Chile - News zum Staat in Südamerika
Chile - News zum Staat in Südamerika FOTO: rpo
Chile
WM-Qualifikation

Fifa hebt Sperre gegen Lionel Messi auf

Lionel Messi steht der argentinischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation von sofort an wieder zur Verfügung. Der Weltverband Fifa hob am Freitag die Sperre gegen den Superstar vom FC Barcelona auf und gab damit dem Einspruch des Stürmers statt. Messi war wegen Beleidigung des Schiedsrichter-Assistenten im Qualifikationsspiel gegen Chile (1:0) am 23. März für vier Spiele gesperrt worden. Zudem hatte er 10.000 Schweizer Franken (etwa ca. 9200 Euro) Strafe zahlen müssen. Nach einer Anhörung am Donnerstag wurde nun das erste Urteil aufgehoben. Der Kapitän der Argentinier hatte wegen der Suspendierung allerdings bereits in der Partie gegen Bolivien (0:2) am 28. März gefehlt. Das nächste Spiel in der WM-Qualifikation ist für den 31. August in Uruguay angesetzt. In der südamerikanischen Quali-Gruppe belegt der zweimalige Weltmeister und 2014-Finalist Argentinien nur Platz fünf. Dieser Rang würde im Kampf um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2018 in Russland lediglich zur Playoff-Teilnahme gegen einen Ozeanien-Vertreter reichen. mehr

Südamerikas Fußballverband

Millionen-Schmiergelder geflossen

Der südamerikanische Fußballverband Conmebol sieht sich um Schmiergelder in Höhe von umgerechnet rund 117 Millionen Euro betrogen. Binnen 16 Jahren soll der Betrag von Verbandskonten abgezweigt worden sein, wie aus einer Untersuchung hervorgeht, die am Mittwoch auf dem Verbandskongress in der chilenischen Hauptstadt Santiago vorgestellt wurde. Nach den Angaben landeten 26,9 Millionen US-Dollar (knapp 25 Millionen Euro) auf zwei Konten des früheren Conmebol-Präsident Nicolás Leoz. Weitere Millionen seien an bisher Unbekannte überwiesen worden. Conmebol-Generaldirektorin Monserrat Jiménez kündigte rechtliche Schritte an. Man werde das Geld von Gerichten in Paraguay zurückfordern, wo der Verband seinen Sitz hat. Der Bericht sei auch an die US-Justiz geschickt worden. Mehr als zwei Millionen Dokumente aus den Jahren 2000 bis 2015 waren im Zuge des Korruptionsskandals beim Weltverband Fifa im Auftrag der Conmebol geprüft worden. Nach Ermittlungen der US-Justiz zur Fifa-Affäre ab Mai 2015 waren mehrere ehemalige Fußballfunktionäre verhaftet worden, weil sie für die Vergabe von Fernsehrechten Schmiergelder angenommen haben sollen. Leoz steht bereits in Paraguay unter Hausarrest. Sein paraguayischer Landsmann und Nachfolger als Conmebol-Präsident, Juan Ángel Napout, wurde an die USA ausgeliefert. mehr

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