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Berlin

"Dschungelkind" ist Quotensieger

Das Drama "Dschungelkind" hat am Samstagabend die meisten Zuschauer vor die Bildschirme gelockt. 4,07 Millionen (17,1 Prozent) verfolgten in der ARD den Zweiteiler nach dem autobiografischen Roman von Sabine Kuegler über ihre Kindheit im Dschungel Neuguineas. Schlagersängerin Andrea Berg verbuchte mit ihrem "Heimspiel" - einem Konzert aus ihrer Wahlheimat Aspach - im ZDF zeitgleich 3,65 Millionen (15,3 Prozent). Weniger Interesse gab es am Fußball. Der Telekom Cup auf Sat.1 kam bei Anpfiff der Partie FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach auf 2,19 Millionen (9,5 Prozent), gewann aber im Laufe des Spiels etwas an Zuschauern. mehr

TV-Quoten

Testturnier schlägt Drittliga-Auftakt

Die erste Liveübertragung eines Spiels aus der 3. Fußball-Liga im Ersten hat der ARD am Samstag nur mäßigen Zuspruch gebracht. Nur 1,03 Millionen Zuschauer verfolgten die Begegnung zwischen dem VfL Osnabrück und Energie Cottbus. Das bedeutete einen Marktanteil (MA) von lediglich 7,3 Prozent. Mehr Fans verfolgten das Hamburger Bundesliga-Vorbereitungsturnier beim ARD-Konkurrenten Sat.1. Im Schnitt 2,19 und in der Spitze sogar 2,89 Millionen Zuschauer verfolgten das Spiel des deutschen Meisters Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach. Der durchschnittliche Marktanteil lag bei 9,5 Prozent. Beim vorherigen Nord-Duell zwischen Gastgeber Hamburger SV und dem VfL Wolfsburg schalteten parallel zum ARD-Fußball im Schnitt 1,47 Millionen Zuschauer ein (MA: 11,7), in der Spitze waren 1,89 Millionen Fans vor den Bildschirmen dabei. mehr

München/Hamburg

ARD: Beim "Tatort" wird nicht gespart

Die ARD weist Berichte über eine Krise der Krimi-Reihe "Tatort" zurück. "Es gibt keine Sparvorgaben", sagte eine Sprecherin. Die "Bild"-Zeitung hatte berichtet, die Reihe stecke in der Krise. So würden dieses Jahr weniger "Tatort"-Premieren laufen als geplant. Angekündigt hatte die ARD Anfang des Jahres 38 neue Fälle. Tatsächlich würden es am Ende nur 35 Premieren sein. Dies liege an üblichen "Änderungen im Produktionsablauf" und nicht an Sparmaßnahmen. "Bild" hatte auch berichtet, dass der NDR Kürzungen beim "Tatort" plane, weil der Sender 2015 und 2016 rund 37 Millionen Euro sparen soll. Der NDR dementierte. mehr

München

Elke Heidenreich trauert um "Verbotene Liebe"

Autorin Elke Heidenreich hat die Entscheidung der ARD harsch kritisiert, die Vorabend-Soap "Verbotene Liebe" zugunsten von "Quizduell" abzusetzen. Während die Serie vergleichbar sei mit Werken von Flaubert, Balzac oder Dickens, drohe nun "das unsägliche Quizduell mit dem netten Herrn Pilawa", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung". Es werde entsetzlich, mutmaßt Heidenreich, die in der Soap als Gaststar auftrat. Die 71-Jährige geißelt das Diktat der Quote, dem bei der ARD alles untergeordnet wäre. Die Zuschauer würden nie gefragt. "Ratet nicht mit, ihr traurigen Fans", schreibt sie. "Schaltet aus." mehr

München

"Tatort" bleibt länger in der Sommerpause

Die Sommerpause beim ARD-"Tatort" dauert voraussichtlich bis Ende August. Früheren Angaben zufolge sollte es bereits am 3. August wieder mit Erstausstrahlungen losgehen. Wie die Programmdirektion des "Ersten" gestern bestätigte, verzögert sich die Wiederaufnahme des beliebten Sonntagskrimis: Erster "Tatort" nach der Sommerpause werde voraussichtlich am 31. August der Wiener Krimi "Paradies" mit Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser als Ermittler-Duo Eisner und Fellner sein. In den kommenden Wochen sind am Sonntagabend jeweils "Tatort"-Wiederholungen im ARD-Programm. Bis Jahresende seien noch 15 neue "Tatorte" im "Ersten" geplant, hieß es bei der ARD. mehr