Beachvolleyball - alle aktuellen Informationen
Beachvolleyball - alle aktuellen Informationen FOTO: AFP
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Streit mit Volleyball-Verband beigelegt

Laboureur und Sude jetzt Beach-Nationalteam

Das Beachvolleyball-Duo Chantal Laboureur und Julia Sude wird als deutsches Nationalteam bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Wien an den Start gehen. Wie der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) am Donnerstag mitteilte, erhalten die Weltranglisten-Zweiten aus Stuttgart und Friedrichshafen nun offiziell den Nationalmannschafts-Status. "Wir sind sehr froh über diese Entscheidung. Wir hoffen, dass dies der Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und eine gemeinsame, stabile Zukunft ist", wird das Duo in der Mitteilung zitiert. Damit ist der Streit mit dem Verband um den neuen Leistungsstützpunkt in Hamburg beigelegt. Zu Jahresbeginn hatte es heftige Debatten um die Teams Laboureur/Sude und Karla Borger/Margareta Kozuch gegeben, die statt im zentralen System mit einem eigenen Stab weiterarbeiten wollen. Womöglich gibt es auch eine Einigung mit Borger/Kozuch, die bei der WM vom 28. Juli bis 6. August mit einer Wildcard des Weltverbandes FIVB starten. Die Stuttgarterinnen trainierten in der vergangenen Woche für einige Tage am zentralen Stützpunkt in Hamburg, um die Strukturen kennenzulernen. DVV-Vizepräsident Andreas Künkler lobte Laboureur/Sude, die vor kurzem im schweizerischen Gstaad ihren zweiten Major-Sieg auf der Welttour gefeiert hatten: "Julia und Chantal gehören seit Jahren zu den besten deutschen Teams. Sportlich haben sie sich den Nationalteamstatus redlich verdient." Diesen genießen außerdem schon die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst (Hamburg) und Victoria Bieneck/Isabel Schneider (Berlin/Leverkusen). mehr

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Borger/Kozuch verpassen Premieren-Sieg

Die Beachvolleyballerinnen Karla Borger und Margareta Kozuch spielen sich langsam in WM-Form. Beim mit 40.000 Euro dotierten Supercup in Binz unterlagen sie im Endspiel zwar dem österreichischen Duo Stefanie Schwaiger/Teresa Strauss mit 0:2 (17:21, 23:25). Doch fast noch wichtiger als Platz zwei war die Tatsache, dass sich rund zwei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaften in Wien im Streit zwischen ihnen und dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV) eine Einigung abzeichnet. In der Vorwoche trainierte das Duo erstmals am zentralen Stützpunkt in Hamburg. "Das war ein guter Schritt in die richtige Richtung", sagte Borger. An dem Bundesstützpunkt gab es einen Austausch mit Frauen-Bundestrainer Imornefe Bowes sowie der DVV-Sportdirektorin Beachvolleyball, Jana Köhler. Borger und Kozuch haben nun Hoffnungen, dass sie den Nationalteam-Status erhalten, der ihnen den Zugang zu den Turnieren erleichtern würde - das war der Hauptstreitpunkt. mehr

Zusammenarbeit beendet

Sky steigt aus nationaler Beachvolleyball-Tour aus

Der deutsche Beachvolleyball muss im kommenden Jahr ohne Vermarkter und TV-Partner Sky auskommen. Der Deutsche Volleyball-Verband und die Sky Media GmbH werden den 2017 auslaufenden Vertrag nicht verlängern, teilte der DVV am Freitag mit. "Wir haben uns auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit nicht verständigen können", erklärte Verbands-Präsident Thomas Krohne. Die nationale Tour, die seit 2013 auch dank Sky an Attraktivität gewonnen hat, steht nun vor schwierigen Aufgaben. Die Serie 2017 besteht aus neun Turnieren. Die deutschen Topteams sind dabei nur auf wenigen Stationen dabei, dass sie bei den finanziell attraktiveren Turnieren der Welltour und in Europa starten. Die deutschen Meisterschaften vom 31. August bis 3. September in Timmendorfer Strand werden nun das letzte von Sky teilweise live übertragene Beachturnier sein. mehr

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Laboureur/Sude nach Dreisatz-Krimi im zweiten Major-Finale

