Thema
Atletico Madrid
Spanien

Weitere Festnahmen nach Massenschlägerei

Im Zusammenhang mit der blutigen Massenschlägerei zwischen Fußballfans der spanischen Erstligaclubs Atletico Madrid und Deportivo La Coruña hat die Polizei 16 weitere mutmaßliche Gewalttäter festgenommen. Damit stieg die Zahl der Festnahmen auf insgesamt 57. Bei der Schlägerei vor der Partie am 30. November war ein Deportivo-Anhänger getötet worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, richteten sich die jüngsten Festnahmen gegen Gewalttäter aus dem Kreis des radikalen Fanclubs "Riazor Blues" in La Coruña. Am Dienstag und Mittwoch waren 41 Mitglieder und Sympathisanten von "Frente Atlético" (Atletico-Front) festgenommen worden. Darunter waren auch ein Soldat und ein Polizeibeamter. Bei der Schlägerei in der Nähe des Madrider Calderon-Stadions war ein 43-jähriger Deportivo-Fan mit einer Eisenstange niedergeschlagen und in den Fluss Manzanares geworfen worden. Die Ermittler identifizierten drei Verdächtige, die sie für den Tod des Mannes verantwortlich machen. Das Trio ist nach Angaben der Polizei unter den Festgenommenen. mehr

Primera Division

Atletico holt Correa nach Herz-OP

Der spanische Meister und Champions-League-Finalist Atletico Madrid hat den Transfer des argentinischen Sturm-Juwels Angel Correa perfekt gemacht, nachdem sich der 19-Jährige vom Libertadores-Sieger CA San Lorenzo einer Herz-Operation erfolgreich unterzogen hatte. Atletico bestätigte nun den Deal. Bei Correa wurde ein Tumor am Herzen bei dem Eingriff in New York entfernt, erst beim Medizincheck im Mai war die schwere Erkrankung festgestellt worden. Der ursprünglich ausgehandelte Fünfjahresvertrag kommt jetzt zum Tragen und wird auf viereinhalb Jahre reduziert, die Ablöse soll 7,5 Millionen Euro betragen. Der Kontrakt läuft bis 2019. mehr

Argentinisches Sturm-Talent

Wechsel von Correa zu Atlético Madrid perfekt

Der Wechsel des argentinischen Sturm-Talents Ángel Correa zum spanischen Fußball-Meister Atlético Madrid ist nach einer Herz-Operation und mehrmonatiger Zwangspause perfekt. "Correa ist ein Rot-Weißer", teilte der Champions-League-Finalist am Samstag mit. Der 19-jährige Ex-Profi von San Lorenzo habe für den Rest der Saison und vier weitere Spielzeiten unterzeichnet. Nach Medienberichten zahlt Atlético rund 7,5 Millionen Euro. Der Wechsel des schnellen und trickreichen "Angelito" war bereits im Mai als perfekt gemeldet worden. Doch beim Medizincheck waren bei ihm Herzprobleme entdeckt worden, ein Tumor in einer Herzkammer musste in New York operativ entfernt werden. "Nach so langer Wartezeit bin ich endlich Spieler des Vereins, ich bin sehr glücklich", sagte Correa, der in 61 Pflichtspielen für San Lorenzo zwölf Tore erzielte. mehr

Nach Todesfall

Spanische Regierung veranlasst Entlassung von Klub-Sicherheitschefs

Die Sicherheitschefs der spanischen Fußball-Erstligisten Atletico Madrid und Deportivo La Coruna werden auf Anordnung der spanischen Regierung entlassen. Das kündigte der zuständige Minister Francisco Martinez am Dienstag an. Bei massiven Ausschreitungen zwischen Fans der beiden Teams war Ende November ein 43 Jahre alter Depor-Ultra an schweren Kopfverletzungen gestorben. Er war zuvor in den Fluss Manzanares geworfen worden. 13 weitere Personen wurden bei den Krawallen verletzt. mehr

Nach Tod eines Fans

Atletico verbannt Ultra-Gruppierung aus Stadion

Der spanische Meister Atletico Madrid greift nach dem Tod eines Anhängers von Deportivo La Coruna hart durch. Atletico-Präsident Miguel Angel Gil erklärte am Dienstag im spanischen Fernsehen, dass die Ultra-Gruppierung Frente Atletico aus dem Stadion Vicente Calderon verbannt werde. "Eine Sache ist, sie zu verbannen. Eine andere Sache ist, sie aufzulösen. Ich bin aber niemand, der die Gruppe auflösen kann", sagte Gil. Ein 43 Jahre alter Depor-Ultra war am vergangenen Sonntag nach Auseinandersetzungen gestorben, bei denen er schwere Kopfverletzungen erlitten sowie eine Unterkühlung davongetragen hatte. Er war zuvor in den Fluss Manzanares geworfen worden. 13 Personen wurden verletzt. mehr