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Dopingvorwürfe gegen Leichtathletik in Russland und Kenia

Die ARD hat nach eigenen Angaben neue Belege für Doping in der russischen und kenianischen Leichtathletik. Sie sollen in der Fernsehdokumentation "Geheimsache Doping: Im Schattenreich der Leichtathletik" an diesem Samstag (17.05 Uhr) präsentiert werden. Geheime Video- und Tonaufnahmen sollen nach ARD-Angaben Sportler und Doping-Hintermänner belasten, unter ihnen die russische 800-Meter-Läuferin Anastassija Basdyrewa. In Kenia sei es gelungen, dubiose Ärzte und ihre Dopingkunden beim Spritzen gefährlicher Dopingmittel zu filmen. Die kenianische Weltklasse-Marathonläuferin Rita Jeptoo war in diesem Jahr wegen Dopings gesperrt worden. mehr

TV-Quote

1,17 Millionen Zuschauer sehen Tour de France in der ARD

Durchschnittlich 1,17 Millionen Zuschauer haben in den vergangenen drei Wochen die Übertragungen der Tour de France in der ARD verfolgt. Dies entspricht nach Angaben des Fernsehsenders einem Marktanteil von 9,8 Prozent. Die ARD war nach einer Pause von drei Jahren wieder in die Live-Übertragung des größten Radrennens der Welt eingestiegen. Bei Eurosport sahen im Schnitt 350.000 Fans zu. ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky äußerte sich "sehr zufrieden" mit dem Gesamtverlauf der Tour. "Die ARD hat zu keinem Zeitpunkt eine bestimmte Quote vorgegeben. Natürlich würden wir uns wünschen, dass sich das Interesse der Zuschauer bei der Tour 2016 noch steigert", teilte Balkausky am Montag mit. Das Erste besitzt auch für das nächste Jahr die Übertragungsrechte, Eurosport bis mindestens 2019. mehr

Thema

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Erst seit 1996 nennt sich das Gemeinschaftsprogramm der ARD "Das Erste". Ab 1984 hieß es "Erstes Deutsches Fernsehen", davor schlicht "Deutsches Fernsehen". Das ging heute vor 60 Jahren das erste Mal auf Sendung. Zum Programmstart um 16.30 Uhr wurde die Marionettenbühne Schloss Lensahn mit dem Stück "Der verlorene Schuh" gezeigt. Abends lief die "Tagesschau" - die aber erst seit 1956 täglich ausgestrahlt wurde. Das Gemeinschaftsprogramm wurde zu Beginn der 50er Jahre von den Intendanten der landesweiten Rundfunkanstalten ins Leben gerufen, heute teilen sich neun Rundfunkanstalten die Programmgestaltung im "Ersten". 1954 war die mit einigen Pausen versehene Sendezeit noch auf fünf Stunden begrenzt. So auch am 1. November: Um 22 Uhr war Sendeschluss.