Budapest - News und Infos zur Hauptstadt von Ungarn
Budapest - News und Infos zur Hauptstadt von Ungarn FOTO: dpa, pla
Budapest
Schwimm-Chefbundestrainer Lambertz

"Von unten nach oben arbeiten"

Chefbundestrainer Henning Lambertz glaubt nicht an eine baldige Rückkehr des deutschen Schwimmens in die Weltspitze. "Aktuell liegen wir in der Länderwertung auf dem 16. oder 17. Platz", sagte er der "tz". "Wir müssen uns von unten wieder nach oben arbeiten." Die Weltmeisterschaften in Budapest im Juli waren für den deutschen Schwimm-Verband (DSV) enttäuschend verlaufen - Franziska Hentke hatte als einzige DSV-Athletin mit Silber eine Medaille geholt. "Ehrlich gesagt, ich hatte auf mehr Medaillen gehofft", sagte Lambertz. "Ich dachte, es geht schneller, aber wenn wir fleißig arbeiten, können wir vielleicht in zehn Jahren den Anschluss an die Spitze wieder schaffen." Dazu will Lambertz trotz zuletzt immer wieder aufkommender Kritik an seiner Person und seinen Methoden seinen Teil beitragen. "In meiner Funktion darf man nicht sensibel sein, sonst kann man den Job nicht machen", sagte er. "Ich gebe nicht auf, denn ich will mithelfen, dass auch unsere Schwimmerinnen und Schwimmer wieder öfter auf dem Siegerpodest stehen." mehr

Schwimmen

Heintz siegt bei Kurzbahn-Weltcup in Berlin

Lagenschwimmer Philip Heintz (Heidelberg) hat beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin ein Erfolgserlebnis gefeiert. Der 26 Jahre alte WM-Siebte von Budapest zeigte auf seiner Paradestrecke über 200 m eine starke Leistung und siegte in 1:52,64 Minuten vor Kirill Prigoda (Russland/1:54,05) und Kenneth To (Hongkong/1:54,97). Für Heintz, dessen öffentlicher Disput mit Bundestrainer Henning Lambertz bei der Langbahn-WM in Budapest für Wirbel gesorgt hatte, war es der zweite Erfolg innerhalb weniger Tage. Beim Auftakt der Kurzbahn-Weltcupserie in Moskau hatte er am vergangenen Mittwoch über 400 m Lagen triumphiert. mehr

Schwimmen

Hentke Sechste beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin

Franziska Hentke hat in ihrem ersten Finale beim Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in Berlin einen Podestplatz erwartungsgemäß verpasst. Zehn Tage nach dem Gewinn der WM-Silbermedaille in Budapest belegte die Magdeburgerin auf ihrer Nebenstrecke 400 m Lagen in 4:35,96 Minuten beim Sieg von Ungarns Ausnahmeschwimmerin Katinka Hosszu den sechsten Platz. Die zweite deutsche Finalistin Alexandra Wenk (München/4:44,03) wurde Achte. Eine herausragende Leistung zeigte Hosszu, die lange auf Weltrekordkurs lag, ihren eigenen Bestwert (4:19,46) in 4:19,82 Minuten aber knapp verpasste. Zweite wurde Vize-Weltmeisterin Mireia Belmonte (Spanien/4:22,55) vor Blair Evans (Australien/4:29,56). Hentke hatte bei der Langbahn-WM in Ungarn mit dem zweiten Platz über 200 m Schmetterling die einzige Medaille der deutschen Beckenschwimmer gewonnen. mehr

Kurzbahn-Weltcup in Berlin

Schmidtke verpasst deutschen Rekord knapp

Aliena Schmidtke hat zu Beginn des Schwimm-Weltcups in Berlin aufhorchen lassen. Über 50 m Schmetterling verpasste die WM-Achte von Budapest in 25,75 Sekunden den elf Jahre alten deutschen Kurzbahn-Rekord von Antje Buschschulte (25,73) um nur zwei Hundertstelsekunden. Schmidtke zog als Sechste des Vorlaufs ins Finale am späten Sonntagnachmittag ein, Bestzeit schwamm die schwedische Olympiasiegerin Sarah Sjöström (24,52). Schmidtke hatte schon bei der WM überzeugt und den deutschen Rekord auf der 50-m-Bahn auf 25,68 Sekunden verbessert. Über 50 m Rücken (28,54) reichte es für die Magdeburgerin in Berlin als 16. nicht für den Endlauf. Franziska Hentke, die bei der WM in Ungarn mit dem zweiten Platz über 200 m Schmetterling die einzige Medaille der deutschen Beckenschwimmer gewonnen hatte, belegte über 50 m Schmetterling in 26,97 Sekunden den 26. Rang. Kurzbahn-Weltmeister Marco Koch ließ es im Vorlauf über 100 m Brust ruhig angehen. Der für das Finale gesetzte 27-Jährige schwamm in 59,07 Sekunden auf den zwölften Rang. Seine Nebenstrecke 200 m Lagen schenkte der Darmstädter in 2:06,48 Minuten ab. Kurzbahn-Vizeweltmeister Philip Heintz ging in den Vorläufen am Sonntag über diese Distanz nicht an den Start. Über 100 m Freistil erreichte Damian Wierling (Essen/47,41) ebenso das Finale wie der frühere EM-Zweite Christian Diener (Potsdam/1:53,11 Minuten) über 200 m Rücken. Bei den Frauen qualifizierte sich Anna Kroniger (Bochum/2:26,24) über 200 m Brust. mehr

DTM-Pilot

Auer beim Formel-1-Test in Budapest Neunter

DTM-Pilot Lucas Auer (Österreich) hat bei seinem ersten Auftritt in einem Formel-1-Boliden durchaus überzeugt. Bei den Testfahrten der Königsklasse in Budapest drehte der 22-Jährige für Force India am Dienstagnachmittag 54 Runden und erreichte unter zwölf Piloten den neunten Rang. Für seine schnellste Runde benötigte der für Mercedes in der DTM startende Auer 1:20,563 Minuten. Die Bestzeit auf dem Hungaroring drehte der Formel-2-Meisterschaftsspitzenreiter Charles Leclerc (Monaco) für Ferrari in 1:17.746 Minuten. Abgesehen von Valtteri Bottas (Finnland/Mercedes), der mit 155 Runden der aktivste Fahrer war, setzten die Teams am Dienstag vorwiegend ihre jungen Stammfahrer oder Ersatzpiloten ein. mehr