Athen
Stärke 5,4

Seebeben erschüttern Kreta - keine Verletzten

Eine Serie von Seebeben hat die Insel Kreta und die Inselgruppe der Dodekanes erschüttert. Am Freitag um 05.05 Uhr (Ortszeit) riss ein Erdstoß der Stärke 5,4 die Menschen aus dem Schlaf. Es sei das starke Nachbeben eines Haupterdstoßes der Stärke 6,1 gewesen, der sich am Vorabend in der gleichen Region ereignet hatte, sagten Seismologen im griechischen Rundfunk. Verletzte oder nennenswerte Schäden wurden der Polizei nicht gemeldet. Die Seebebenserie hatte am Donnerstagabend begonnen. Der erste Erdstoß ereignete sich - wie auch alle Nachbeben - nach Angaben des Erdbebenwarte von Athen in einer Tiefe von rund 20 bis 37 Kilometern unter dem Meeresboden wenige Kilometer südlichwestlich der Insel Kasos. Es folgten in der Nacht zahlreiche Nachbeben mit Stärken zwischen 3,1 und 5,4. mehr

Mittelmeer

Boot mit Flüchtlingen gekentert - mindestens neun Tote

Beim Untergang eines Flüchtlingsboots sind im Mittelmeer mindestens neun Menschen ertrunken. Das Boot sei zwischen Libyen und Italien gekentert, berichtete die italienische Küstenwache am Montag. 144 Flüchtlinge seien gerettet worden. Die Suche nach möglichen Vermissten gehe weiter. Hinweise auf weitere Tote gebe es bisher aber nicht. Es liefen derzeit 14 Rettungsoperationen für "Hunderte" Flüchtlinge. Weil sich das Wetter gebessert hat, kommen derzeit Tausende Flüchtlinge in Italien an. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) sprach von 2800 Geretteten am Wochenende. Damit sei die Zahl der Flüchtlinge, die seit Beginn des Jahres in Italien angekommen seien, auf 15 000 gestiegen. mehr