Arbeitszeugnis - News und aktuelle Informationen
Arbeitszeugnis - News und aktuelle Informationen FOTO: dpa, jbu pzi
Arbeitszeugnis

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Bedient sich ein Kriminalkommissar im Rahmen der Aufnahme eines Einbruchs an Ort und Stelle an Euroscheinen im Wert von 500 Euro, die in einer Vitrine deponiert waren, so kann ihm neben einer Strafe (hier ausgesprochen in Höhe von 60 Tagessätzen) die Entlassung aus dem Dienst drohen. Hier hatte er das Geld zwar wieder zurückgelegt – allerdings erst, nachdem die Bestohlene den Diebstahl bemerkt hatte. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte den Rauswurf mit Blick darauf, dass der Kommissar sich nicht darauf berufen könne, "kopflos beziehungsweise unüberlegt" zugegriffen zu haben. (BVwG, 2 B 77/12) mehr

Arbeitsrecht

Arbeitszeugnisse müssen nicht unbedingt die weniger guten Seiten eines ausscheidenden Mitarbeiters enthalten. Motto: Mag doch der neue Arbeitgeber selbst herausfinden, wie gut oder weniger gut der neue Mitarbeiter ist. Jedoch sollte es "in sich stimmig" sein. Wenn also ein Ex-Chef einen Mitarbeiter "sehr positiv" schildert, am Ende aber mit der Formulierung "stets zu unserer Zufriedenheit" aufwartet (was unter Personalchefs der Note "3" entspricht), dann kann der Mitarbeiter mit Recht fordern, dass es mindestens heißen müsste "in jeder Hinsicht..." (oder auch: "stets zu unserer vollen Zufriedenheit"). Der Arbeitgeber wurde deshalb aufgefordert das Zeugnis zu "korrigieren". (ArG Hamburg, 21 Ca 587/11) mehr

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