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Athen
Daressalam / Athens

Unbekannter Dinosaurier in Tansania entdeckt

US-Forscher haben in Tansania eine bisher unbekannte Dinosaurierart entdeckt. Das zu den Titanosauriern gehörende Tier habe vor etwa 100 Millionen Jahren auf der Erde gelebt und sei auf den Namen "Rukwatitan bisepultus" getauft worden, teilte die Universität Ohio in Athens mit. Der Saurier soll das Gewicht von mehreren Elefanten gehabt haben. Seine Überreste wurden im Rukwa Rift Basin im Südwesten Tansanias in einer Felswand entdeckt. Unter anderem gruben die Forscher Wirbel, Rippen und Hüftknochen aus. Eingehende Untersuchungen auch per Computertomographie, hätten ergeben, dass das Tier andere Merkmale aufweise, als alle bisher entdeckten Saurierarten. mehr

Athen

Sensationelle Funde im makedonischen Grab

Die Spannung rund um ein riesiges makedonisches Grab aus der Zeit von König Alexander dem Großen nahe Amphipolis in Nordgriechenland wächst. Archäologen sind jetzt ein ganzes Stück näher ins Grabesinnere gelangt, wie griechische Medien berichten. Dabei haben sie zwei Karyatiden (Frauenstatuen mit tragender Funktion für das Grab) entdeckt. Dieser Fund verstärkte die Vermutung, dass das Grab mit einem knapp 500 Meter langen Erdwall Mitgliedern der Familie Alexanders oder einem seiner Feldherren (Diadochen) gehören könnte. Die Kleinstadt Amphipolis war zu Alexanders Zeiten der wichtigste Stützpunkt der Marine des makedonischen Reiches. mehr

Athen

Griechenland erholt sich etwas

Die seit Jahren tief in der Rezession steckende griechische Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal besser geschlagen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank nur noch um 0,3 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Statistikamt Elstat mitteilte. Experten hatten mit einem Minus von 0,5 Prozent gerechnet. Griechenland profitiert derzeit von einem Tourismusboom. Das Finanzministerium in Athen rechnet für 2014 erstmals wieder mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 0,6 Prozent. mehr

Kommentar

Kein Job für EZB-Chef Draghi

Südeuropa raubt seiner Jugend die Zukunft. Doch wenn Athen und Paris nun auf staatlich geförderte Jobs setzen, machen sie alles nur schlimmer. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sind teuer, verdrängen reguläre Stellen und führen nicht zu dauerhafter Beschäftigung, wie die Deutschen nach 1990 erfuhren. Auch ist die Schaffung von Jobs keine Aufgabe der Europäischen Zentralbank, obwohl EZB-Präsident Mario Draghi jüngst anderes andeutete, als er von Flexibilisierung des Sparkurses sprach. Die Arbeitslosen sind keine Folge von Euro-Krise und "Spardiktat". In Südeuropa gibt es seit langem zu viele Schulabbrecher, keine duale Ausbildung und mit dem hohen Kündigungsschutz Hürden für Einsteiger. Das sollten die Staaten ändern. Super-Marios einzige Mission ist es, für stabiles Geld zu sorgen. Antje Höning mehr

Athen

Spekulationen um Grab Alexanders des Großen

Die Entdeckung eines knapp 500 Meter langen Erdwalls rund um eine Grabstätte hat in Griechenland Spekulationen ausgelöst, es könne sich um das Grab von Mitgliedern der Familie des legendären makedonischen Königs Alexander des Großen handeln. Griechische Medien berichteten gestern, der Fund sei "sensationell". Reporter beobachteten, dass die Polizei den Ausgrabungsort in der Ortschaft Amphipolis im Norden des Landes streng überwache. Neue Gerüchte über einen sehr wichtigen Fund machten aus diesem Grund die Runde. Bereits im vergangenen Jahr hatte es die Vermutungen gegeben, es könnte sich sogar um das Grab Alexanders handeln. Nun soll es sich um das Grab von Roxane, der Frau Alexanders handeln, berichtete gestern die griechische Boulevardpresse. mehr

Kosten und Folgen der Spiele

Studie zu Olympia 2004 in Athen wird vorbereitet

Zehn Jahre nach den Olympischen Spielen von Athen 2004 soll es eine umfangreiche und detaillierte Studie über die Kosten und die Folgen für Griechenland geben. Dies teilte am Mittwoch das griechische Institut für Ökonomische und Industrielle Forschung (IOBE) mit. Die Kosten der Studie werde die ehemalige Präsidentin des Organisationskomitees, Gianna Angelopoulos, übernehmen. Eine wissenschaftliche, auf ökonomischen Daten basierende Bilanz der Spiele hat es bislang nicht gegeben. Mit einem Ergebnis der Studie wird bis zum Jahresende gerechnet. Viele Medienberichte kritisierten bereits den Verfall der Olympia-Anlagen, die im monumentalen Stil und ohne Planung für weitere Verwendung konzipiert wurden. Allerdings wurden für die Spiele drei neue Bahnlinien und eine Straßenbahn in Athen gebaut, die immer noch genutzt werden. mehr

Athen

Griechenland leiht sich kurzfristig frisches Geld

Das schuldengeplagte Griechenland hat sich kurzfristig 812 Millionen Euro am Kapitalmarkt besorgt. Der Zinssatz für die sechsmonatigen Papiere beläuft sich auf 2,02 Prozent. Er lag damit leicht niedriger als bei vergleichbaren Titeln im Vormonat mit 2,05 Prozent Zinsen, wie die Schuldenagentur PDMA mitteilte. Reuters-Informationen zufolge soll zukünftig statt der internationalen Troika die Regierung in Athen stärker selbst entscheiden, wie sie ihr Land aus den Nachwehen der Euro-Schuldenkrise herausführt. mehr

Ausblick stabil

Moody's erhöht Rating für Griechenland

Die US-Ratingagentur Moody's stellt Griechenland ein besseres Zeugnis aus. Sie stufte am Freitag die Kreditwürdigkeit Athens um zwei Noten auf Caa1 von zuvor Caa3 hoch. Als Begründung nannte die Agentur Fortschritte bei der Haushaltskonsolidierung des schuldengeplagten Eurolandes. Der Ausblick sei stabil. Das südeuropäische Land musste 2010 und 2012 mit Milliardenhilfen von seinen Euro-Partnern und dem Internationalem Währungsfonds (IWF) vor dem finanziellen Kollaps gerettet worden. mehr