Andre Lotterer
Formel 1

Amerikaner Rossi fährt in Spa für Marussia

Das Bäumchen-wechsel-dich-Spielchen in der Formel 1 geht munter weiter: Nachdem Caterham dem Duisburger Andre Lotterer (32) beim Großen Preis von Belgien am Sonntag (14.00 Uhr/Live-Ticker) zu seinem Debüt in der Königsklasse verhilft, legt Marussia in Person von Alexander Rossi nach. Der 22 Jahre alte Amerikaner, der als Testfahrer erst vor einem Monat von Caterham zu Marussia gewechselt war, wird für den Engländer Max Chilton (23) an den Start gehen. "Das ist ein großer Moment für mich, und ich muss so viel vorbereiten in sehr kurzer Zeit", sagte Rossi: "Auf der anderen Seite fühle ich schon länger, dass ich dafür bereit bin." mehr

Technik-Defekte

Porsche muss Hoffnung auf Le-Mans-Sieg aufgeben

Porsche muss seine Hoffnungen auf den 17. Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans aller Voraussicht nach aufgeben. Bei der Rückkehr der Stuttgarter zum Langstreckenklassiker nach 16 Jahren Abstinenz schied der frühere Formel-1-Pilot Mark Webber (Australien) im Porsche 919 Hybrid gut eine Stunde vor Rennende wegen eines technischen Defekts aus. Auch der zweite Porsche mit dem Ludwigsburger Marc Lieb am Steuer musste kurz danach zur Reparatur an die Box fahren und lag weit zurück. Damit war der Weg für Konkurrent Audi zum fünften Sieg in Frankreich nacheinander und dem 13. Triumph insgesamt frei. Nach einem bis dahin turbulenten Rennen lag das Trio mit Lokalmatador Benoit Tréluyer (Frankreich), Andre Lotterer (Duisburg) und Marcel Fässler (Schweiz) im Audi R18 e-tron quattro in Führung. Den zweiten Platz belegten Lucas di Grassi (Brasilien), Rekordsieger Tom Kristensen (Dänemark) und Marc Gené (Spanien) in einem weiteren Auto der Ingolstädter. Dritter war das Toyota-Trio Sébastien Buemi (Schweiz), Anthony Davidson (Großbritannien) und Nicolas Lapierre (Frankreich) im Toyota TS 040 Hybrid. mehr

24 Stunden von Le Mans

Audi dominiert Qualifying

Vorjahressieger Audi hat das Qualifying für die 24 Stunden von Le Mans mit seinen Hybrid-Rennwagen dominiert und im Qualifying die ersten drei Startplätze erobert. Loic Duval fuhr die Bestzeit, der R 18 des Franzosen steht beim Start am Samstag (15.00 Uhr) auf der Pole Position. Duval wechselt sich beim berühmten Langstreckenrennen mit dem dänischen Rekordsieger Tom Kristensen und Allan McNish aus Schottland hinter dem Steuer ab. Direkt hinter dem Trio liegen die Titelverteidiger Marcel Fässler (Schweiz), Andre Lotterer (Duisburg) und Benoit Treluyer (Frankreich). Den dritten Rang sicherten sich Le-Mans-Neuling Lucas di Grassi (Brasilien), Marc Gene (Spanien) und Oliver Jarvis (Großbritannien). Zum ersten Mal wird die erste Startreihe in der 90-jährigen Geschichte des Rennens von zwei Hybrid-Autos gebildet. mehr

Dreifach-Sieg für Audi bei 24 Stunden von Le Mans

le Mans (sid) Drei Audi, davon zwei in der erstmals eingesetzten Version mit einem Hybridantrieb, waren am Ende der 80. Auflage des 24-Stunden-Rennens von Le Mans ganz vorne. "Ich weiß nicht, ob man es sehen konnte, aber wir haben wirklich hart gekämpft", sagte Andre Lotterer (Duisburg), der wie im Vorjahr gemeinsam mit Marcel Fässler (Schweiz) und Benoit Treluyer (Frankreich) siegte und für den 11. Audi-Erfolg sorgte. Zweite wurden Tom Kristensen (Dänemark), Geburtstagskind Rinaldo Capello (48/Italien) und Allan McNish. Der Schotte touchierte drei Stunden vor Rennende die Leitplanke und vergab die Siegchance. Vor 250 000 Zuschauern an der Strecke sorgte Anthony Davidson für einen Schreckmoment. Nach einer Kollision mit Ferrari-Fahrer Pierguiseppe Perazzini war sein Toyota in die Luft gestiegen, hatte sich mehrfach überschlagen und war in die Leitplanke geprallt. Der Engländer erlitt Brüche zweier Brustwirbel und muss drei Monate pausieren. mehr