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Angelica Schwall-Düren
Düsseldorf

Schwall-Düren: WDR-Gesetz für mehr Transparenz

Die scheidende NRW-Medienministerin Angelica Schwall-Düren (SPD) hat gestern den Entwurf für das neue WDR-Gesetz in den Landtag eingebracht - es war ihre letzte Rede im Plenum. "Den Verwaltungsrat wollen wir zu einem Expertengremium machen", erklärte die Politikerin. Künftig sitzen sieben Mitglieder in dem Gremium, darunter Juristen und Wirtschaftsprüfer. Der Rundfunkrat werde mit weiteren Aufgaben betraut, darunter die Aufsicht über die WDR-Tochterfirmen sowie bei medienübergreifenden Kooperationen. Insgesamt würden die Unabhängigkeit der Gremien sowie die Transparenz gestärkt. Alle außertariflichen Verträge, die künftig zustande kommen, müssen öffentlich gemacht werden, erklärte die Ministerin und betonte, dass der "staatliche Einfluss" des WDR unter das geforderte Maß gesenkt werde. Im Rundfunkrat werden mehr Vertreter gesellschaftlich relevanter Gruppen sitzen und verhältnismäßig weniger Vertreter von Parteien. mehr

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