Thema
China
Tennis

Li Na muss auf US Open verzichten

Australian-Open-Siegerin Li Na muss wegen einer hartnäckigen Knieverletzung auf die Teilnahme an den US Open in New York (25. August bis 8. September) verzichten. "Meine Ärzte haben mir geraten, einige Zeit zu pausieren, damit mein Knie sich erholen kann", teilte die Weltranglistenzweite Li Na aus China am Donnerstag via Facebook mit. Die 32-jährige, die im Januar das Finale von Melbourne gegen Dominika Cibulkova (Slowakei) gewonnen hatte, plagt sich bereits seit März mit den Beschwerden. "Der Zustand des Knies ist nicht so, wie er sein sollte, um mein bestes Level zu erreichen", meinte Li Na. Die French-Open-Siegerin von 2011 plant, Ende September beim Turnier in Wuhan/China auf die Tour zurückzukehren. Li Na fehlt damit im Vorfeld der US Open auch in Montreal und Cincinnati. mehr

Pharma

Merck Der Pharmakonzern Merck will sein Geschäft in China in den nächsten Jahren verdoppeln. Dazu solle auch der Vertrieb rezeptfreier Medikamente beitragen, die das Unternehmen in China noch nicht verkaufe, sagte Unternehmenschef K arl-Ludwig Kley dem Magazin "Wirtschaftswoche". Der Konzern wolle bis 2018 seinen Umsatz in der Volksrepublik von 500 Millionen auf eine Milliarde Euro verdoppeln. "Dabei hilft uns, dass in den Bereichen, in denen wir vertreten sind, das Wachstum größer als die prognostizierten rund 7,5 Prozent BIP-Wachstum sein wird", sagte Kley. mehr

Solingen

Erneuter Schlag gegen Produktfälscher

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) kann beim Solingen-Schutz einen weiteren Erfolg vermelden. Bereits im März hatte der Zoll in Shenzhen/China etwa 90 400 gefälschte "Zöppkes"-Messer, die für den Export nach Osteuropa bestimmt waren, aus dem Verkehr gezogen. Diese Messer waren auf der Klinge mit "Solingen kwikkie" gekennzeichnet. Nunmehr hat der chinesische Zoll mitgeteilt, dass die Messer endgültig vernichtet worden seien. Zusätzlich sei gegen den Exporteur eine nicht unerhebliche Geldstrafe verhängt worden. mehr

Peking

China: Skandal um Gammelfleisch weitet sich aus

Ermittler im Gammelfleisch-Fall in China stellten jetzt 160 Tonnen Fleisch sicher und nahmen fünf Verdächtige fest, wie die Polizei in Shanghai mitteilte. Zudem wurden 1107 Tonnen weiterer Produkte des US-Unternehmens Husi Food bei Durchsuchungen konfisziert. Die Firma hatte US-Fastfoodketten in China beliefert. Sie kündigte in einer Mitteilung an, sie werde in vollem Umfang mit chinesischen Behörden zusammenarbeiten. "Unser Management geht davon aus, dass es sich um Einzelfälle handelt. Aber wir übernehmen die volle Verantwortung für die Situation." Die Ermittler in Shanghai erhoben jedoch schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen. "Die illegalen Handlungen waren nicht die Tat eines Einzelnen, sondern vielmehr von dem Unternehmen organisiert." mehr