Costa Concordia
Genua

Entlassung von "Costa"-Kapitän ist rechtens

Die Entlassung des "Costa Concordia"-Kapitäns Francesco Schettino nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes war rechtens. Das entschied gestern ein Gericht in Genua. Die Richter gaben der Reederei Costa Crociere recht, die sich die Rechtmäßigkeit der Kündigung bestätigen lassen wollte. Schettino war nach dem Unglück mit 32 Toten im Januar 2012 entlassen worden. Dagegen hatte dieser geklagt. Im Februar war Schettino zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Der Ex-Kapitän hat Berufung eingelegt. mehr

Rom

Schettino kritisiert seine Anwälte

Nach seiner Verurteilung zu mehr als 16 Jahren Haft hat der frühere "Costa Concordia"-Kapitän Francesco Schettino sich negativ über seine Anwälte geäußert. "Als ich gesehen habe, dass weder Vater noch Sohn die Akten studiert und stattdessen mit Journalisten gesprochen haben, war es zu spät, um umzukehren", sagte er der Zeitung "Corriere della Sera". Auch ein Vertreter der Anklage habe gesagt, die beiden handelten nicht im Interesse des Mandanten. Der 54-Jährige sagte, er sei ihnen ausgeliefert gewesen, und will Berufung einlegen. mehr

Grosseto

16 Jahre Haft für Kapitän der "Costa Concordia"

Francesco Schettino, der Kapitän des verunglückten Kreuzfahrschiffes "Costa Concordia", ist von einem italienischen Gericht zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Schettino selbst war bei der Verkündung nicht anwesend. Er habe Fieber, erklärten seine Anwälte. Die "Costa Concordia" war im Januar 2012 vor der italienischen Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und gekentert. 32 Menschen starben. Schettino hatte sich nach dem Unglück selbst gerettet, bevor die Evakuierung abgeschlossen war. Ihm wurde unter anderem fahrlässige Tötung vorgeworfen. mehr

Thema

Costa Concordia