Buenos Aires
Gefeuerter Trainer

Bauza glaubt weiter an erfolgreiche Quali für Argentinien

Der gefeuerte Coach der argentinischen Nationalelf Edgardo Bauza glaubt weiter an den Erfolg des Teams um Weltstar Lionel Messi. "Ich bin sicher, dass Argentinien an der WM 2018 teilnehmen wird", erklärte Bauza am Dienstagabend auf einer Pressekonferenz zum Ende seiner nur acht Monate dauernden Arbeit. Der Fußballverband AFA hatte den Trainer entlassen, nachdem er bei acht Spielen der WM-Qualifikationsrunde das Team nur drei Mal zum Sieg geführt hatte. AFA-Präsident Claudio Tapia erklärte, er hoffe auf bessere Ergebnisse bei den nächsten Spielen der WM-Qualifikation. Argentinien braucht dringend Punkte, um sich noch direkt einen Platz bei der WM in Russland zu sichern. Direkt qualifizieren sich nur die ersten vier der Südamerika-Gruppe. Der Fünfte - nach aktuellem Tabellenstand Argentinien - muss in einem Playoff-Vergleich gegen ein Team aus Ozeanien antreten. mehr

AFA

Tapia neuer Verbandspräsident in Argentinien

Claudio Tapia ist neuer Präsident des argentinischen Fußballverbandes (AFA). Der 49-Jährige wurde in Buenos Aires mit 40 von 43 Stimmen ins Amt gewählt. Tapia war seit 2001 Präsident des derzeit drittklassigen Klubs Barracas Central und folgt beim Vizeweltmeister auf den Interimspräsidenten Armando Pérez. Die AFA sucht seit längerer Zeit einen neuen starken Mann für den argentinischen Fußball. Nachdem der langjährige Präsident Julio Grondona nach 35 Jahren im Amt im Juli 2014 gestorben war, folgte ihm zunächst Luis Segura. Der musste jedoch im Juni 2016 wegen Betruges zurücktreten, daraufhin übernahm Pérez das Amt übergangsweise. Auf Tapia warten bereits zu Beginn seiner Amtszeit wichtige Aufgaben. Argentinien verlor ohne den gesperrten Superstar Lionel Messi am Dienstag in der WM-Qualifikation in Bolivien 0:2. Die Gauchos müssen nun um die WM-Teilnahme 2018 in Russland bangen, Nationalcoach Edgardo Bauza steht in der Kritik. Messi steht Argentinien zudem in drei weiteren Quali-Spielen nicht zur Verfügung, weshalb Tapia nochmals den Protest der AFA beim Weltverband FIFA gegen die Sperre bekräftigte. mehr