Augsburg
Tennis

Kohlschreiber in Rotterdam im Viertelfinale

Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Hoffnungsträger Alexander Zverev (Hamburg) haben beim ATP-Turnier in Rotterdam Siege verbucht. Kohlschreiber schlug den kroatischen Qualifikanten Ivan Dodig mühelos 6:4, 6:2 und trifft im Viertelfinale auf den früheren US-Open-Sieger Marin Cilic (Kroatien/Nr. 2). Der 18 Jahre alte Zverev, seit Montag Weltranglisten-70., zog durch ein 7:5, 6:2 gegen den Kanadier Vasek Pospisil ins Achtelfinale ein. Dort geht es für Zverev gegen Robin Haase oder Gilles Simon aus Frankreich (Nr. 3). Zverev hatte in der vergangenen Woche im französischen Montpellier zum dritten Mal in seiner Karriere das Halbfinale eines ATP-Turniers erreicht. Dort scheiterte er am Franzosen Paul-Henri Mathieu. Das Hartplatz-Turnier in Rotterdam ist mit 1,72 Millionen Euro dotiert, Zverev und Kohlschreiber sind die einzigen deutschen Starter. Der ursprünglich an Position eins gesetzte Montpellier-Champion Richard Gasquet (Frankreich) hatte kurz vor Turnierstart seine Teilnahme krankheitsbedingt abgesagt. mehr

ATP-Turnier in Rotterdam

Kohlschreiber sicher in Runde zwei

Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber steht in der zweiten Runde des ATP-Turniers in Rotterdam. Der Weltranglisten-32. aus Augsburg gab sich beim 6:4, 6:4 in 1:29 Stunden in seinem Auftaktspiel gegen den Franzosen Julien Benneteau letztlich keine Blöße. Im Match um den Sprung in Viertelfinale trifft der 32-jährige Kohlschreiber auf den kroatischen Qualifikanten Ivan Dodig. Kohlschreiber ließ sich auch von insgesamt 14 Assen des nur noch auf Position 692 im ATP-Ranking geführten Benneteau nicht schocken. Das Hartplatz-Turnier ist mit insgesamt 1,72 Millioen Euro dotiert. Als weiterer Deutscher ist der mit einer Wildcard ausgestattete Alexander Zverev (Hamburg) am Start. mehr

Persönlich

Frauke Petry . . . hat in Augsburg Rathausverbot

Ist das nun eine Form politischer Courage oder schlicht rechtswidrig? Augsburgs Bürgermeister hat AfD-Chefin Frauke Petry Hausverbot im Rathaus der bayerischen Fuggerstadt erteilt. Grund sind die jüngsten Äußerungen der 40-Jährigen zum Schusswaffengebrauch gegen Migranten an deutschen Grenzen. Mit dem Hausverbot will Stadtchef Kurt Gribl (CSU) verhindern, dass Petry am kommenden Freitag bei einem Neujahrsempfang ihrer Partei im Rathaus auftreten wird - und möglicherweise ihre heftig umstrittenen Thesen zur deutschen Gesetzeslage wiederholten. Petry hatte als Bundesvorsitzende der "Alternative für Deutschland" in einem Interview gesagt, notfalls müssten Grenzbeamte auch mit ihrer Schusswaffe den illegalen Grenzübertritt von Flüchtlingen verhindern. Das stehe im Gesetz - was eindeutig widerlegt ist. Auch Petrys Lebensgefährte Marcus Pretzell, AfD-Landeschef in NRW, war vor einigen Monaten mit einer nahezu wortgleichen Äußerung aufgefallen. mehr

Ingolstadt

Augsburg kritisiert Schiedsrichter Michael Weiner

Den Schuldigen für ihren Derby-Frust hatten die von Markus Weinzierl angeführten Augsburger schnell ausgemacht. An Schiedsrichter Michael Weiner entlud sich der Zorn nach dem 1:2 beim Aufsteiger FC Ingolstadt. Das Urteil des Ingolstädter Trainers Ralph Hasenhüttl über die Schlüsselszene: "Bitter für Augsburg, aber gut für uns!" Es lief die 85. Minute, als Weiner bei einem Zweikampf im Strafraum ein Foul von Jan Moravek an Gäste-Spielmacher Pascal Groß erkannt haben wollte. Als "Witz" bezeichnete der vermeintliche Übeltäter den Elfer, den Ingolstadts Moritz Hartmann mitten ins Tor schoss. "Wenn ich sechs Meter weg stehe und pfeife den Elfer, da fehlen mir die Worte", schimpfte FCA-Coach Weinzierl, dessen Team zuvor in sieben Spielen nicht verloren hatte. mehr