Asafa Powell
Leichtathletik

Bolt führt Mixed-Staffel zum Sieg

7000 Zuschauer kamen am Samstag zur Premiere ins Lakeside Stadion in Melbourne, um den größten Leichtathleten der Gegenwart zu sehen - und kamen auf ihre Kosten. Der Jamaikaner Usain Bolt, Kapitän seiner "Bolt Allstars", führte im neuen Wettbewerb "Nitro Athletics" unter großem Jubel eine Mixed-Staffel zum Sieg. "Das hat eine Menge Spaß gemacht, es war ein guter Start", sagte der nach dem Entzug der Staffel-Goldmedaille von Peking 2008 nunmehr achtmalige Olympiasieger. Bolt, der in Australien seine Abschiedstournee beginnt, war an Position zwei nach seinem Landsmann Asafa Powell gelaufen. Der neue Teamwettbewerb soll laut der Veranstalter nicht weniger als der Beginn einer "neuen Ära" in der Leichtathletik sein. Dabei treten die "Bolt Allstars" gegen England, Australien, China, Japan, und Neuseeland an. Jede Mannschaft besteht aus jeweils zwölf Frauen und Männern. In den Kategorien "Teamwork, Kraft, Technik und Ausdauer" kämpfen Bolt und Co. am Samstag, Donnerstag (9. Februar) und im Finale nächste Woche (11. Februar) um Punkte. Das Besondere: Neben traditionellen Disziplinen stehen auch komplett neue Wettbewerbe auf dem Programm. Es gibt Hürden- und Medley-Staffeln, ein Meilen-Rennen, in dem jede Runde der Letzte ausscheidet, oder Zielwurf mit dem Speer. Aber es geht auch um Strategie und Taktik, so kann beispielsweise der Teamkapitän ein "Power Play" wählen, dann verdoppelt sich in dieser Disziplin die erreichte Punktzahl, für Fehlstarts werden Zähler abgezogen, außerdem tragen die Athleten Mikrofone. mehr

Sprint-Superstar

Denkmal für Usain Bolt in Jamaikas Hauptstadt geplant

Dem neunfachen Olympiasieger Usain Bolt wird in seiner Heimat Jamaika ein Denkmal gesetzt. Vor dem Nationalstadion in der Hauptstadt Kingston werde eine Statue des Sprintstars aufgestellt, zitierte die Zeitung "The Jamaica Gleaner" am Mittwoch Sportministerin Olivia Grange. Auch die zweifache Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce, der frühere Weltrekordläufer Asafa Powell und die dreifache Olympiasiegerin Veronica Campbell-Brown sollen mit einer Statue geehrt werden. "Die Statuen von Usain und Shelly-Ann sollen nächstes Jahr für den 55. Unabhängigkeitstag von Jamaika fertig sein. Die anderen beiden für Veronica Campbell-Brown und Asafa Powell im Jahr darauf", sagte Ministerin Grange. Die "Fantastic Four" (Fantastischen Vier) gelten in Jamaika als Nationalhelden. mehr

Olympische Spiele in Peking 2008

Medaillengewinner aus Jamaika offenbar gedopt

Ein Medaillengewinner aus Jamaika war bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking offenbar gedopt. Das berichten jamaikanische Medien übereinstimmend. Um welchen Leichtathleten es sich handelt, wurde zunächst nicht bekannt - Sprint-Superstar Usain Bolt (29) soll es aber nicht sein. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte zuletzt bekannt gegeben, dass bei Nachtests von Peking 32 positive Proben entdeckt wurden und in London 2012 noch einmal 23 weitere. Jamaika hatte in Peking sechsmal Gold, drei Silbermedaillen und zwei Mal Bronze gewonnen - alle in der Leichtathletik. Allein Bolt holte drei Goldmedaillen, über 100 und 200 m sowie mit der Sprintstaffel mit seinen Kollegen Michael Frater, Nesta Carter und Asafa Powell. Ex-Weltrekordler Powell war im Sommer 2013 positiv getestet worden, er machte damals ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel dafür verantwortlich. Der Internationale Sportgerichtshof CAS reduzierte seine Sperre auf insgesamt sechs Monate. Die Namen der Athleten, die in Peking und London positiv getestet wurden, sollen erst nach der Analyse der B-Proben veröffentlicht werden. mehr

Leichtathletik

Powell läuft bei der Hallen-WM Weltjahresbestzeit

Der zweimalige Staffel-Weltmeister Asafa Powell (Jamaika) ist am ersten Tag der Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten in Portland/Oregon als Schnellster in Jahres-Weltbestzeit ins Halbfinale gestürmt. Der 33-Jährige lief im fünften Vorlauf als Sieger 6,44 Sekunden und verbesserte damit das Saison-Richtmaß um drei Hundertstelsekunden. Dahinter kam der Chinese Xie Zhenye mit persönlicher Bestzeit von 6,55 als zweitschnellster aller Starter weiter. Der deutsche Topsprinter Julian Reus hat ebenso wie andere deutsche Spitzenathleten auf eine Teilnahme in Portland verzichtet. Nicht dabei sind unter anderem das Kugelstoß-Duo David Storl und Christina Schwanitz sowie Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause. Ein glänzender Start in den Siebenkampf glückte Zehnkampf-Olympiasieger Ashton Eaton. Bei seinem Heimspiel in Portland begann der zweimalige Weltmeister über 60 m mit 6,81 Sekunden und war auch im Weitsprung mit 8,08 m der beste aller Teilnehmer. Mit 2032 Punkten lag Eaton bereits klar vor dem Ukrainer Alexej Kasjanow (1865). Der Ulmer Mathias Brugger belegte mit 1716 Punkten (7,15 Sekunden und 7,30 m) Rang acht, Elfter mit 1614 Zählern ist dessen Klubkamerad Tim Nowak (7,18 und 6,92). mehr

Leichtathletik

Powell läuft zweimal 60-m-Jahres-Weltbestzeit

Der zweimalige Staffel-Weltmeister Asafa Powell (Jamaika) wird immer mehr zum großen Goldfavoriten für die Hallen-WM vom 17. bis 20. März in Portland/Oregon. Der 33-Jährige schraubte im texanischen Houston die in Karlsruhe erzielte Jahres-Weltbestzeit von US-Sprinter Mike Rodgers im Vorlauf zunächst um zwei Hundertstel auf 6,50 Sekunden. Im Halbfinale war der Staffel-Olympiasieger von Peking 2008 in 6,49 Sekunden sogar noch schneller. Im Finale trat Powell nicht mehr an, bestätigte aber anschließend, dass er in Portland an den Start gehen wolle. mehr