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Chrysler
USA

VW verkauft nach 18 Monaten wieder mehr Autos

Lichtblick nach eineinhalb Jahren: Volkswagen hat in den USA nach 18 Monaten Talfahrt wieder steigende Verkaufszahlen vermeldet. Im Oktober lieferten die Wolfsburger rund 30 300 Wagen ihrer Kernmarke VW Pkw aus und damit knapp acht Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der größte Rivale Toyota steigerte seinen Absatz nur um 6,9 Prozent - verkaufte damit aber rund sechsmal so viele Autos wie VW. Angeführt wurde die US-Verkaufsliste wie bereits im Vormonat von Chrysler. mehr

Probleme mit Airbags

Chrysler ruft 184.000 SUVs zurück

Der US-Autohersteller Chrysler ruft weltweit mehr als 184.000 SUVs in die Werkstätten zurück, weil bei den Autos Airbags und Gurtstraffer ausfallen können. In den Modellen Dodge Durango und Jeep Grand Cherokee aus dem Baujahr 2014 bestehe die Gefahr eines Kurzschlusses, erklärte die US-Sparte von Fiat Chrysler Automobiles am Dienstag. Unfälle oder Verletzungen aufgrund des Defektes seien dem Hersteller bislang nicht bekannt. Von den betroffenen Fahrzeugen seien fast 46.000 außerhalb von Nordamerika verkauft worden. mehr

Formel 1

Triumvirat soll das Ruder bei Ferrari übernehmen

Ein Triumvirat soll nach dem Ende der Ära von Präsident Luca di Montezemolo die Führung bei Ferrari übernehmen. Wie die italienische Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport am Dienstag berichtete, will Geschäftsführer Sergio Marchionne vom Ferrari-Hauptaktionär Fiat bei der geplanten Aufsichtsratssitzung des Sportwagenherstellers am Donnerstag ankündigen, selbst das Ruder zu übernehmen. An der Seite von Marchionne soll Ferraris Geschäftsführer Amedeo Felisa das Unternehmen aus Maranello leiten. Ein US-Manager von Chrysler, den Marchionne noch auswählen muss, soll das Führungsgespann als drittes Mitglied vervollständigen. mehr

Peking

China bestraft Audi und weitere Autohersteller

Chinas Preiswächter erhöhen den Druck auf die boomenden deutschen und weitere ausländische Autohersteller. Die Wettbewerbshüter kündigten Strafen gegen die Autobauer Audi und Chrysler wegen "monopolistischen Verhaltens" an. "Der Monopolverdacht hat sich bestätigt", sagte der Sprecher der Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC), Li Pumin. Die Ermittlungen gegen die Unternehmen stünden kurz vor dem Abschluss. Details zum Umfang und zur Höhe der Strafen nannte er nicht. mehr

München

Ecclestone will angeblich 75 Millionen Euro zahlen

Der Bestechungsprozess gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone könnte nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" durch Zahlung von 100 Millionen Dollar (knapp 75 Millionen Euro) beendet werden. Dies habe Ecclestone im Beisein seiner Anwälte mit der Staatsanwaltschaft ausgehandelt, schreibt das Blatt. Die Prozessparteien hätten sich auf Anfrage nicht äußern wollen, hieß es in dem Bericht weiter. Am Dienstag hatten die Anwälte Ecclestones angeboten, der Formel-1-Boss könne als Ausgleich 25 Millionen Euro an die BayernLB zahlen. mehr