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Arbeitsamt
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Lohndumping

Von Lohndumping wird gesprochen, wenn für eine Vollzeitbeschäftigung Löhne vereinbart werden, die unterhalb des Existenzminimums liegen. Außerdem gilt es als Dumping,wenn das Gehalt unterhalb des tariflichen Niveaus der jeweiligen Branche liegt oder es weniger als zwei Drittel des ortsüblichen Lohnes für eine Tätigkeit beträgt. Bei 1,53 beziehungsweise 1,64 Euro pro Stunde ist das zweifelsohne der Fall. So viel hat ein Rechtsanwalt in Südbrandenburg seinen zwei Bürohilfen gezahlt, das Jobcenter Oberspreewald-Lausitz hatte zunächst den Lohn aufgestockt. Dies sei für den Steuerzahler nicht hinnehmbar, deshalb hatte das Jobcenter geklagt. Jetzt hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg der Behörde Recht gegeben. Der Rechtsanwalt muss 3400 Euro an das Jobcenter zahlen. mehr

Karlsruhe

Leverkusen scheitert mit Jobcenter in Eigenregie

Hartz-IV-Empfänger werden auch in Zukunft hauptsächlich von der Bundesagentur für Arbeit (BA) und den Kommunen gemeinsam betreut. Das ergibt sich aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Die Richter wiesen gestern eine Klage der Stadt Leverkusen und 15 Landkreisen größtenteils ab (Aktenzeichen: 2 BvR 1641/11). Eigentlich wollten die Kläger erstreiten, dass sie in den Kreis der so genannten Optionskommunen aufgenommen werden. Diese dürfen die Langzeitarbeitslosen allein und ohne Arbeitsagentur betreuen und bekommen dafür auch entsprechend viel Geld vom Bund. mehr

Thema

Arbeitsamt

Das Arbeitsamt, wie die Bundesagentur für Arbeit umgangssprachlich genannt wird, ist die Verwaltungsträgerin der deutschen Arbeitslosenversicherung. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt Aufgaben im Bereich des Arbeits- und Ausbildungsmarktes. Sie vermittelt beispielsweise Ausbildungs- und Arbeitsstellen, berät Arbeitgeber und Arbeitnehmer, fördert diverse Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt und bietet Leistungen zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen an. Das Arbeitsamt ist außerdem zuständig für Zahlungen von Entgeltersatzleistungen.