Boston-Marathon
Kampf gegen Doping

Wada streicht Kenia von der "non compliant"-Liste

Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro wird die Anti-Doping-Arbeit in der Läufernation Kenia wieder offiziell von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) anerkannt. Wie die WADA mitteilte, wurde das ostafrikanische Land von der Liste der Nationen gestrichen, die als "non compliant" (nicht regelkonform) mit dem Anti-Doping-Code gelten. "Kenia hat eine Anti-Doping-Gesetzgebung entworfen und umgesetzt, die nun in Übereinstimmung mit dem Code ist", teilte die WADA mit. Kenias neues Anti-Doping-Gesetz ist erst seit Ende Mai in Kraft. Wegen der zuvor unzureichenden Gesetzgebung hatte den Afrikanern vorübergehend auch der Ausschluss von den Sommerspielen in Rio gedroht. Seit langem steht Kenia wegen zahlreicher Dopingverfehlungen in der Kritik. Dutzende Sportler, darunter auch die dreimalige Boston-Marathons-Siegerin Rita Jeptoo, wurden wegen Dopings gesperrt. mehr

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