Boston-Marathon
Leichtathletik

Deba zur Gewinnerin von Boston-Marathon 2014 erklärt

Die Äthiopierin Buzunesh Deba ist zur Gewinnerin des Boston-Marathons 2014 erklärt worden. Das teilten die Veranstalter am Montag mit, nachdem der Kenianerin Rita Jeptoo der Sieg vor zwei Monaten wegen Dopings aberkannt worden war. Deba, die damals als Zweite ins Ziel gekommen war, hält damit auch offiziell den Streckenrekord. Die 29-Jährige kam auf eine Zeit von 2:19:59 Stunden. Deba bezeichnete die Entscheidung als Sieg für alle Athleten, die sich einem dopingfreien Sport verschrieben hätten. Jeptoo war im Oktober nachträglich disqualifiziert worden, nachdem der Internationale Sportgerichtshof CAS die Dopingsperre der Marathonläuferin auf vier Jahre verdoppelt hatte. Die 35-Jährige war im September 2014 positiv auf EPO getestet worden. Auch der Sieg beim Chicago-Marathon im Oktober 2014 wurde ihr aberkannt. mehr

Kampf gegen Doping

Wada streicht Kenia von der "non compliant"-Liste

Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro wird die Anti-Doping-Arbeit in der Läufernation Kenia wieder offiziell von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) anerkannt. Wie die WADA mitteilte, wurde das ostafrikanische Land von der Liste der Nationen gestrichen, die als "non compliant" (nicht regelkonform) mit dem Anti-Doping-Code gelten. "Kenia hat eine Anti-Doping-Gesetzgebung entworfen und umgesetzt, die nun in Übereinstimmung mit dem Code ist", teilte die WADA mit. Kenias neues Anti-Doping-Gesetz ist erst seit Ende Mai in Kraft. Wegen der zuvor unzureichenden Gesetzgebung hatte den Afrikanern vorübergehend auch der Ausschluss von den Sommerspielen in Rio gedroht. Seit langem steht Kenia wegen zahlreicher Dopingverfehlungen in der Kritik. Dutzende Sportler, darunter auch die dreimalige Boston-Marathons-Siegerin Rita Jeptoo, wurden wegen Dopings gesperrt. mehr

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