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Olympiasieger Toth verpasst WM wegen Dopingermittlungen

Matej Toth (34), Olympiasieger über 50 km Gehen, verpasst die Leichtathletik-WM in London (4. bis 13. August). Der Slowake bestätigte, dass der Weltverband IAAF wegen eines möglichen Dopingvergehens gegen ihn ermittelt. Toth wurde aufgefordert, Unregelmäßigkeiten in seinem Blutpass zu erklären. Deshalb fühle er sich "körperlich und mental" nicht in der Lage, seinen Titel von Peking zu verteidigen. Toth beteuerte seine Unschuld, die er mit der Hilfe von Experten nun beweisen wolle. Das Gehen wird immer wieder von Dopingfällen erschüttert. In Rio hatte Toth Gold vor dem Australier Jared Tallent gewonnen, der nach der Doping-Disqualifikation des Russen Sergej Kirdjapkin schon zum Olympiasieger von London erklärt worden war. mehr

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Slowakische Regierung protestiert bei Uefa

Nach dem Aus der Slowakei bei der U 21-EM in Polen durch das 0:1 zwischen Deutschland und Italien hat der slowakische Regierungschef Robert Fico einen offenen Brief an Uefa-Präsident Aleksander Ceferin geschickt. Das "mit passiver Hinhaltetaktik" über die Zeit gespielte Ergebnis, das beiden Mannschaften auf Kosten der Slowaken den Einzug ins Halbfinale sicherte, habe "nichts mit Fair Play zu tun", kritisierte Fico. Er forderte die Uefa auf, Maßnahmen zu ergreifen, die künftig ein ähnliches Verhalten unmöglich machten. mehr