Thema
Athen
Kreta

Drei Seeleute nach Untergang von Frachter vermisst

Nach dem Untergang eines Frachtschiffs vor Kreta haben die griechischen Behörden die Suche nach drei vermissten Besatzungsmitgliedern eingeleitet. Das Containerschiff "AG Marina" war am Donnerstagmorgen mehr als 50 Kilometer vor Kreta in internationalen Gewässern in Seenot geraten, wie eine Vertreterin der griechischen Hafenpolizei sagte. Fünf Frachtschiffe seien dem Havaristen zur Hilfe geeilt. Vier Besatzungsmitglieder konnten demnach gerettet worden, der Kapitän und zwei weitere Seeleute würden vermisst. Alle Crew-Mitglieder seien Russen. Das Schiff fuhr unter der Flagge Togos. mehr

Kapitalmarkt

Athen leiht sich frisches Geld zu niedrigen Zinsen

Athen (dpa) Das schuldengeplagte Griechenland hat sich gestern kurzfristig 1,625 Milliarden Euro am Kapitalmarkt besorgt. Der Zinssatz für die dreimonatigen Papiere beläuft sich auf 2,45 Prozent. Er liegt damit deutlich niedriger als bei vergleichbaren Titeln im Vormonat mit 3,1 Prozent Zinsen, wie die Schuldenagentur PDMA mitteilte. Es gingen Gebote von über 3,4 Milliarden Euro ein. Athen war vergangene Woche erstmals seit dem Ausbruch der schweren Finanzkrise erfolgreich an den längerfristigen Kapitalmarkt zurückgekehrt. mehr

Wegen Tötung eines jungen Pakistaners

Lebenslang für mutmaßliche Neonazis in Griechenland

Zwei mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremen griechischen Partei Goldene Morgenröte sind wegen der Tötung eines jungen Pakistaners zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. ein Gericht in Athen stufte die Tat nach Justizangaben vom Dienstag jedoch nicht als rassistisch motiviert ein. Die 25 und 29 Jahre alten Männer waren angeklagt, das 27-jährige Opfer im Januar 2013 erstochen zu haben. Sie wurden kurz nach der Tat festgenommen. Ein Taxifahrer hatte sich das Motorradkennzeichen der Verurteilten notiert und die Männer mit seiner Zeugenaussage schwer belastet. Diese bestritten, der Neonazipartei anzugehören, obwohl in der Wohnung eines der Angeklagten neben Messern und Schlagstöcken auch Flugblätter der Goldenen Morgenröte gefunden wurden. Die beiden Männer erklärten, sie seien mit dem 27-jährigen Radfahrer in Streit geraten. Eine Mordabsicht wiesen sie zurück. mehr

Hasstirade gegen Olympiakos

PAOK-Spieler Stoch droht Strafe

Der slowakische Nationalspieler Miroslav Stoch vom Erstligisten PAOK Saloniki steht unter Verdacht, harte Drohungen gegen die Spieler des Konkurrenten Olympiakos Piräus geäußert zu haben. Der griechische Fußball-Verband EPO hat die Ermittlungen aufgenommen. Auf dem Instagram-Profil des 24-Jährigen stand mehrfach der Satz "Wir werden euch verdammte Schwule in Toumba töten". Am Mittwoch findet im Toumba-Stadion von PAOK das Halbfinal-Rückspiel im Pokal gegen Piräus statt. Spieler und Verein behaupten, der Account sei gehackt worden. In der ersten Partie, die Olympiakos Anfang April 2:1 gewonnen hatte, hatte Stoch nach 35 Minuten die Rote Karte gesehen. mehr