Brasilien
Confed Cup

Russland muss ohne seinen Brasilianer spielen

Russland muss beim Confed Cup in vier Wochen ohne seinen eingebürgerten Brasilianer Mario Fernandes auskommen. Der verletzte Verteidiger von ZSKA Moskau müsse in Brasilien an der Nase operiert werden, teilte der Klub am Montag mit. Fernandes hatte am Sonntag in der russischen Liga gegen Anschi Machatschkala noch 90 Minuten durchgespielt. Auch der ZSKA-Mittelfeldspieler Alan Dsagojew falle verletzt für die Sbornaja aus, berichteten russische Medien. Aus dem vorläufigen Aufgebot von Nationalcoach Stanislaw Tschertschessow sind damit schon drei Spieler ausgeschieden. Torwart Andrej Ljunow von Zenit St. Petersburg musste durch seinen Kollegen aus Tula, Wladimir Gabulow, ersetzt werden. Der Confederations Cup mit acht Mannschaften, darunter Weltmeister Deutschland, findet vom 17. Juni bis 2. Juli in Russland statt. Für Russland gehört auch der Ex-Schalker Roman Neustätter zum Aufgebot. mehr

Brasilien

Münchner Rafinha kehrt in Selecao zurück

Rechtsverteidiger Rafinha vom deutschen Fußball-Meister Bayern München steht nach seiner Rücktrittserklärung im September 2015 vor einem Comeback in der brasilianischen Selecao. Nationaltrainer Tite nominierte den 31-Jährigen für die anstehende Australien-Reise mit den Testspielen in Melbourne gegen Argentinien (9. Juni) und die Gastgeber-Auswahl (13. Juni). Auch Rafinhas Münchner Klubkollege Douglas Costa ist dabei. "Ich habe mit ihm am Telefon gesprochen. Im Zusammenhang mit der vorherigen Situation gab es ein Missverständnis", sagte Tite. Rafinha, der bislang zwei Länderspiele bestritten hat, habe ihm mitgeteilt, dass er "den Wunsch und das Ziel" habe, weiterhin in der Selecao zu spielen. Der Außenverteidiger hatte 2015 eine Nominierung vom damaligen Trainer Dunga ausgeschlagen, weil er sich als Notlösung fühlte. Wegen seiner deutschen Staatsbürgerschaft war anschließend über einen möglichen Einsatz in der DFB-Elf spekuliert worden. Rafinha rückt für Dani Alves vom Champions-League-Finalisten Juventus Turin, der eine längere Sommerpause bekommt, in den Kader. Superstar Neymar macht den Trip nach Down Under ebenfalls nicht mit. mehr