Die Beachvolleyballerinnen Chantal Laboureur und Julia Sude stehen im Finale von Gstaad und peilen ihren zweiten Major-Sieg nach 2016 in Porec/Kroatien an. Das Duo aus Stuttgart und Friedrichshafen besiegte im Halbfinale in einem Dreisatz-Krimi die Schweizer Lokalmatadorinnen Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré 2:1 (15:21, 23:21, 20:18). Im entscheidenden dritten Satz verwandelten Laboureur/Sude den sechsten Matchball zum Sieg und haben damit ein Preisgeld von 32.000 Dollar (28.066 Euro) sicher. Im Finale am Samstagnachmittag (16.30 Uhr) kommt es zum Duell mit den Brasilianerinnen Larissa/Talita. Die ehemaligen Weltmeisterinnen besiegten in ihrem Halbfinale das kanadische Duo Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes 2:0 (21:16, 21:15). Der Turniersieg ist 40.000 Dollar (35.083 Euro) wert. mehr

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Laboureur/Sude im Viertelfinale von Gstaad

Die Beachvolleyballerinnen Chantal Laboureur und Julia Sude (Stuttgart/Friedrichshafen) haben beim Major-Turnier in Gstaad/Schweiz das Viertelfinale erreicht. Das Duo besiegte die Kanadierinnen Heather Bansley und Brandie Wilkerson 2:0 (16:21, 18:21). Damit haben Labourer und Sude nach ihrem Triumph 2016 in Porec/Kroatien weiterhin die Chance auf ihren zweiten Major-Sieg. In der Runde der letzten Acht treffen die Deutschen am Freitagabend auf das tschechische Duo Barbora Hermannova und Marketa Slukova. Diese hatten im Achtelfinale in drei Sätzen (21:18, 14:21, 15:8) Victoria Bieneck und Isabel Schneider (Berlin/Leverkusen) aus dem Turnier geworfen. Das dritte deutsche Team, Nadja Glenzke und Julia Großner (Berlin), verlor ebenfalls in der Runde der letzten 16 gegen die Kanadierinnen Sarah Pavan und Melissa Humana-Paredes 0:2 (13:21, 13:21). Glenzke/Großner waren für die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst nachgerückt. Diese mussten aufgrund von andauernden Schulterproblemen bei Walkenhorst das Turnier absagen. Zuvor hatte das deutsche Top-Duo bereits die Turniere in Kühlungsborn und Porec abgesagt. mehr

Beach-Welttour

Laboureur/Sude ziehen direkt ins Achtelfinale

Chantal Laboureur und Julia Sude sind beim Welttour-Turnier der Beachvolleyballerinnen in Gstaad direkt ins Achtelfinale eingezogen. Das deutsche Duo aus Stuttgart und Friedrichshafen blieb in den drei Gruppenspielen ohne Satzverlust. Damit ersparen sich die Weltranglisten-Zweiten die erste K.o.-Runde in den Schweizer Bergen. Je ein hoher Sieg in ihren Gruppen reichten Nadja Glenzke und Julia Großner (Berlin) sowie Victoria Bieneck und Isabel Schneider (Berlin/Leverkusen), um weiter im Rennen zu bleiben. Die Beachvolleyball-Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst konnten aufgrund der Nachwirkungen einer Schulterverletzung bei Walkenhorst nicht antreten. Die deutsche Männer waren beim mit insgesamt 600.000 Dollar dotierten Major-Turnier komplett schon in der Qualifikation gescheitert. mehr

Beachvolleyball

Ludwig/Walkenhorst sagen Gstaad-Teilnahme ab

Die Beachvolleyball-Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst können auch beim Weltcup-Turnier in Gstaad nicht gemeinsam antreten. Wie Teammanager Andreas Scheuerpflug am Dienstag dem Internet-Portal beach-volleyball.de bestätigte, verhindern die Schulterprobleme von Blockerin Walkenhorst einen Einsatz beim derzeit laufenden Welttour-Turnier in der Schweiz. "Kira konnte zwar die Woche schmerzfrei angreifen, aber die Ärzte wollen nichts riskieren für die Weltmeisterschaft ab Ende Juli", erklärte Scheuerpflug. Ludwig und Walkenhorst mussten bereits auf gemeinsame Auftritt beim nationalen Cup in Kühlungsborn und beim Major in Porec verzichten. In Kroatien war Abwehrspielerin Ludwig noch mit Interimspartnerin Margareta Kozuch angetreten und im Achtelfinale ausgeschieden. Diesmal sagte das Duo komplett ab. Dafür rücken Nadja Glenzke und Julia Großner direkt ins Hauptfeld. Der Deutsche Volleyball-Verband hatte den im zentralen Stürzpunkt in Hamburg trainierenden Berlinerinnen erneut den Vorzug gegeben gegenüber Karla Borger und der ehemaligen Hallen-Nationalspielerin Kozuch. Borger/Konzuch liegen seit Saisonbeginn im Streit mit dem nationalen Verband. mehr

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