CAS
Doping in Russland

400-Meter-Läufer Dyldin für vier Jahre gesperrt

Der russische 400-Meter-Läufer Maxim Dyldin ist vom Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen eines verpassten Dopingtests für vier Jahre gesperrt worden. Dies bestätigte der russische Leichtathletikverband RUSAF am Montag. Laut des Verbandes habe das Gericht den 29-Jährigen für das "Umgehen oder Verpassen eines Dopingtests" gesperrt. Die Strafe gilt rückwirkend seit vergangenem Freitag. Dyldin war 2010 mit der 4x 400-Meter-Staffel Europameister geworden und holte vier Jahre später erneut Silber bei den Kontinentalmeisterschaften. Bei der Heim-WM 2013 in Moskau reichte es zu Staffel-Bronze. mehr

Leichtathletik

Russischer Trainer Mochnew für zehn Jahre gesperrt

Der russische Leichtathletik-Läufertrainer Wladimir Mochnew ist vom Internationalen Sportgerichtshof CAS mit Wirkung vom 23. Dezember für zehn Jahre gesperrt worden. Dem früheren Betreuer von Whistleblower Julia Stepanowa wird unerlaubter Besitz, Missbrauch und fortgesetzter Handel mit Dopingsubstanzen vorgeworfen. Mochnew ist eine der Schlüsselfiguren im russischen Dopingskandal. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte alle russischen Leichtathleten für die Olympischen Spiele in Rio gesperrt. Nur Weitspringerin Darja Klischina durfte dank eine Ausnahmegenehmigung starten, da sie lange im Ausland gelebt hat und dort nicht dem russischen Doping-Kontrollsystem unterstand. Anfang Dezember hatte die IAAF den Ausschluss des russischen Verbandes RUSAF bis auf Weiteres bestätigt. mehr