Bergschaden
Moers

Bergwerk West: Experten prüfen Bodensenkungen

Außerhalb des prognostizierten Einwirkungsbereiches des Kamp-Lintforter Bergwerks West sind Bodensenkungen von bis zu maximal zehn Zentimetern festgestellt worden. Diese würden aber zu keinen Bergschäden führen. Zu diesem Ergebnis ist ein interdisziplinär aufgestelltes Wissenschaftler-Team gekommen, das vor zwei Jahren von der Bezirksregierung Arnsberg mit einer entsprechenden Analyse solcher Senkungserscheinungen beauftragt worden war. mehr

Wesel

Infoabend zu Bergschäden in Büderich

Zu einem Infoabend mit der Überschrift "Bergsenkungsschäden durch den Salzbergbau im Rheinbogen Wesel-Büderich" laden die beiden Betroffenen Wilhelm Fischer, Werner Schweickert (beide Ginderich) sowie Hermann Norff (Büderich) für Dienstag, 10. November, 19.30 Uhr, in die Büdericher Gaststätte van Gelder an der Pastor-Bergmann-Straße 29 ein. Zu der Versammlung eingeladen sind Interessenten aus Büderich, Ginderich, Perrich, Rheinberg, Alpen und Birten sowie Vertreter des Landtags, der Städte Wesel, Rheinberg und Alpen sowie der Firma Cavity, die Schäden, die auf den Salzbergbau bis 2002 zurückzuführen sind, reguliert. Während des Abends wird über die Themen "Ursachen der Senkungen", "Überflutungsgefahr", "Schadenregulierung" und Einrichtung einer Schiedsstelle gesprochen. mehr

Xanten

Deichverband: RAG erwägt Kostenübernahme

Die Ruhrkohle AG hat in einem Schreiben an den SPD-Landtagsabgeordneten René Schneider die Übernahme der Deichgebühren für die von Bergschäden betroffenen Haushalte in Rheinberg auch über das Jahr 2044 hinaus in Aussicht gestellt. Wörtlich heißt es in der Antwort an Schneider: "Wir werden rechtzeitig vor Ablauf dieser Frist klären, ob die betroffenen Mitglieder auch weiterhin nur deshalb Zwangsmitglied im Deichverband sind, weil sie von Bergsenkungen betroffen sind. Sollte dies der Fall sein (also keine anderen Gründe für die Zwangsmitgliedschaft im Deichverband vorliegen), erklären wir bereits jetzt unsere Bereitschaft, die Zusage der Kostenübernahme zu verlängern. mehr

Erkelenz

Mehr Bergschäden durch den nahenden Tagebau?

Über vergangene, aktuelle und zu erwartende tagebaubedingte Bergschäden tauschte sich in Erkelenz jetzt der Braunkohlenausschuss mit einem Mitarbeiter von RWE, einem Vertreter des Verbands bergbaugeschädigter Haus- und Grundeigentümer (VBHG) und Robert Deller, dem neuen Vorsitzenden der Anrufungsstelle für tagebaubedingte Bergschäden, aus. Vor allem bei den Prognosen gingen die Ansichten auseinander. "Durch das Näherrücken des Tagebaus Garzweiler II kommen auf Erkelenz keine neuen Schadensbereiche hinzu", sagte Markus Pootz von der Abteilung für Bergschäden bei RWE. Der Energiekonzern versuche im Kontakt mit den Kommunen im Rheinischen Revier, solche Schäden wo möglich zu vermeiden, "zum Beispiel durch gezielte Bauplanung mit unter anderem Grünflächen, wo uns tektonische Störungen bekannt sind". Hingegen sagte Volker Baglikow vom VBHG, dass auch er zwar "aktuell keine neue Schadensentwicklung für Erkelenz" sehe, jedoch "Entwicklungspotenzial bei Schäden aufgrund des näherrückenden Tagebaus" vermute. mehr