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Augsburg
FC Augsburg

Kapitän Verhaegh erleidet leichte Gehirnerschütterung

Kapitän Paul Verhaegh hat beim Heimsieg des FC Augsburg in der Bundesliga gegen Hertha BSC eine leichte Gehirnerschütterung erlitten. Das ergab eine Untersuchung im Krankenhaus, wie der Verein am Montag bestätigte. Der 31 Jahre alte Abwehrspieler aus den Niederlanden muss voraussichtlich einige Tage im Training kürzertreten. Ob er am kommenden Sonntag im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg eingesetzt werden kann, müsse abgewartet werden. Verhaegh hatte sich in der zweiten Spielhälfte bei einem heftigen Zusammenprall mit Hertha-Profi Ronny am Kopf verletzt und musste ausgewechselt werden. Der Torschütze konnte sich nach dem mit 1:0 gewonnenen Spiel nicht mehr an alles erinnern. "Die Freude über die drei Punkte ist größer als der Brummschädel", übermittelte Verhaegh nach der endgültigen Diagnose im Krankenhaus. mehr

Bundesliga

Hertha in Augsburg unverändert - Brooks nicht im Kader

Bundesligist Hertha BSC will am Sonntag im Auswärtsspiel beim FC Augsburg (15.30 Uhr) mit derselben Startaufstellung wie beim 1:0-Sieg über den VfL Wolfsburg spielen. "Es gibt keinen Grund, um etwas zu ändern", sagte Hertha-Trainer Jos Luhukay am Freitag. Der Niederländer verzichtet wie schon gegen Wolfsburg erneut auf Innenverteidiger John Anthony Brooks, der neben Marvin Plattenhardt und Hany Mukhtar für das Regionalliga-Spiel der U 23 am heutigen Freitag in Babelsberg abgestellt wurde. Brooks hatte am vergangenen Freitag beim 2:2 in Freiburg von Anfang an gespielt, war dort laut Luhukay jedoch "nicht stabil genug". Er müsse "konstanter werden", fordert der Hertha-Coach vom 21-jährigen US-Amerikaner. mehr

Lokalsport

Castro und Toprak auf dem Sprung, Calhanoglu ist fit

Gonzalo Castro fiel noch vor der Partie gegen Augsburg aus, Hakan Calhanoglu musste zur Halbzeit in der Kabine bleiben - damit vergrößerte sich das Lazarett bei Bayer 04 Leverkusen auf ein halbes Dutzend Spieler. Ömer Toprak (Wadenverletzung), Kyriakos Papadopoulos (Schulterluxation), Julian Brandt (Außenbandriss im Sprunggelenk) und Simon Rolfes (Syndesmosebandriss) fehlten ja schon vorab. Die englischen Wochen fordern ihren Tribut. "Das kann man aber gut kompensieren, wenn man den Kader voll hat", meinte Trainer Roger Schmidt gestern. Tags zuvor hatte Geschäftsführer Michael Schade festgestellt: "Wir haben vor der Saison betont, dass wir in der Breite so gut aufgestellt sind wie nie zuvor. Da kann man zwei, drei Ausfälle verkraften. Aber jetzt sind es ein halbes Dutzend." Klagen mochte er diese Feststellung indes nicht nennen: "Die, die immer am meisten klagen, sind die Bayern. Aber die würden, mit Verlaub gesagt, wohl auch mit einer B-Elf um die Meisterschaft mitspielen", sagte Schade. mehr

Mittelfeldspieler fällt aus

FC Augsburg in Leverkusen ohne angeschlagenen Feulner

Der FC Augsburg muss bei seinem Gastspiel bei Bayer Leverkusen auf Mittelfeldspieler Markus Feulner verzichten. Der Neuzugang sei angeschlagen und werde "ein paar Tage ausfallen", sagte Trainer Markus Weinzierl am Dienstag. Feulner habe sich am Samstag im Heimspiel des schwäbischen Fußball-Bundesligisten gegen Werder Bremen (4:2) als Reservist beim Aufwärmen in der Halbzeit leicht verletzt. Neben den länger verletzten Jan Moravek (Kreuzbandriss) und Dominik Reinhardt (Achillessehnenprobleme) ist Feulner der einzige Ausfall. Weinzierl bezeichnete das Spiel an diesem Mittwoch (20 Uhr/Live-Ticker) als "Riesen-Herausforderung", vor allem durch die jüngste Niederlage der stark in die Saison gestarteten Leverkusener in Wolfsburg (1:4). "Das kommt uns nicht entgegen", meinte der Trainer. "Es ist klar, dass sie das im Heimspiel korrigieren wollen." mehr

Rheinberg

Verdi droht Amazon mit Streiks im Weihnachtsgeschäft

Der Arbeitskampf bei Amazon spitzt sich zu. Gut 500 Mitarbeiter der Früh- und Spätschicht haben gestern am Amazon-Standort Rheinberg nach Angaben der Gewerkschaft Verdi gestreikt. Die Arbeitsniederlegungen in dem Lager am Niederrhein sollen heute fortgesetzt werden. Parallel dazu gab es Ausstände in den Verteilzentren in Leipzig, Bad Hersfeld sowie in Graben bei Augsburg, an denen sich laut Verdi etwa je 400 Mitarbeiter beteiligten. Die Gewerkschaft versucht seit mehr als einem Jahr, den weltgrößten Online-Versandhändler mit Streiks an verschiedenen Standorten zu Tarifverhandlungen zu den Bedingungen des Einzelhandels zu bewegen. Amazon lehnt das jedoch ab und sieht sich selbst als Logistiker. mehr