Beutekunst
München

Bayern: Hunderte Fälle von NS-Beutekunst

Bei Hunderten Kunstwerken in öffentlichem Besitz in Bayern handelt es sich möglicherweise um Beutekunst aus der NS-Zeit. Allein die Bayerische Staatsgemäldesammlung habe derzeit rund 200 Kunstwerke in einer Online-Datenbank eingestellt, wo Erben der ursprünglichen Eigentümer Ansprüche erheben könnten, erklärte Generaldirektor Klaus Schrenk. 1998 war Deutschland der Washingtoner Erklärung zur Rückgabe von NS-Beutekunst beigetreten. mehr

Münchner Museum gibt Beutekunst zurück

München (dpa). In München ist erneut ein Werk aus der Nazi-Raubkunst seinen rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben worden: Zwei kleine Aufkleber auf der Rückseite des Bildes aus dem 17. Jahrhundert beweisen es: Eine Replik des Gemäldes "Blumenstrauß in einer Tonvase" aus der Werkstatt des holländischen Künstlers Jan Bruegel d. Ä. gehörte dem jüdischen Kaufmann Julius Kien. Nationalsozialisten hatten es im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gaben es nun 70 Jahre nach Enteignung an die Erben des Kaufmanns zurück. mehr