Thema
China
Peking

Chinas Korruptionswächter ermitteln gegen VW-Manager

Bei Chinas Kampf gegen Korruption ist Volkswagen ins Visier geraten. Die oberste Anti-Korruptionsbehörde leitete Ermittlungen gegen einen ehemaligen sowie gegen einen amtierenden Manager des Gemeinschaftsunternehmens von Volkswagen und Chinas Staatskonzern FAW ein, wie eine Volkswagen-Sprecherin bestätigte. Das Unternehmen kooperiere in der Angelegenheit mit den Behörden. Die zuständige Disziplinarkommission hatte die Männer am Dienstag als einen ehemaligen Spitzenmanager bei FAW-Volkswagen sowie den stellvertretenden General Manager der Audi-Vertriebssparte des Joint Ventures identifiziert. Den Verdächtigen werden "schwerwiegende Gesetzesbrüche" vorgeworfen. mehr

China

Acht Menschen wegen "Terrorangriffen" hingerichtet

In China sind acht Menschen wegen "terroristischer Angriffe" in der Unruheregion Xinjiang hingerichtet worden. Darunter seien auch drei Personen, die die Drahtzieher eines Attentates mit einem Auto auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking im Oktober 2013 gewesen seien, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua in der Nacht zu Sonntag. Damals war ein Auto in eine Menge gerast und in Flammen aufgegangen. Fünf Menschen kamen ums Leben, 40 wurden verletzt. Die anderen Exekutionen, die in den vergangenen Tagen ausgeführt wurden, seien unter anderem die Strafe für den Bau von Bomben sowie Angriffe auf Regierungsvertreter gewesen. Die überwiegend von muslimischen Uiguren bewohnte Provinz Xinjiang im Westen Chinas war jahrelang Schauplatz von Gewalttaten, für die die Behörden militante Islamisten verantwortlich machen. Zuletzt wurden bei einem Selbstmordanschlag auf einem Marktplatz in Ürümqi, der Hauptstadt von Xinjiang, 39 Menschen getötet. mehr

Fußball in China

AFC sperrt Guangzhou-Trainer Lippi für ein Spiel

Der italienische Erfolgstrainer Marcello Lippi ist vom asiatischen Fußball-Verband AFC am Sonntag für ein Spiel in der asiatischen Champions League gesperrt worden. Der Coach des chinesischen Spitzenklubs Guangzhou Evergrande war im Viertelfinal-Hinspiel bei den Western Sydney Wanderers (Australien/0:1) am vergangenen Mittwoch nach dem zweiten Platzverweis gegen sein Team auf den Platz gestürmt und hatte lautstark gegen die Entscheidung des Unparteiischen Mohammed Abdulla Hassan protestiert. Der 66-jährige Lippi, der mit der italienischen Nationalmannschaft bei der WM 2006 in Deutschland den Titel geholt hatte, darf damit beim Rückspiel am kommenden Mittwoch nicht auf der Trainerbank sitzen. mehr