Antisemitismus
Österreichische Bundesliga

SV Mattersburg muss für antisemitische Fans Strafe zahlen

Österreichs Bundesligist SV Mattersburg ist nach den antisemitischen Gesängen seiner Fans beim 0:9 gegen Austria Wien mit einer vergleichsweise milden Strafe davongekommen. Der Klub aus dem Burgenland muss 2000 Euro zahlen, noch einmal 2000 Euro würden im Falle einer Wiederholung innerhalb der nächsten sechs Monate fällig. Bei dem Ligaspiel gegen die von Ex-HSV-Coach Thorsten Fink trainierte Austria, die ihre Wurzeln teilweise im jüdischen Milieu Wiens hat, wurden Rufe wie "Jude, Jude" und "scheiß Judenverein" laut. Laut Strafsenat der österreichischen Bundesliga seien dies "vereinzelte diskriminierende Rufe aus dem Zuschauerbereich" gewesen. Der Strafrahmen bei derartigen Verstößen reicht von 1500 bis 15.000 Euro. mehr

Aktionsplan

Frankreich widmet Kampf gegen Rassismus 100 Millionen Euro

Im Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus hat die französische Regierung einen 100 Millionen Euro schweren Aktionsplan vorgelegt. "Rassismus, Antisemitismus, Hass auf Muslime und Ausländer sowie Homophobie nehmen in unserem Land auf unerträgliche Weise zu", sagte Premierminister Manuel Valls am Freitag bei der Vorstellung des Aktionsplans in Créteil nahe Paris. Seine Regierung wolle "nichts mehr durchgehen" lassen. mehr