ARD
Persönlich

Ulrich Deppendorf . . . sendet nicht mehr aus Berlin

Fast 300 Mal ging Ulrich Deppendorf, der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, mit seinem "Bericht aus Berlin" sonntagabends auf Sendung. Gestern Abend verabschiedete er sich von den Zuschauern. Im Januar war der 1,91 Meter große Journalist 65 Jahre alt geworden. Aufhören will Deppendorf, der nach einem leichten Schlaganfall wieder voll auskuriert ist, aber nicht. Als Gast in TV-Sendungen oder mit neuen Internet-Formaten könnte er künftig von sich reden machen. mehr

Berlin

Letzter "Bericht aus Berlin" mit Ulrich Deppendorf

"Aus dem ARD-Hauptstadtstudio - tschüss!", so heißt es am kommenden Sonntag, wenn Ulrich Deppendorf sich vom Fernsehpublikum des Ersten im "Bericht aus Berlin" endgültig verabschiedet. Es ist sein letzter Arbeitstag im Studio an der Spree. Ende Mai geht der Studioleiter und Chefredakteur Fernsehen in den Ruhestand. 298 Sendungen des Politikmagazins hat er in insgesamt elf Jahren Amtszeit moderiert, hinzu kommen die ARD-Sommerinterviews in Doppelmoderation mit seinem Stellvertreter. mehr

Lokalsport

Ratinger Meeting: Gute Preise und Fernsehpräsenz

Das Ratinger Mehrkampf-Meeting am 27. und 28. Juni wird wohl im Fernsehen gezeigt. "Wir stehen noch in Gesprächen mit der ARD", sagte Meeting-Direktor Marco Buxmann. "Deshalb könnte es allerdings sein, dass sich die angepeilten Anfangszeiten von täglich 11 Uhr etwas nach vorne verschieben." Der Organisator hofft vor allem auf viele Zuschauer: "Wir haben die Preise wieder sehr familienfreundlich gestaltet." Eine Dauerkarte für beide Tage kostet 25 Euro (ermäßigt 18), Schülertickets gibt es bereits ab fünf Euro. Familien schauen für 65 Euro komplett zu. mehr

Leverkusen

Beitragsservice schreibt jetzt die Städte an

Um sicher zu stellen, dass die Asylbewerberunterkünfte keine weiteren Anschreiben zum Rundfunkbeitrag erhalten, soll in den kommenden Tagen eine Information an die Dachverbände der Städte, Kommunen und Sozialverbände verschickt werden: Das kündigte Christian Greuel, Sprecher Beitragskommunikation ARD, ZDF, Deutschlandradio gestern an. Der Beitragsservice sei an dieser Stelle auf die Mithilfe der Städte und Kommunen angewiesen. Bereits im März 2014 habe die Einrichtung den deutschen Landkreistag darüber informiert, wie Kommunen sicherstellen könnten, dass Bewohner von Flüchtlingsunterkünften nicht zu Rundfunkbeiträgen herangezogen werden. Greuel schreibt: "Wir haben Verständnis, dass Kommunen durch die aktuell steigenden Flüchtlingszahlen stark belastet sind und ein erhöhtes Arbeitsaufkommen haben. Um zu vermeiden, dass Asylbewerberunterkünfte zum Rundfunkbeitrag angeschrieben werden, ist eine Meldung der entsprechenden Adressen an den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio außerordentlich wichtig." mehr

EM-Qualifikation gegen Spanien

Sigurdsson vertraut WM-Kader

Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson vertraut im Spitzenspiel der EM-Qualifikation am 29. April in der Mannheimer Arena (18.10 Uhr/ARD) gegen Ex-Weltmeister Spanien im Kern dem WM-Kader von Katar. Neben Michael Kraus (Göppingen) fehlen in Michael Müller, Johannes Sellin (beide Melsungen), Fabian Böhm (Balingen) und dem verletzten Jens Schöngarth (Lübbecke) lediglich vier weitere WM-Teilnehmer im 18-köpfigen Aufgebot. Dafür rücken Finn Lemke (Lemgo), Simon Ernst (Gummersbach), Fabian Wiede (Berlin), Niclas Pieczkowski (Lübbecke) und Ole Rahmel (Erlangen) in die Mannschaft des WM-Siebten. "Wenn wir erfolgreich sein wollen, muss bei uns alles passen. Dass wir das schaffen können, haben wir bei der Weltmeisterschaft gegen Topteams wie Polen und Dänemark bewiesen. Auch gegen Spanien müssen wir alle unsere Stärken zeigen", sagte Sigurdsson am Mittwoch mit Blick auf die Partie gegen den WM-Vierten, für die bereits knapp 10.000 Eintrittskarten verkauft wurden. mehr

DFB-Pokal

8,7 Millionen sahen Pokal-Fight in Dortmund in der ARD

In der Spitze 8,78 Millionen Fußball-Fans erlebten am Dienstagabend an den Bildschirmen die Live-Übertragung der ARD vom 3:2-Sieg des deutschen Vizemeisters Borussia Dortmund nach Verlängerung im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen 1899 Hoffenheim. Das entspricht einem Marktanteil von 28,3 Prozent. Eine halbe Stunde vor Mitternacht wurden bei der Zusammenfassung des Pokalabends immerhin noch 4,95 Millionen Zuschauer (MA: 29,5) registriert. mehr

Fürth

Frauen-Team testet in Fürth gegen Brasilien

Beim Feintuning weniger als zwei Monate vor Beginn der WM-Endrunde in Kanada (6. Juni bis 5. Juli) haben die Fußballerinnen noch viele Probleme zu lösen. "Die halbe Mannschaft ist weg", kommentierte Torhüterin Nadine Angerer die Verletzungsmisere - mit einem Augenzwinkern zwar, doch die Spielführerin liegt richtig. Vor dem vorletzten WM-Härtetest heute (18 Uhr/ARD) in Fürth gegen Brasilien verließen sieben Spielerinnen mit überwiegend kleineren Blessuren das Camp in Herzogenaurach vorzeitig. Zuvor mussten unter anderem Lena Goeßling und Leonie Maier kurzfristig passen. Nimmt man die Langzeitverletzten um Weltfußballerin Nadine Keßler hinzu, fehlen Silvia Neid derzeit 13 Spielerinnen. mehr

Thema

ARD

Erst seit 1996 nennt sich das Gemeinschaftsprogramm der ARD "Das Erste". Ab 1984 hieß es "Erstes Deutsches Fernsehen", davor schlicht "Deutsches Fernsehen". Das ging heute vor 60 Jahren das erste Mal auf Sendung. Zum Programmstart um 16.30 Uhr wurde die Marionettenbühne Schloss Lensahn mit dem Stück "Der verlorene Schuh" gezeigt. Abends lief die "Tagesschau" - die aber erst seit 1956 täglich ausgestrahlt wurde. Das Gemeinschaftsprogramm wurde zu Beginn der 50er Jahre von den Intendanten der landesweiten Rundfunkanstalten ins Leben gerufen, heute teilen sich neun Rundfunkanstalten die Programmgestaltung im "Ersten". 1954 war die mit einigen Pausen versehene Sendezeit noch auf fünf Stunden begrenzt. So auch am 1. November: Um 22 Uhr war Sendeschluss.