Denis Scheck
Frankfurt/M.

20 Titel sind für den Deutschen Buchpreis nominiert

Eine Longlist mit Sasa Stanisic und Thomas Hettche, aber ohne Martin Mosebach: Eine Kritikerjury hat gestern in Frankfurt 20 Titel für das beste Buch des Jahres im deutschsprachigen Raum nominiert. Gegenwartsromane sind darunter wie auch historische Stoffe. Dass aber Mosebachs "Blutbuchenfest" unter den Tisch gefallen ist, hält ARD-Literaturkritiker Denis Scheck für einen "Skandal". Außer Mosebach fehlen von der Prominenz auch Wilhelm Genazino und vor allem Judith Hermann mit ihrem Stalker-Roman "Aller Liebe Anfang". Doch eine Jury kann es nicht allen recht machen. Insgesamt hält auch Scheck die Liste, die am 10. September auf sechs Titel reduziert wird (Shortlist), für ausgewogen. mehr