CAS

Dopingsünder Taymasow und Tschernowa scheitern vor dem CAS

Der des Dopings überführte Ringer-Olympiasieger Artur Taymasow aus Usbekistan muss endgültig seine Goldmedaille von 2008 zurückgeben. Der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigte die Disqualifikation durch das Internationale Olympische Komitee (IOC). Taymasow hatte bei den Spielen in Peking in der Klasse bis 120 kg zum zweiten Mal nacheinander Gold gewonnen. Auch die russische Siebenkämpferin Tatjana Tschernowa scheiterte mit ihrer Berufung gegen die Aberkennung ihrer Bronzemedaille in Peking vor dem CAS. Bei ihr war ebenfalls das Anabolikum Turinabol nachgewiesen worden. mehr

Amerikanischer Bob-Anschieber

Früherer Sprinter Bailey für zwei Jahre gesperrt

Aufgrund eines Dopingvergehens wird der frühere 100-m-Sprinter und heutige Bob-Anschieber Ryan Bailey (USA) für zwei Jahre gesperrt und kann somit nicht an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) teilnehmen. Dies teilte der Internationale Sportgerichtshof CAS am Freitag mit und bestätigte damit einen entsprechenden Antrag der US-Anti-Doping-Agentur (USADA). Bailey, der bei den Sommerspielen 2012 in London über 100 m Platz vier belegt hatte, war bei einer am 10. Januar entnommenen Probe die Einnahme der verbotenen Substanz Dimethylbutylamin nachgewiesen worden. Der ehemalige Sprinter erklärte den positiven Befund damals mit der Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels. Daraufhin hatte ihn die US-Schiedsinstitution AAA im Juli 2017 rückwirkend für sechs Monate gesperrt. Gegen diesen Entscheid legte die USADA Einspruch beim CAS ein.  mehr

Fall Legkow

Gesperrter Langläufer zieht vor den CAS

Nach der lebenslangen Olympia-Sperre gegen den russischen Langlaufstar Alexander Legkow hat dessen deutscher Anwalt Cristof Wieschemann den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS angekündigt. Es werde einen Antrag auf ein beschleunigtes Verfahren geben, sagte Wieschemann am Donnerstag dem Sport-Informations-Dienst (SID). "Ich gehe davon aus, dass Sascha beim Weltcup-Auftakt am 24. November startet", sagte Wieschemann. Er erwarte nicht, dass der Ski-Weltverband FIS eine Suspendierung ausspricht. Mit dem IOC ging er hart ins Gericht: Ermittler Richard McLaren habe "in seinem Report erklärt, dass ihm keine Beweise für Doping individueller Athleten vorliegen. Das IOC trifft Entscheidungen, die weit über McLarens Report hinausgehen. Damit macht man es sich da zu einfach." Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte 50-km-Olympiasieger Legkow und seinen Teamkollegen Jewgenij Below am Mittwoch wegen Dopings bei den Winterspielen in Sotschi lebenslang in allen Funktionen für Olympia gesperrt. mehr

Hochspringerin bekommt Bronze nicht zurück

CAS weist Tschitscherowa-Einspruch ab

Die Russin Anna Tschitscherowa wird ihre wegen Dopings aberkannte olympische Hochsprung-Bronzemedaille von den Sommerspielen 2008 in Peking nicht zurückbekommen. Dies teilte der Internationale Sportgerichtshof CAS am Freitag mit und bestätigte damit die im Oktober 2016 ausgesprochene Sanktion des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Tschitscherowa (35) hatte beim CAS Protest gegen den IOC-Entscheid eingelegt, den die höchste Instanz der Sportjustiz nun abwies. Bei einem Nachtest von Tschitscherowas Dopingproben waren Spuren des Anabolikums Turinabol festgestellt worden. Die Russin hatte in Peking hinter der Belgierin Tia Hellebaut und der Kroatin Blanka Vlasic den dritten Platz belegt. Auf Rang vier war ihre Landsfrau Jelena Slessarenko gelandet, Wita Palamar aus der Ukraine wurde Fünfte. Weil aber auch dieses Duo wegen Dopings nachträglich disqualifiziert wurde, rückte Chaunte Lowe (USA) als Sechste des Wettbewerbs auf den Bronzerang nach. mehr

WM-Qualifikation

Burkina Faso zieht gegen Neuansetzung vor CAS

Der Fußball-Verband von Burkina Faso hat gegen die Neuansetzung der WM-Qualifikationspartie der Afrika-Zone in der Gruppe D zwischen Südafrika und Senegal Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS eingelegt. Das bestätigte der CAS am Dienstag. Das oberste Sportgericht legte aber noch keinen Termin fest, wann über den Fall entschieden wird. Die Begegnung war am 12. November 2016 mit einem 2:1-Sieg Südafrikas zu Ende gegangen. Schiedsrichter Joseph Lamptey aus Ghana sprach Südafrika in der 43. Minute einen äußerst umstrittenen Handelfmeter zu. Der Weltverband Fifa sperrte ihn am 20. März lebenslang, der CAS hatte die Sperre bestätigt. Die Fifa hatte erklärt, dass Lamptey "unerlaubt Einfluss auf den Ausgang des Spiels" genommen und damit gegen Artikel 69 Absatz 1 des Disziplinar-Kodex verstoßen habe. Der Weltverband verfolge eine Null-Toleranz-Politik in Sachen Spielmanipulation, hieß es in der Erklärung. mehr