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Frankfurt/Main

Geringes Interesse an Auschwitz-Gedenken

Die Sendungen, in denen ARD und ZDF in den vergangenen Tagen an die Befreiung von Auschwitz vor 70 Jahren erinnerten, sind beim Publikum nur auf geringes Interesse gestoßen. Die Übertragung der Feierstunde im Bundestag verfolgten am Dienstag ab 9 Uhr im ZDF 270 000 Zuschauer, das waren 5,7 Prozent Marktanteil. Die Zusammenfassung der Veranstaltungen zum Auschwitz-Gedenken im Ersten verfolgten am Dienstagabend um 22.45 Uhr nur 1,4 Millionen Zuschauer, das entsprach 6,6 Prozent Marktanteil. mehr

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Erst seit 1996 nennt sich das Gemeinschaftsprogramm der ARD "Das Erste". Ab 1984 hieß es "Erstes Deutsches Fernsehen", davor schlicht "Deutsches Fernsehen". Das ging heute vor 60 Jahren das erste Mal auf Sendung. Zum Programmstart um 16.30 Uhr wurde die Marionettenbühne Schloss Lensahn mit dem Stück "Der verlorene Schuh" gezeigt. Abends lief die "Tagesschau" - die aber erst seit 1956 täglich ausgestrahlt wurde. Das Gemeinschaftsprogramm wurde zu Beginn der 50er Jahre von den Intendanten der landesweiten Rundfunkanstalten ins Leben gerufen, heute teilen sich neun Rundfunkanstalten die Programmgestaltung im "Ersten". 1954 war die mit einigen Pausen versehene Sendezeit noch auf fünf Stunden begrenzt. So auch am 1. November: Um 22 Uhr war Sendeschluss.