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Reportage

Neue Rolle für Beckmann

Reinhold Beckmann definiert sich neu: Nach dem Ende seiner Talkshow ist er jetzt neben seiner Rolle als Sportmoderator auch als Reporter fürs "Erste" unterwegs. Zu seinem 59. Geburtstag startet heute die Reihe "#Beckmann", die auf zehn Teile in diesem Jahr angelegt ist. Während der Sendung will die ARD einen Live-Chat mit dem Publikum auf der Webseite einrichten. Für den ersten Beitrag "Unser Krieg? Deutsche Kämpfer gegen IS-Terror" begab sich Beckmann mit seinem Co-Autor Helmar Büchel in den Irak. Die beiden unterhielten sich mit deutsch-jesidischen Kämpfern, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben und nun den Vormarsch der Terrormiliz "Islamischer Staat" stoppen wollen. Beckmann traf auch auf Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Der Film illustriert die verheerende Lage in den vielen Flüchtlingscamps, wo Tausende Menschen um das Nötigste kämpfen. mehr

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Erst seit 1996 nennt sich das Gemeinschaftsprogramm der ARD "Das Erste". Ab 1984 hieß es "Erstes Deutsches Fernsehen", davor schlicht "Deutsches Fernsehen". Das ging heute vor 60 Jahren das erste Mal auf Sendung. Zum Programmstart um 16.30 Uhr wurde die Marionettenbühne Schloss Lensahn mit dem Stück "Der verlorene Schuh" gezeigt. Abends lief die "Tagesschau" - die aber erst seit 1956 täglich ausgestrahlt wurde. Das Gemeinschaftsprogramm wurde zu Beginn der 50er Jahre von den Intendanten der landesweiten Rundfunkanstalten ins Leben gerufen, heute teilen sich neun Rundfunkanstalten die Programmgestaltung im "Ersten". 1954 war die mit einigen Pausen versehene Sendezeit noch auf fünf Stunden begrenzt. So auch am 1. November: Um 22 Uhr war Sendeschluss.