CAS
Fall Blatter

Sportgerichtshof CAS verkündet Urteil im am Montag

Der Internationale Sportgerichtshof CAS wird sein Urteil im Fall des gesperrten früheren Fifa-Präsidenten Joseph Blatter am kommenden Montag verkünden. Das teilte der CAS am Freitag mit. Die Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes hatte Blatter wegen einer dubiosen Millionenzahlung an seinen damaligen Stellvertreter Michel Platini für acht Jahre gesperrt. Anschließend reduzierte das Fifa-Berufungsgremium den Bann auf sechs Jahre. Der Schweizer war von 1999 bis 2015 Präsident der Fifa. Vor dem CAS hatte Blatter ab Ende August in mehreren Sitzungen die Gelegenheit, sich zu dem Einspruch gegen seine Sperre zu äußern. Ein Freispruch des 80-Jährigen, der sein Fifa-Amt im Zuge der Korruptionsaffären niedergelegt hatte, gilt praktisch als ausgeschlossen. Blatter hatte bereits angekündigt, sich dem Urteil des CAS zu beugen. mehr

Tennis

Scharapowa bleibt UN-Sonderbotschafterin

Die frühere Nummer eins Maria Scharapowa wird nach Ablauf ihrer Dopingsperre wieder ihre ehrenamtliche Rolle als UN-Sonderbotschafterin einnehmen. Vom 26. April 2017 an ist die 29 Jahre alte Tennisspielerin nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS wieder spielberechtigt. Anfang März hatte die Russin bekanntgegeben, dass sie im Januar bei den Australian Open in Melbourne positiv auf die verbotene Substanz Meldonium getestet worden war. Anschließend hatte die UNO die Zusammenarbeit zunächst beendet. Als UN-Sonderbotschafterin hatte sich Scharapowa vor allem um die Opfer des Reaktor-Unglücks von Tschernobyl gekümmert. mehr

Algerischer Profi

CAS reduziert Sperre gegen Belaïli auf zwei Jahre

Die Dopingsperre gegen den algerischen Fußball-Nationalspieler Mohamed Youssef Belaïli ist von vier auf zwei Jahre verkürzt worden. Dies bestätigte der Internationale Sportgerichtshof CAS in einer Mitteilung am Freitag. Die Sperre endet somit am 19. September 2017. Belaïli war am 7. August 2015 nach dem Meisterschaftsspiel seines Klubs USM Algier positiv auf Kokain und ein Metabolit getestet und daraufhin für vier Jahre gesperrt worden. Der 24-Jährige hatte eingeräumt, zwei Tage zuvor auf einer Party eine Wasserpfeife geraucht zu haben. Jedoch gab er an, nicht gewusst zu haben, dass Kokain in den Shishatabak gemischt worden war. Der CAS kam zu dem Entschluss, dass es sich in diesem Fall um eine unbeabsichtigte Verletzung des Anti-Doping-Gesetzes handele. mehr

Sperre verdoppelt

Marathon-Star Jeptoo bis 2018 außen vor

Die Dopingsperre gegen die kenianische Star-Marathonläuferin Rita Jeptoo ist auf vier Jahre verdoppelt worden. Der Internationale Sportgerichtshof CAS gab am Mittwoch dem Einspruch des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF gegen die ursprünglich vom nationalen Verband Athletics Kenia verhängte Zweijahressperre statt, die Ende der Woche abgelaufen wäre. Damit wird die 35-Jährige bis zum 30. Oktober 2018 aus dem Verkehr gezogen. Jeptoo, die dreimal den Boston- und zweimal den Chicago-Marathon gewonnen hatte, war Ende September 2014 bei einer Trainingskontrolle positiv auf Epo getestet worden. Ihr Fall ist der prominenteste unter einer Vielzahl von Dopingskandalen unter den Langstrecklern der ostafrikanischen Läufernation. mehr