Berlin-Marathon 2017 - alle Informationen
Berlin-Marathon 2017 - alle Informationen FOTO: dpa, Hannibal Hanschke
Berlin-Marathon
Lokalsport

Gladys Just und Sohaib EL Jarraz mit starken Zeiten

Wie in jedem Jahr beginnt für die Langstreckenläufer vom TuS 08 Lintorf bereits Ende Juli der Auftakt zur Herbstsaison. Gladys Just nutzte dafür den Rheinuferlauf in Duisburg-Hamborn. Für sie war der Wettbewerb ein letzter Test vor ihrem mit Spannung erwarteten Start bei der 20. Senioren-Europameisterschaft, die noch bis zum 6. August im dänischen Aarhus ausgetragen wird. Die 42-Jährige, deren Marathon-Rekord bei 2:59:47 Stunden steht, will dort über die Halbmarathondistanz an den Start gehen. mehr

Marathon

Kipchoge peilt in Berlin "regulären" Weltrekord an

Olympiasieger Eliud Kipchoge (Kenia) peilt beim Berlin-Marathon (24. September) einen neuen Weltrekord an. Bei seinem dritten Start in der Hauptstadt nach 2013 und 2015 will der 32-Jährige die 2:02:57 Stunden von Dennis Kimetto aus dem Jahr 2014 brechen. Die schnelle Strecke in Berlin biete die "passende Gelegenheit, den offiziellen Weltrekord anzugreifen", sagte Kipchoge, der zuletzt seinen Startverzicht für die WM in London (4. bis 13. August) erklärt hatte und deshalb in Berlin laufen kann. Anfang Mai hatte Kipchoge mit 2:00:25 Stunden die beste jemals gemessene Zeit über die Marathondistanz von 42,195 km erzielt - allerdings unter Laborbedingungen auf der Formel-1-Rennstrecke in Monza. Dort standen ihm unter anderem wechselnde Tempomacher zur Verfügung, die ihm vom Start bis ins Ziel Windschatten schufen. Das ist in regulären Rennen nicht erlaubt. Maximal drei Tempomacher können eingesetzt werden, die allerdings nicht ausgetauscht werden dürfen. Kipchoges reguläre Bestzeit liegt bei 2:03:05 Stunden. mehr

Deutscher Marathon-Rekordhalter

Gabius verzichtet womöglich auf Heim-EM 2018

Der deutsche Marathon-Rekordler Arne Gabius wird nach seinem Streit mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) womöglich nicht bei der Heim-EM 2018 an den Start gehen. "Bei den Europameisterschaften in Berlin zu laufen, das ist schön und gut. Aber auch beim Berlin-Marathon mit 45.000 Teilnehmern und mindestens einer halben Million Zuschauern an der Strecke, die deutsche Fahne hochzuhalten, ist besser", sagte Gabius im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Gabius, mit 2015 in Frankfurt gelaufenen 2:08:33 Stunden schnellster Deutscher in der Geschichte über die klassischen 42,195 km, streitet sich mit dem Verband über die Finanzierung eines Trainingslagers in Kenia und hatte daraufhin bereits erklärt, nicht bei der WM im August in London an den Start zu gehen. Dafür fehlt Gabius bisher allerdings auch die Normzeit (2:13:00), beim Hannover-Marathon am vergangenen Wochenende war er ausgestiegen. Der DLV hatte die Vorwürfe Gabius' zurückgewiesen. mehr