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Bahrain und Vereinigte Arabische Emirate wollen doch zur WM

Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate wollen nun doch an der Handball-Weltmeisterschaft 2015 in Katar teilnehmen. Wie der Weltverband IHF am Dienstag auf seiner Internetseite mitteilte, hätten beide Verbände knapp anderthalb Wochen nach ihrem angekündigten Startverzicht um die Rücknahme dieser Entscheidung gebeten. Gründe seien nicht angegeben worden. Das Council der IHF will nun auf seiner Sitzung am Freitag in Herzogenaurach darüber entscheiden, ob beide Teams wie geplant teilnehmen oder doch Nachrücker das 24er-Starterfeld auffüllen.Gut zwei Monate vor dem Anpfiff der WM vom 15. Januar bis 1. Februar in Katar hatten die Startverzichte für Aufsehen gesorgt. Die Vereinigten Arabischen Emirate begründeten die Entscheidung mit einer "unzureichenden Vorbereitung" der Mannschaft und technischen Schwierigkeiten. Der deutsche Vorrunden-Gegner Bahrain hatte keine Gründe genannt. Es wurde spekuliert, dass hinter den Absagen politische Gründe stecken. Schon seit längerem gilt das Verhältnis Katars zu seinen Nachbarn Bahrain, Vereinigte Arabische Emirate und Saudi-Arabien als angespannt. Bahrain sollte bei dem WM-Turnier in der Vorrunden-Gruppe D gegen Deutschland, Argentinien, Russland, Polen und Dänemark spielen. Die Vereinigten Arabischen Emirate waren der Gruppe C mit Ägypten, Tschechien, Algerien, Schweden und Frankreich zugelost worden. mehr

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Auch VAE verzichten auf WM-Teilnahme

Einen Tag nach dem deutschen Vorrundengegner Bahrain haben auch die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Verzicht auf die Teilnahme an der Handball-WM im kommenden Jahr in Katar bekannt gegeben. "Wir haben dem Weltverband unseren Rückzug von der kommenden WM in Katar mitgeteilt", sagte Majed Sultan, der Exekutiv-Chef des nationalen Verbandes der Emirate, der französischen Nachrichtenagentur AFP. Während der Verband aus Bahrain für seinen Verzicht keine offiziellen Gründe mitteilte, erklärte Majed Sultan für die Emirate, die Mannschaft sei nicht gut genug vorbereitet. Die Vereinigten Arabischen Emirate hätten in einer Gruppe mit Frankreich, Ägypten, Algerien, Schweden und Tschechien spielen sollen. Bahrain war in der deutschen Gruppe mit Dänemark, Polen, Russland und Argentinien. Der Weltverband IHF will am 21. November über eventuelle Nachrücker entscheiden. mehr

Handball-WM

Deutschlands Gegner Bahrain zieht Start zurück

Der deutsche Vorrundengegner Bahrain wird nicht an der Handball-Weltmeisterschaft der Männer Mitte Januar in Katar teilnehmen. Der Weltverband IHF teilte am Freitag auf seiner Homepage offiziell den Rückzug mit. Über einen möglichen Nachrücker will die IHF auf ihrer nächsten Sitzung am 21. November entscheiden. Einen Grund für den Verzicht gab der Weltverband nicht an. Laut arabischen Medien liebäugeln auch die Vereinigten Arabischen Emirate mit einer Absage. Es wird spekuliert, dass politische Gründe den Ausschlag für Bahrains Rückzug gegeben haben. Schon seit längerem gilt das Verhältnis Katars zu seinen Nachbarn Bahrain, Vereinigte Arabische Emirate und Saudi-Arabien als angespannt. Als Nachrücker in der deutschen Gruppe D käme Japan infrage, auch Australien könnte den freiwerdenden Platz erhalten. Das Team hatte seinen Platz nach der Aberkennung des Kontinentalstatus' des pazifischen Verbandes abtreten müssen und in der Folge Deutschland eine Wildcard erhalten. mehr