Asthma
Hilden

Allergiemobil: Experten informieren kostenlos

Das Allergiemobil des Deutschen Allergie- und Asthmabundes macht heute, Mittwoch, von 10 bis 16 Uhr auf dem alter Markt Station. Nahezu jeder Dritte in Deutschland ist von Allergien, Asthma, Neurodermitis und anderen Leiden betroffen. Dabei wird der Heuschnupfen von den Betroffenen meist unterschätzt und nicht angemessen therapiert. Bei 30 Prozent der Pollenallergiker entwickelt sich im Verlauf der Erkrankung, ein Asthma bronchiale. Am AllergieMobil stehen Beratungskräfte den Ratsuchenden zur Verfügung, die neben einer kostenlosen Lungenfunktionsmessung auch Ratgeber, Zeitschriften und weitere Informationen zu den Themen bieten. mehr

Celle

Plastikgeschirr kann Asthma auslösen

Wollen Schwangere das Asthmarisiko ihres ungeborenen Kindes senken, bewahren sie Lebensmittel besser nicht in Kunststoffbehältern auf. Auch sollten sie Essen in der Mikrowelle lieber auf Glas- oder Porzellangeschirr erhitzen. Das rät Prof. Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung. Hintergrund ist, dass Kunststoffe meist chemische Verbindungen aus der Gruppe der Phthalate als Weichmacher enthalten. Die zwei Weichmacher-Typen BBP und DBP erhöhen einer Studie zufolge das Asthmarisiko von Kindern deutlich. Phthalate sind unter anderem auch in Vinylteppichen sowie in Kosmetika enthalten, damit deren Duftstoffe besser haften. Morr empfiehlt schwangeren Frauen, auf geruchsfreie Seifen und Waschmittel auszuweichen, keine Raumdüfte oder parfümierte Pflegeprodukte zu verwenden. mehr