Braunkohlebagger - Monstermaschinen im Tagebau
Braunkohlebagger - Monstermaschinen im Tagebau FOTO: Berns (Archiv)
Braunkohlebagger

Braunkohle-Sozialismus

Das Ansinnen der Gewerkschaft ist ehrenwert: Sie sorgt sich um Tausende Jobs im rheinischen Revier und in der Lausitz. Zugleich will sie (wie bei der Atomkraft) die Rückstellungen zur Rekultivierung der Tagebaue sichern, bevor RWE und Co. in die Knie gehen. Gleichwohl ist der Braunkohle-Fonds ein Irrweg. Wieder soll der Stromkunde den Ausputzer für Fehler der Konzerne spielen. Kann der Fonds nicht genug Geld ansammeln, um die Braunkohle wettbewerbsfähig zu halten, sollen die Netzentgelte und somit die Strompreise erhöht werden. Braunkohle wird zu einer sozialistischen Veranstaltung - nachdem die früheren Milliarden-Gewinne Privatsache von RWE und Vattenfall waren. mehr

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