Carlos Zambrano
Eintracht Frankfurt

Zambrano wechselt zu Rubin Kazan

Bundesligist Eintracht Frankfurt lässt Innenverteidiger Carlos Zambrano zum russischen Erstligisten Rubin Kasan ziehen. Laut der Eintracht hat sich der 26 Jahre alte Peruaner mit den Russen bereits auf einen Vertrag geeinigt. Die Eintracht kassiert eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von drei Millionen Euro für Zambrano, der 2012 vom FC St. Pauli an den Main gewechselt war. "Der endgültige Transfer ist aber an Bedingungen geknüpft, die erst noch erfüllt werden müssen", ließ die Eintracht verlauten: "Alle Beteiligten gehen aber davon aus, dass die Abwicklung des Transfers im Laufe der kommenden Woche erfolgt." mehr

Bundesliga

Frankfurt wohl ohne Zambrano und Waldschmidt in neue Saison

Bundesligist Eintracht Frankfurt geht wahrscheinlich ohne Abwehrchef Carlos Zambrano und Angreifer Luca Waldschmidt in die neue Saison. Bei beiden Spielern stehen die Zeichen auf Trennung, deutete der neuen Sportvorstand Fredi Bobic am Montag an. Zambrano hat nach Auskunft von Bobic eine Ausstiegsklausel im Vertrag, durch die er den Verein für eine festgeschriebene Summe verlassen kann. "Da wird in wenigen Tagen Bewegung reinkommen", sagte Bobic. "Er hat die Klausel, wenn er die zieht, dann ist er weg." Ein Mitspracherecht hat die Eintracht nicht. Nachwuchsstürmer Waldschmidt würde die Eintracht zwar gern halten, der Offensivspieler und seine Berater tendieren aber zu einem Wechsel. Auch hier soll zeitnah eine Entscheidung fallen. Wie es mit Haris Seferovic weiter geht, ist dagegen noch offen. Der Schweizer Stürmer konnte bei der EM in Frankreich durchaus überzeugen, Bobic hält große Stücke auf den in der vergangenen Saison unglücklich agierenden Angreifer. Doch wenn ein lukratives Angebot käme, wären die Hessen gesprächsbereit. Zumal der Klub in dieser Transferperiode einen Überschuss erwirtschaften muss. mehr

Eintracht Frankfurt

Kovac-Ärger über erneute Zambrano-Verletzung

Eintracht Frankfurt bangt im Abstiegskampf der Bundesliga um den Einsatz seines Verteidigers Carlos Zambrano. Der peruanische Nationalspieler konnte am Dienstag und auch am Mittwoch nicht mit der Mannschaft trainieren, weil eine alte Oberschenkelverletzung bei ihm wieder neu aufgebrochen ist. "Vielleicht hat er ein bisschen zu früh wieder angefangen. Die alte Verletzung war wohl noch nicht ganz auskuriert. Das ärgert mich schon", sagte Trainer Niko Kovac. Ob Zambrano rechtzeitig für das schwere Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag wieder fit wird, weiß Kovac noch nicht. "Ich kann keine Prognose mehr abgeben. Da lag ich zuletzt oft daneben. Ich hoffe aber, er ist dabei." mehr

