Ashkan Dejagah
Nach einem halben Jahr

Dejagah muss Wolfsburg schon wieder verlassen

Publikumsliebling Ashkan Dejagah hat keine sportliche Zukunft beim VfL Wolfsburg. Nach nur einem halben Jahr und lediglich zwei Einsätzen in der Relegation muss der 30 Jahre alte iranische Nationalspieler die Niedersachsen schon wieder verlassen. Der deutsche Meister von 2009 war Ende Januar vom katarischen Erstligisten Al-Arabi Sports Club zum VfL zurückgekehrt, mit dem er 2009 den Titel in der Bundesliga gewonnen hatte. Nach seiner Verpflichtung hatte es zunächst eine Verzögerung bei der Erteilung der Spielerlaubnis gegeben, danach zog sich Dejagah eine langwierige Muskelverletzung zu. "Auch wenn wir alle uns seine Rückkehr anders vorgestellt haben, hat er sich trotz des bitteren Verletzungsrückschlages nicht hängen gelassen und verbissen an seinem Comeback gearbeitet", sagte Sportdirektor Olaf Rebbe: "Wir wünschen ihm von Herzen alles Gute bei seinem weiteren Karriereweg und hoffen, dass wir ihn nach seiner Aktiven-Laufbahn wieder beim VfL begrüßen dürfen." Insgesamt kommt Dejagah auf 158 Pflichtspiele für die Wolfsburger mit 20 Treffern und 23 Torvorbereitungen. Sein nächstes Ziel ist noch nicht bekannt. mehr

VfL Wolfsburg

Benaglio stützt Trainer Ismaël – Pause für Dejagah

Wolfsburgs Kapitän Diego Benaglio hat dem erneut in die Kritik geratenen VfL-Trainer Valérien Ismaël vor dem Kellerduell gegen Werder Bremen am Freitag den Rücken gestärkt. "Wir sind absolut überzeugt von ihm. Von seiner Philosophie und vor allem von seiner Art und Weise, wie er uns Dinge aufzeigt", sagte der Torwart in mehreren Wolfsburger Medien. "Wir wollen gemeinsam mit dem Trainer alles dafür tun, die Situation für uns positiv zu verändern." Schon einmal stand Ismaël bei den Niedersachsen vor dem Aus, damals gewannen die Wolfsburger Anfang November 3:0 beim SC Freiburg. Mit einem Erfolg gegen Ismaëls Ex-Klub Werder Bremen würde das Team des VfL nun erneut die Position des Trainers stützen. "Wir können mithelfen, das positiv zu beeinflussen", sagte Benaglio. Fehlen wird den Wolfsburgern in nächster Zeit allerdings Ashkan Dejagah. Der erst in der Winterpause verpflichtete Mittelfeldspieler hat sich einen Muskelfaserriss in der rechten Wade zugezogen und fällt drei bis vier Wochen aus. Allerdings lag zuletzt sowieso noch keine Spielgenehmigung für den iranischen Nationalspieler vor. mehr

Spiel gegen Hoffenheim

Wolfsburg bangt um Einsatz von Guilavogui

Bundesligist VfL Wolfsburg bangt vor dem Spiel gegen 1899 Hoffenheim am Sonntag (15.30 Uhr/Live-Ticker) um Mittelfeldspieler Josuha Guilavogui. "Sein Einsatz ist fraglich", erklärte VfL-Trainer Valérien Ismaël am Freitag. Guilavogui hat weiterhin Probleme mit der Wade. Auch Winter-Neuzugang Ashkan Dejagah steht aller Voraussicht nach nicht zur Verfügung. Beim Offensivspieler fehlt weiterhin die Spielgenehmigung. "Wir arbeiten an einer schnellen Lösung", sagte Wolfsburgs Sportchef Olaf Rebbe. Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga und dem Aus im DFB-Pokal beim FC Bayern (0:1) stehen der Tabellen-14. und auch Coach Ismaël wieder unter Druck. "Wir müssen an die letzten zehn Minuten des Pokalspiels anknüpfen", betonte der VfL-Trainer. "Ich glaube daran, dass die Mannschaft die Fähigkeit besitzt, ein Spiel mit viel Mut über 90 Minuten zu bestreiten." mehr

VfL Wolfsburg

Träsch fehlt beim Pokalspiel in München

Der VfL Wolfsburg muss im DFB-Pokal-Achtelfinale bei Bayern München am Dienstag auf Christian Träsch verzichten. Der Defensivspieler fällt mit einer Oberschenkelverhärtung aus. Ansonsten kann VfL-Coach Valérien Ismaël auf den Kader der vergangenen Wochen zurückgreifen, große Änderungen in der Aufstellung sind im Vergleich zum unglücklichen 0:1 in der Bundesliga beim 1. FC Köln nicht zu erwarten. Die Freigabe für Neuzugang Ashkan Dejagah lag bis zum Montagnachmittag immer noch nicht vor. Ismaël erwartet von seiner Mannschaft anders als beim 0:5 in der Liga eine couragierte Vorstellung. Vor allem im Angriff fordert der Coach mehr Durchschlagskraft. "Wir müssen den Ball über die Torlinie kriegen. Das ist das, was uns zuletzt fehlte", sagte der Franzose, "die Chancen waren da." Dass die Bayern in diesem Jahr auch noch nicht überzeugen konnten, spielt für den Wolfsburger Trainer keine Rolle. "Wir brauchen nicht auf schwächelnde Bayern zu hoffen", sagte Ismaël. "Bayern bleibt Bayern. Sie sind immer gefährlich." mehr