Davis Cup 2017 - News zum Herren-Tennisturnier
Davis Cup 2017 - News zum Herren-Tennisturnier FOTO: dpa, soe fdt
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Tennis

Mischa Zverev gibt gegen Struff auf

Mit dem Sieg vor Augen hat Tennisprofi Mischa Zverev das zweite Duell mit "Davis-Cup-Held" Jan-Lennard Struff binnen neun Tagen aufgeben müssen. In der ersten Runde des Masters-Turnies von Shanghai führte der 30-jährige Zverev (Hamburg) gegen den drei Jahre jüngeren Warsteiner klar mit 6:3, 5:2, ehe anscheinend sein Kreislauf schlapp machte. Nach vier verlorenen Spielen beendete Zverev das Match beim Stand von 5:6 vorzeitig. Der Weltranglisten-58. Struff, der in Runde zwei auf US-Open-Finalist Kevin Anderson (Südafrika/Nr. 11) trifft, ging im dritten Duell mit dem 31 Plätze höher notierten Zverev erstmals nicht als Verlierer vom Platz. In der Vorwoche hatte sich Zverev in Peking knapp mit 5:7, 6:4, 6:4 gegen Struff durchgesetzt. Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 3) greift beim vorletzten 1000er-Turnier der Saison erst in der zweiten Runde ein, dort bekommt es der Weltranglistenvierte mit dem Briten Aljaz Bedene zu tun. Struff hatte Mitte September dem deutschen Davis-Cup-Team mit einem Fünfsatzsieg über den Portugiesen Joao Sousa den Verbleib in der Weltgruppe gesichert, schied danach aber in Chengdu und Peking jeweils in Runde eins aus. Beide Zverev-Brüder hatten auf den Kampf um den Klassenerhalt mit dem DTB-Team verzichtet. mehr

Positiv auf Kokain getestet

Britischer Tennis-Profi Evans ein Jahr gesperrt

Der britische Tennis-Profi Daniel Evans ist wegen Dopings für ein Jahr gesperrt worden. Das teilte der Weltverband ITF am Dienstag mit. Die Sperre läuft bis zum 23. April 2018. Evans war im April dieses Jahres beim Turnier in Barcelona positiv auf Kokain getestet worden. Der Davis-Cup-Gewinner von 2015 hatte zugegeben, dass er die Droge außerhalb der Wettkampfzeit genommen hatte. Er habe dann in Barcelona zugelassene Medikamente genommen, die mit dem Kokain kontaminiert waren, hatte er als Begründung angegeben. Evans war bereits seit Juni vorläufig gesperrt. Der 27-Jährige muss daher auch Preisgelder von 103 000 Euro, die er zwischen April und Juni gewonnen hat, zurückgeben. Zudem verlor er alle Weltranglistenpunkte aus diesem Zeitraum. Im März dieses Jahres war er auf Rang 41 gelistet, so hoch wie noch nie in seiner Karriere. mehr