra einen Fußbruch zu, wie Untersuchungen am Donnerstagvormittag ergaben. "Die Vuelta ist für mich zu Ende", twitterte Froome, der als dritter Fahrer nach Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978) in einer Saison das Double aus Tour und Vuelta gewinnen wollte. Trotz der schweren Blessur hatte der 30-Jährige das schwerste Teilstück der diesjährigen Vuelta noch beendet, war aber mit schmerzverzerrtem Gesicht, einer blutenden Wunde am rechten Knie und 8:41 Minuten nach Tagessieger Mikel Landa (Spanien/Astana) ins Ziel gekommen. Erste Untersuchungen am Abend hatten bereits starke Zweifel an einer Weiterfahrt aufkommen lassen. Er sei seitlich gegen eine Barriere und eine Steinmauer geprallt und könne nicht ohne Krücken gehen, hatte Froome via Twitter mitgeteilt. Die Verletzung dürfte ziemlich sicher auch das vorzeitige Saisonende für den Sky-Kapitän bedeuten. mehr

Pleite für Froome

Landa gewinnt Königsetappe der Vuelta

Der spanische Radprofi Mikel Landa hat die gefürchtete Königsetappe der Vuelta gewonnen. Der 25-Jährige vom Team Astana triumphierte auf dem extrem anspruchsvollen elften Teilstück über 138 km und sechs fordernde Bergwertungen nach Cortals d'Encamp/Andorra. Das positive Abschneiden der kasachischen Skandal-Equipe rundete der Italiener Fabio Aru ab, der als Etappenzweiter das Rote Trikot des Gesamtführenden übernahm. Der 25-jährige Aru, Gesamtzweiter des diesjährigen Giro d'Italia, verdrängte Tom Dumoulin vom deutschen Team Giant-Alpecin von der Spitze. Der Niederländer konnte am Schlussanstieg dem Tempo der beiden Astana-Fahrer nicht folgen und kam mit 2:59 Minuten Rückstand auf Landa als Neunter ins Ziel. Die Fahrer hatten die Etappe angesichts des herausfordernden Profils mit einer gehörigen Portion Respekt in Angriff genommen, Tour-de-France-Sieger Christopher Froome (Sky) sprach im Vorfeld von der "schwierigsten Etappe, die ich bei einer großen Landesrundfahrt bestritten habe", zudem sei sie die "wichtigste der diesjährigen Vuelta". mehr

Mountainbike-WM

Gegenheimer holt erste Medaille für BDR

Simon Gegenheimer (Karlsruhe) hat den deutschen Mountainbikern bei der WM in Vallnord/Andorra einen gelungenen Auftakt beschert. Im nicht-olympischen Eliminator-Sprint belegte der 26-Jährige am Dienstag den dritten Platz hinter Daniel Federspiel (Österreich) und Samuel Gaze (Neuseeland). Bei den Frauen wurde die deutsche Meisterin Nadine Rieger (Sonthofen) Siebte. Den guten Start für die deutschen Fahrer rundete das Trial-Team ab, das ebenfalls Bronze gewann. mehr