Chrysler
New York

Nach Unfall muss Chrysler 150 Millionen zahlen

Ein Gericht im US-Bundesstaat Georgia hat einer Familie nach dem Unfalltod ihres vierjährigen Kindes in einem Chrysler-Jeep 150 Millionen Dollar (136 Millionen Euro) zugesprochen. Nach einem knapp zweiwöchigen Verfahren urteilten die Geschworenen, der Auto-Hersteller sei für den Tod des Kindes haftbar. Die Firma habe versäumt, davor zu warnen, dass es bei einem Unfall wegen des Benzintanks im hinteren Teil des Fahrzeugs eher zu einem Feuer kommen könne. Chrysler überlegt, das Urteil anzufechten. mehr

Defekte Benzinpumpen

Fiat Chrysler ruft Hunderttausende Geländewagen zurück

Der Autohersteller Fiat Chrysler FCA ruft weltweit fast 470.000 Geländewagen wegen möglicher Defekte an den Benzinpumpen zurück. Die Probleme könnten die Fahrzeuge beim Start behindern oder den Motor stoppen, teilte der Konzern am Freitag mit. FCA wisse bislang aber von keinen dadurch verursachten Unfällen. Betroffen seien die Modelljahrgänge 2012 und 2013 des Dodge Durango und Jeep Grand Cherokee von 2011. Mit 338.216 Wagen entfalle der Großteil der Rückrufe auf die USA. In Mexiko und Kanada seien etwa 30.000 Fahrzeuge betroffen und außerhalb Nordamerikas 99.444. FCA war im vergangenen Jahr durch die Fusion des italienischen Autoriesen Fiat mit der US-Firma Chrysler entstanden. mehr

Formel 1

Vettel-Team Ferrari will Steuersitz nach London verlegen

Sebastian Vettels neuer Arbeitgeber Ferrari will Steuern sparen. Ähnlich wie der Mutterkonzern Fiat Chrysler, der sich in London niedergelassen hat, will der Sportwagenhersteller deshalb seinen Steuersitz von Maranello in die britische Hauptstadt verlegen. Dies berichten italienische Medien. Die Produktion soll in Maranello weitergeführt werden, hieß es. Fiat hat die Meldung bislang nicht kommentiert. Der Schritt soll in Hinblick auf den geplanten Börsengang von Ferrari im kommenden Jahr unternommen werden. Mitte 2015 sollen zehn Prozent der Anteile zum Verkauf stehen. Großbritannien hatte zuletzt Ende 2012 die Unternehmenssteuer gesenkt, um Firmen ins Land zu locken. mehr