FSV Mainz 05

DFB reduziert die Sperre von Balogun um ein Spie

Innenverteidiger Leon Balogun vom Bundesligisten FSV Mainz 05 darf beim Saisonfinale doch noch einmal aufs Feld. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) reduzierte die Sperre des 27-Jährigen von drei auf zwei Spiele. Balogun kann damit am 14. Mai gegen Hertha BSC wieder auflaufen. Der Mainzer hatte am 31. Spieltag im Derby bei Eintracht Frankfurt (1:2) seinen Gegenspieler Carlos Zambrano bewusst mit dem Knie in den Bauch gestoßen. Gegen die ursprüngliche Sperre von drei Partien war Balogun vorgegangen und hatte eine mündliche Verhandlung beantragt. Jetzt wertete das Sportgericht das Vergehen als krass sportwidriges Verhalten in einem leichteren Fall und verringerte die Strafe. Zudem muss der Abwehrspieler 10.000 Euro zahlen. "Einerseits war der Kontakt zwischen Leon Balogun und seinem Gegenspieler Carlos Zambrano weniger heftig, andererseits trug Carlos Zambrano nach eigener Aussage keine Verletzung davon und musste auch auf dem Spielfeld nicht behandelt werden", sagte Stephan Oberholz, der als stellvertretender Vorsitzender des DFB-Sportgerichts die Verhandlung leitete. Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) hatte die Attacke in der 89. Minute nicht bemerkt. Deshalb konnte der DFB-Kontrollausschuss nachträglich ermitteln und aufgrund der Fernsehbilder aktiv werden. mehr

Tätlichkeit im Derby

Mainz-Verteidiger Balogun drei Spiele gesperrt

Für Verteidiger Leon Balogun vom FSV Mainz 05 ist die Bundesliga-Saison vorzeitig beendet. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes sperrte den 27-Jährigen am Donnerstag für drei Spiele, weil er sich im Derby bei Eintracht Frankfurt hinter dem Rücken des Schiedsrichters "ein krass sportwidriges Verhalten in der Form einer Tätlichkeit" leistete. Balogun hatte dem Frankfurter Carlos Zambrano kurz vor dem Ende des Spiels am vergangenen Sonntag sein rechtes Knie in den Bauch gerammt. Schiedsrichter Felix Zwayer sah die Aktion nicht. Der Kontrollausschuss des DFB leitete daraufhin nachträgliche Ermittlungen ein. Die Mainzer konnten noch binnen 24 Stunden einen Einspruch gegen das Urteil einlegen. mehr

Rhein-Main-Derby

Frankfurt gegen Mainz wohl mit Stamm-Trio

Bundesligist Eintracht Frankfurt darf im Rhein-Main-Derby am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 (17.30 Uhr/Sky) auf Einsätze seiner zuletzt angeschlagenen Leistungsträger Carlos Zambrano, Marco Russ und Marc Stendera hoffen. Das Trio sei fit, sagte Trainer Niko Kovac, und werde die Trainingseinheiten vor dem wichtigen Punktspiel bestreiten. Obwohl die Hessen selbst bei einem Sieg an diesem Spieltag den 17. Platz in der Tabelle nicht verlassen werden, will Kovac den Glauben an die Rettung nicht verloren haben. "Ich muss die Richtung vorgeben. Aufgeben liegt nicht in meiner DNA. Diesen Weg werde ich bis zum Ende bestreiten", sagte der Kroate. mehr

Bundesliga

Zambrano fordert Eintracht-Sieg gegen Mainz

Abwehrchef Carlos Zambrano vom abstiegsbedrohten Bundesligisten Eintracht Frankfurt fordert für das Punktspiel am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 (17.30 Uhr/Live-Ticker) um jeden Preis einen Sieg ein. "Das ist fast schon unsere letzte Chance. Wir müssen jetzt gewinnen. Die Lage ist schwierig, aber das Wichtigste für uns ist, in der Bundesliga zu bleiben", sagte der Peruaner in der Sendung "Heimspiel!" des Hessischen Rundfunks. Wann der 26-Jährige selbst wieder eingreifen kann, ist derzeit offen. Zambrano laboriert an einer Oberschenkelverletzung. "Ich habe ein MRT machen lassen, und die Ergebnisse waren nicht so berauschend", sagte er: "Es ist schwierig, wenn du nichts machen kannst und zuschauen musst. Das ist schon hart." In der Tabelle belegen die Hessen mit vier Punkten Rückstand zum Relegationsrang nur den 17. Platz. Nach dem Spiel gegen Mainz stehen noch die Partien bei Darmstadt 98, gegen Borussia Dortmund und bei Werder Bremen an. mehr