Thema
Asthma
Celle

Plastikgeschirr kann Asthma auslösen

Wollen Schwangere das Asthmarisiko ihres ungeborenen Kindes senken, bewahren sie Lebensmittel besser nicht in Kunststoffbehältern auf. Auch sollten sie Essen in der Mikrowelle lieber auf Glas- oder Porzellangeschirr erhitzen. Das rät Prof. Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung. Hintergrund ist, dass Kunststoffe meist chemische Verbindungen aus der Gruppe der Phthalate als Weichmacher enthalten. Die zwei Weichmacher-Typen BBP und DBP erhöhen einer Studie zufolge das Asthmarisiko von Kindern deutlich. Phthalate sind unter anderem auch in Vinylteppichen sowie in Kosmetika enthalten, damit deren Duftstoffe besser haften. Morr empfiehlt schwangeren Frauen, auf geruchsfreie Seifen und Waschmittel auszuweichen, keine Raumdüfte oder parfümierte Pflegeprodukte zu verwenden. mehr

Gesundheit

Dicke Kinder neigen zu Asthma

Je übergewichtiger ein Kind ist, desto höher ist das Risiko, dass es an Asthma erkrankt. Darauf machen die Lungenärzte vom Bundesverband der Pneumologen in Heidenheim unter Berufung auf eine aktuelle Studie aufmerksam. Demnach gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen einem überdurchschnittlich hohen Body Mass Index (BMI) und dem Asthmarisiko. Diese Kausalität ist offenbar unabhängig von anderen Faktoren wie dem sozialen Hintergrund oder mangelnder Bewegung. mehr

Sotschi

Asthma: Eskau muss um weitere Starts bangen

Zwei Tage nach ihrer Gold-Medaille im Biathlon muss die deutsche Paralympics-Teilnehmerin Andrea Eskau um weitere Einsätze bangen. Wegen eines Asthma-Anfalls hatte die 42-Jährige gestern im Langlauf-Rennen über zwölf Kilometer abgebrochen. Mannschaftsarzt Lars Meiworm wollte keine Prognose abgeben, ob Eskau bei den verbleibenden fünf geplanten Rennen starten kann. "Es ist nicht sicher, wie es verläuft. Wir gucken von Tag zu Tag", sagte der Mediziner. mehr

Hannover

Rauchen – Asthmagefahr steigt auch für Enkel

Raucht eine Frau während ihrer Schwangerschaft, könnte sich sogar das Asthmarisiko für ihre Enkel erhöhen. Schon bekannt sei, dass Kinder rauchender Eltern häufiger Asthma bekommen als der direkte Nachwuchs nichtrauchender Eltern, erläutert Professor Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung in Hannover. Nun habe sich im Tierversuch gezeigt, dass Rauchen auch das Risiko der Enkel erhöht. Daraus schließen die Forscher, dass das ebenso beim Menschen der Fall sein könnte, selbst wenn die übernächste Generation keinem direkten Tabakrauch ausgesetzt ist. mehr

Werne

Bei Asthma durch Sodbrennen: Kaffee und Alkohol meiden

Starkes Sodbrennen kann mit der Zeit zu einer Asthmaerkrankung führen. Wenn Betroffene ihren Lebensstil ändern, senken sie die Gefahr allerdings, wie Professor Dieter Köhler von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne erläutert. Er empfiehlt daher, auf Kaffee und Alkohol zu verzichten, weil diese den Muskel entspannen, der normalerweise die Magensäure von der Luftröhre fernhält. Das fördere Sodbrennen. Außerdem sei es sinnvoll, beim Essen kleinere Portionen zu wählen und das Abendbrot mehrere Stunden vor dem Zubettgehen und nicht erst kurz davor einzunehmen. Beim Schlafen sollte der Kopf leicht erhöht liegen. Wichtig ist Köhler zufolge auch, kein Übergewicht zu haben und regelmäßig körperlich aktiv zu sein. mehr

Heidenheim

Asthma: Sport verbessert die Lungenfunktion

Moderate Bewegung kann die Häufigkeit und Schwere von Asthmaanfällen verringern. Asthmapatienten müssen sich daher nicht vor sogenanntem Belastungsasthma fürchten, wenn sie den Sport richtig betreiben. Darauf weist Andreas Hellmann vom Bundesverband der Pneumologen (BdP) hin. Geeignet seien alle Ausdauersportarten, deren Belastung der Patient langsam steigern kann und die er regelmäßig macht. Auch gezieltes Krafttraining biete sich an. mehr