Daniel Bahr
Persönlich

Jens Spahn . . . wird Schäubles Stellvertreter

Staatssekretär wollte Jens Spahn (CDU) nie werden. Es gab sogar mal eine Verabredung zwischen ihm und Daniel Bahr (FDP), als beide vor 2005 noch für ihre Fraktionen in der Opposition als Gesundheitsexperten tätig waren, dass sie sich nicht zu Staatssekretären ernennen lassen. Bahr schlug dann bekanntlich doch beim ersten Angebot zu und wurde Staatssekretär im Gesundheitsministerium, später übernahm er das Haus. Spahn widerstand der Option, in diesem oder jenem Ressort der zweite Mann hinter dem Minister zu werden. Da begnügte er sich nach der vergangenen Bundestagswahl lieber mit dem Status des "Übergangenen". Trotz seiner allseits anerkannten Arbeit in den vorherigen Wahlperioden und seines unübersehbaren politischen Talents blieb er, was er war: gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Noch nicht einmal einen Vize-Posten in der Fraktion hatten die Parteifreunde für den 35-Jährigen. Vor dem Hintergrund, dass er vor der Bundestagswahl sogar als Kandidat für das Amt des Gesundheitsministers gehandelt wurde, war das eine Pleite für ihn. mehr

Persönlich

Rainer Brüderle . . . macht wieder in Steuern

Es war zu erwarten, dass wir Parteigrößen, die 2013 die FDP schrumpften, in anderen Funktionen wiedersehen würden: Philipp Rösler ist 42 und nun Chef des Weltwirtschaftsforums, Daniel Bahr ist 38 und nun Krankenversicherungsmanager, Dirk Niebel ist 52 und nun Waffenlobbyist. Allein Ex-Fraktionschef, Ex-Wirtschaftsminister und Ex-Spitzenkandidat Rainer Brüderle ist 69 - und überrascht nun doch ebenfalls mit einem neuen Job: Der Steuerzahlerbund seines Heimatlandes Rheinland-Pfalz ernannte ihn zu seinem neuen Chef. mehr