Ankara - alle aktuellen Infos zur Hauptstadt der Türkei
Ankara - alle aktuellen Infos zur Hauptstadt der Türkei FOTO: dpa, tb mda
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Türkei bereitet Angriff auf syrische Kurden vor

In Syrien wächst die Gefahr, dass ein neuer Kriegsschauplatz eröffnet wird. Gestern erklärte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, dass die Türkei "jederzeit" ihre angekündigte Militärintervention in den nordsyrischen Regionen Afrin und Manbidsch starten könne. Bisher hatte Erdogan als wichtigsten Grund für die geplante Operation die Gefahr von Angriffen kurdischer Milizverbände auf die Türkei genannt. Jetzt sagte er laut türkischen Medien, es gehe darum, die Pläne der USA zur Aufstellung einer 30.000 Personen starken Grenzschutztruppe der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) zu verhindern. mehr

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Daniel Zimmermann bleibt sich seiner Türkei-Linie treu

Der demokratisch gewählte Bürgermeister von Monheims Partnerstadt Atasehir wird von Ankara abgesetzt. Der Vorwurf: Korruption. Nach allem, was man von den Gepflogenheiten des Erdogan-Regimes weiß, sollten da die Alarmglocken schrillen. Und was macht Monheims Bürgermeister? Er glaubt, dass von diesem mutmaßlichen Anschlag auf die Demokratie in Atasehir schon niemand etwas mitbekommen werde in seiner Rheingemeinde. Und zieht sich auf die - mögliche - Option zurück, dass es hinreichende Verdachtsmomente für Korruption gibt, mit der logischen Folge einer Suspendierung. Denn, so Zimmermann in einer Mail an CDU-Ratsfraktionschef Markus Gronauer: "Wir alle wissen, dass Korruption in der Türkei weit verbreitet ist." Und wir alle wissen, dass sich Korruption gerade in einem solchen Land als Allerweltsvorwurf eignet, um politische Gegner kleinzumachen! Dass sich Zimmermann auf das erdogansche Argumentationsterrain begibt, passt zu seiner Linie der Schönrednerei über die AKP-Türkei und ihre Vasallen in Monheim. Wie ließ er sich noch zitieren, nachdem der Imam der Monheimer Ditib-Gemeinde Anfang 2017 aufgrund von Spitzel-Vorwürfen aus der Gefahrenzone (sprich: zurück in die Türkei) beordert wurde? Bei der Anschwärzung vermeintlicher Gülen-Anhänger handele es sich um "klassisches Denunziantentum" (nicht Spionage). "Das ist zwar nicht schön, aber auf keinen Fall strafbar." mehr

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Türkisches Urteil verstärkt Hoffnung für Deniz Yücel

Mit einer Grundsatzentscheidung zur Inhaftierung von Journalisten hat das türkische Verfassungsgericht der Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan eine Niederlage beigebracht und die Hoffnung auf Freilassung des deutsch-türkischen "Welt"-Reporters Deniz Yücel verstärkt. Der mit einer Mehrheit von elf zu sechs Richtern gefasste Beschluss ordnete die Freilassung von zwei türkischen Journalisten an, die seit Langem in Untersuchungshaft sitzen. Yücels Anwalt Veysel Ok sagte unserer Redaktion, er hoffe, dass der Beschluss als Präzedenzurteil wirken werde. Mehr als 100 Journalisten sind derzeit noch in der Türkei inhaftiert. Yücel sitzt seit 27. Februar 2017 in Untersuchungshaft. Ihm wird unter anderem Terrorpropaganda vorgeworfen. mehr