CAS
Kein WM-Start

Russisches Langlauf-Quintett scheitert vor dem CAS

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Eilanträge von fünf russischen Skilangläufern auf Aufhebung ihrer Suspendierung abgewiesen. Olympiasieger Alexander Legkow sowie seine Teamkollegen Jewgeni Below, Alexej Petjukow, Maxim Wylegschanin und Jewgenja Schapowalowa können somit wie Julia Iwanowa, die auf den Gang vor den CAS verzichtete, nicht an den am Mittwoch beginnenden Weltmeisterschaften in Lahti teilnehmen. Das Sextett war zuvor schon mit einem Berufungsantrag beim Ski-Weltverband FIS gescheitert. Die Athleten waren suspendiert worden, nachdem ihre Namen im McLaren-Report in Zusammenhang mit möglichen Dopingverstrickungen vor und während der Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 aufgetaucht waren. Dopingvergehen konnte ihnen bislang allerdings nicht nachgewiesen werden. Das Verfahren werde fortgesetzt, teilte der CAS am Dienstag mit. Wann eine endgültige Entscheidung falle, sei offen. mehr

800-Meter-Läuferin

Sawinowa-Farnossowa für vier Jahre gesperrt

Der Internationale Sportgerichtshof hat die russische 800-Meter-Läuferin Maria Sawinowa-Farnossowa für vier Jahre wegen Dopings gesperrt. Zudem strich der CAS sämtliche Ergebnisse von Juli 2010 und August 2013. Darunter fällt der Olympiasieg der 31-Jährigen 2012 in London vor Caster Semenya, die damit die Goldmedaille erhalten könnte, sofern das Internationale Olympische Komitee die Aberkennung bestätigt. Auch bei der WM 2011 lag die Russin vor der Südafrikanerin. Die Suspendierung von Sawinowa-Farnossowa gilt laut CAS-Mitteilung vom Freitag rückwirkend vom 24. August 2015. Der CAS begründete sein Urteil unter anderen mit Abweichungen im Blutpass der Leichtathletin. Das Fall lag beim Sportgerichtshof, da der russische Leichtathletik-Verband wegen des Skandals um staatliches Doping vom Weltverband IAAF suspendiert ist. mehr

Fußball

CAS bestätigt Sperre von Asiens Champions-League-Gewinner

Das Internationale Sportgericht CAS hat den Ausschluss des südkoreanischen Fußball-Vereins Jeonbuk Motors vom diesjährigen Champions-League-Wettbewerb Asiens bestätigt. Das Gericht in Lausanne sah es am Freitag als erwiesen an, dass der Verein im Jahr 2014 über einen Klub-Scout Schiedsrichter bestochen hat. Zuvor hatte der Asiatische Fußball-Verband AFC die Sperre verhängt, gegen die der Verein vor dem CAS klagte. Jeonbuk Motors hatte die asiatische Königsklasse im November vergangenen Jahres zum zweiten Mal nach 2006 gewonnen. Der viermalige südkoreanische Meister wird in der Champions League nun durch den nationalen Rivalen Jeju United ersetzt. mehr