Brexit - News zum EU-Ausstieg von Großbritannien
Brexit - News zum EU-Ausstieg von Großbritannien FOTO: dpa
Brexit
London

May droht eine Brexit-Revolte in eigener Partei

Die britische Premierministerin Theresa May will in einer Rede am Freitag ihre Pläne für die Beziehung ihres Landes zur EU nach dem Brexit vorlegen. Die Ankündigung kam gestern einen Tag nach einer Sitzung von Mays "Kriegskabinett". Dabei einigten sich die wichtigsten Minister dem Vernehmen nach auf eine gemeinsame Linie für die anstehenden Verhandlungen mit Brüssel. Gesundheitsminister Jeremy Hunt sagte gestern, das Land werde keine erneute Bindung in Form einer Zollunion eingehen. May droht in dieser Frage aber eine Rebellion in den eigenen Reihen. Mehrere pro-europäische konservative Abgeordnete wollen eine künftige Zollunion mit der EU durch einen Gesetzeszusatz erzwingen und könnten dabei von Labour unterstützt werden. mehr

Düsseldorf

IHK-Umfrage: Rheinische Wirtschaft boomt wie nie zuvor

Das Rheinland profitiert wie kaum eine andere Region von der guten konjunkturellen Lage in Deutschland. "Die Wirtschaft im Rheinland ist in Topform", sagt Ulrich Soénius, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, zum Ergebnis der aktuellen Befragung unter den Unternehmen im Rheinland. An der regionalen Umfrage nahmen 2700 Betriebe in den Kammerbezirken Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Duisburg, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid teil. "Seit Erscheinen des ersten Rheinland-Konjunkturbarometers im Jahr 2003 haben die Unternehmen ihre Lage noch nie so gut bewertet wie aktuell", sagt Soénius. Risiken wie der Brexit, mögliche Konflikte mit Russland, der Türkei und Nordkorea sowie die Spannungen innerhalb der EU bestünden zwar fort, träten in der Einschätzung der Unternehmen jedoch gegenüber nationalen Unsicherheiten in den Hintergrund. mehr

London

Minister Boris Johnson wirbt für harten Brexit

Der britische Außenminister Boris Johnson hat in einer Grundsatzrede zu den EU-Austrittsverhandlungen für einen sogenannten harten Brexit plädiert. Großbritannien solle einen sauberen Schnitt machen und die EU-Gesetze und -Regulierungen hinter sich lassen, wenn es im März 2019 die Gemeinschaft verlasse. "Wir wären wahnsinnig, durch diesen Prozess der Befreiung zu gehen und nicht die wirtschaftlichen Freiheiten zu nutzen, die damit verbunden sind", sagte Johnson. mehr

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