Cottbus
Im Alter von 61

Bahnrad-Olympiasieger Thoms gestorben

Der Moskau-Olympiasieger und viermalige Bahnrad-Weltmeister Lothar Thoms ist im Alter von 61 Jahren nach langer schwerer Krankheit gestorben. Die Spezialdisziplin des gebürtigen Gubeners war das 1000-m-Zeitfahren, 1980 gewann er bei den Spielen in Moskau in der Weltrekordzeit von 1:02,995 Minuten Olympiagold. Zudem holte er von 1977 bis 1980 viermal in Folge den WM-Titel. 1985 beendete Thoms seine erfolgreiche Laufbahn und arbeitete nach dem Ende der DDR als Verwaltungsangestellter und Physiotherapeut. 2002 erlitt er einen Schlaganfall, in dessen Folge er sein rechtes Bein nur noch zu 50 Prozent belasten konnte. Erst vor wenigen Wochen wurde ihm nach einer schweren Nekrose der linke Unterschenkel amputiert. mehr

U21-EM-Quali

Vier Bundesligaspieler fehlen in Norwegen

Die deutsche U21-Nationalmannschaft reist ohne vier Spieler aus der Fußball-Bundesliga zum EM-Qualifikationsspiel nach Norwegen (Dienstag, 19.00 Uhr). Der Dortmunder Mahmoud Dahoud leidet unter Zahnschmerzen, der Leipziger Lukas Klostermann wird nach seiner Verletzungspause geschont. Zudem bleiben Nadiem Amiri (Hoffenheim) und Levin Öztunali (Mainz) bei ihren Vereinen, beide hatten bereits am Freitagabend beim 6:1 gegen Aserbaidschan gefehlt. Auf dem ungewohnten Kunstrasen im norwegischen Drammen peilt der Europameister seinen dritten Sieg im dritten Qualifikationsspiel an. Zum Auftakt hatte die Elf von Trainer Stefan Kuntz 1:0 gegen Kosovo gewonnen. mehr

EM-Quali

U21 ohne Amiri und Öztunali gegen Aserbaidschan

DFB-Trainer Stefan Kuntz muss im EM-Qualifikationsspiel der deutschen U21-Nationalmannschaft gegen Aserbaidschan auf die Europameister Nadiem Amiri und Levin Öztunali verzichten. Amiri (1899 Hoffenheim) steht wegen einer Fußprellung nicht zur Verfügung, Öztunali (FSV Mainz 05) klagt vor der Begegnung am Freitag (19.00 Uhr/Eurosport) in Cottbus über Probleme im Becken- und Lendenbereich. "Die Ausfälle tun uns schon weh, weil beide unsere Philosophie schon verinnerlicht haben. Sie waren schon vor der EM dabei und haben entsprechende Erfahrung. Aber jetzt können sich andere Spieler in den Vordergrund spielen", sagte Kuntz. mehr