Detroit - aktuelle News zur Motor-City
Detroit - aktuelle News zur Motor-City FOTO: ap, Paul Sancya
Detroit
Boxen

Adler verliert WM-Titel gegen Olympiasiegerin Shields

Profiboxerin Nikki Adler hat den Kampf um die WM-Titel des WBC und der IBF im Supermittelgewicht gegen die zweimalige Olympiasiegerin Claressa Shields verloren. Die Augsburgerin unterlag der Amerikanerin am späten Freitagabend (Ortszeit) in Detroit durch technischen K.o. in der fünften Runde. Adler büßte damit den WBC-Gürtel ein; der IBF-Titel war vakant. Gegen die Olympiasiegerin von London und Rio war die 30 Jahre alte Adler chancenlos. Zwar hatte die 22-Jährige Shields nach ihrer erfolgreichen Amateurkarriere erst drei Profi-Kämpfe bestritten, doch mit der in 17 Kämpfen unbesiegten Adler hatte sie keinerlei Mühe. Shields deckte die Deutsche mit Schlägen ein und ließ sie nicht zur Entfaltung kommen. Der Ringrichter brach das ungleiche Duell in der fünften Runde ab. mehr

Ingolstadt/Detroit

Neue Vorwürfe gegen Audi-Chef Rupert Stadler

Im Dieselskandal hat die Staatsanwaltschaft München ihre Ermittlungen bei Audi auf den Vorstand ausgeweitet. Die Strafverfolger ermitteln im Kreise aktueller und ehemaliger Vorstandsmitglieder der VW gegen Unbekannt wegen möglicher Verletzung der Aufsichtspflicht, wie eine Behördensprecherin sagte. Audi erklärte, das Unternehmen sei über das Verfahren informiert und arbeite konstruktiv mit der Staatsanwaltschaft zusammen. Dabei wächst offenbar auch der Druck auf Konzernchef Rupert Stadler. Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" soll Stadler die Aufklärung durch US-Umweltbehörden behindert haben, indem er nach Bekanntwerden des Skandals Mitarbeiter angewiesen habe, nur unvollständig Auskunft zu geben. Stadler soll wegen seines Verhaltens bei der Aufklärung des Dieselskandals eine Vertragsverlängerung bis 2022 Insidern zufolge nur unter Vorbehalt bekommen haben. mehr

Washington

US-Präsident Trump provoziert mit Prügel-Video

Es ist zehn Jahre her, da hatten Donald Trump und Vince McMahon eine vermeintlich geniale Idee, um für den Zirkus des Wrestling, eine Mischung aus Ringkampf und Schauspielerei, Reklame zu machen. Raffiniert inszenierten sie eine persönliche Fehde, vermarktet als Duell der Milliardäre. Trump, der Baulöwe, schickte einen Muskelprotz namens Bobby Lashley in den Ring, während McMahon, der Impresario der Wrestling-Tournee, auf einen gewissen Umaga setzte, auch bekannt als "Samoanischer Bulldozer". Ob abgesprochen oder nicht, in einer Arena in Detroit fiel der Immobilienmogul plötzlich über seinen neben den Seilen gestikulierenden Geschäftspartner her, rang ihn zu Boden und schlug ihm mehrfach ins Gesicht. "Die feindliche Übernahme Vince McMahons durch Donald Trump", rief der erregte Stadionsprecher, während die Zuschauer jubelten. mehr