Daniel Kehlmann
Neu In Der Stadtbibliothek

Tyll und das dreißigjährige Wüten des Krieges

Zwölf Jahre nach dem überraschenden Welterfolg der "Vermessung der Welt" aus dem Jahr 2005 legt Daniel Kehlmann einen historischen Roman vor, der literarisch erneut ein großer Wurf ist: "Tyll". Der Roman führt uns mitten hinein in die scheinbar weit zurückliegende Welt des Dreißigjährigen Krieges, der nur vordergründig ein Glaubenskrieg war, im Kern aber ein Ringen der europäischen Mächte um die Vorherrschaft in Europa und ein europäischer Krieg auf deutschem Boden. mehr

Frankfurt

Deutscher Buchmarkt schwächelt weiter

Trotz vieler Bestseller in diesem Herbst schwächelt nach wie vor der deutsche Buchmarkt. Allein die Belletristik konnte beim Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozent zulegen, was den neuen Büchern von Autoren wie Dan Brown, Ken Follett und Daniel Kehlmann wie auch dem neuen Asterix zu verdanken sein dürfte. Ansonsten hält die Talfahrt des Jahres an: Insgesamt lag der Oktober-Umsatz um 3,5 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums. Von den ersten zehn Monaten 2017 verbuchten damit sieben Monate einen Umsatzrückgang. mehr

Daniel Kehlmann versteckt eine Bombe

Theater Ein Verhör unter Zeitdruck: Ein Polizist vernimmt eine Philosophieprofessorin, die verdächtigt wird, eine Bombe gelegt zu haben. In 90 Minuten soll das Ding hochgehen - die Uhr tickt. "Heilig Abend" heißt ein aktuelles Theaterstück von Daniel Kehlmann, in dem der Autor in einer angespannten Situation große Fragen aufwirft: nach Recht und Gerechtigkeit, nach Freiheit und Sicherheit und danach, ob nichts zu tun bedeutet, sich nicht schuldig zu machen. mehr