Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM)
Motorsport

DTM-Saison startet am ersten Mai-Wochenende

Die neue DTM-Saison beginnt am ersten Mai-Wochenende traditionsgemäß auf dem Hockenheimring. Die 18 Piloten der Hersteller Audi, BMW und Mercedes bestreiten am 6. und 7. Mai auf dem Kurs in Baden-Württemberg die beiden ersten von insgesamt 18 Rennen. Zwei Wochen später geht es auf dem Lausitzring weiter (20./21.). Termine und Austragungsorte für die sieben übrigen Stationen 2017 sind noch offen. Wie in den vergangenen beiden Jahren gehört in Hockenheim die Rallycross Weltmeisterschaft (WRX) zum Rahmenprogramm. Beim Motorsport Festival auf dem Lausitzring bestreiten die DTM und das ADAC GT Masters ein gemeinsames Rennwochenende. mehr

DTM

Mercedes holt Vizemeister Mortara

Der Wechsel von DTM-Vizemeister Edoardo Mortara (Italien) von Audi zu Mercedes ist perfekt. Das bestätigte ein Mercedes-Sprecher am Freitag dem SID. "Edo und wir waren uns schon seit einiger Zeit einig, wollten aber aus Respekt vor unseren Audi-Kollegen vor Saisonende nicht bekannt geben, dass ihr Titelaspirant zu Mercedes wechselt", sagte Mercedes-DTM-Chef Ulrich Fritz: "Mit Edo haben wir nicht nur einen erfahrenen Piloten für unser Team gewinnen können, sondern auch einen richtig guten Typen, der charakterlich super in unser Team passt." Der 29-jährige Mortara hatte Mitte Oktober den Titel in der Tourenwagenserie in einem Herzschlagfinale gegen BMW-Pilot Marco Wittmann (Markt Erlbach) verloren. Durch Mortaras Wechsel nimmt das Fahrerkarussell in der DTM noch mehr Fahrt auf, nachdem zuletzt bekannt geworden war, dass 2017 jeder der drei Hersteller (Audi, BMW, Mercedes) nur noch mit jeweils sechs statt wie bislang mit acht Autos an den Start gehen wird. mehr

DTM

Ab 2017 nur noch 18 Autos

In der DTM werden im kommenden Jahr nur noch 18 statt der bisherigen 24 Autos zum Einsatz kommen. Entsprechende Berichte verschiedener Fachmedien bestätigte DTM-Vermarkter ITR auf SID-Anfrage am Donnerstagabend. Demnach werden in der Saison 2017 von den Herstellern BMW, Audi und Mercedes jeweils sechs statt bislang acht Autos werksseitig eingesetzt. Welche Konsequenzen das auf die Besetzung des Feldes hat, ist noch nicht offiziell. Nach Informationen von Auto Bild Motorsport nutzt aber zumindest Mercedes die Anpassung, um alle sechs Boliden zentral bei einem Team fahren zu lassen. mehr

Abschied von Le Mans und Langstrecke

Audi setzt voll auf die Formel E

Audi verabschiedet sich zum Saisonende von der Langstrecken-WM rund um die legendären 24 Stunden von Le Mans und richtet seine Motorsport-Strategie neu aus. Wie die Ingolstädter am Mittwoch mitteilten, steigen sie bereits im kommenden Jahr als Werksteam in die rein elektrische Rennserie Formel E ein. Das Engagement in der DTM bleibt allerdings bestehen. Noch nicht entschieden ist, wie Audi künftig in der Rallyecross-WM vertreten sein wird. "Das Rennen um die Zukunft tragen wir elektrisch aus", sagte Audis Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler, der die Entscheidung am Mittwochmorgen vor rund 300 Mitarbeitern der Motorsport-Abteilung verkündete: "Wenn unsere Serienautos mehr und mehr elektrisch werden, müssen das unsere Motorsportwagen als technologische Speerspitze von Audi erst recht sein." In der seit Anfang Oktober laufenden Formel-E-Saison 2016/17, der dritten seit Gründung der Rennserie, ist Audi derzeit bereits Partner des Teams Abt um den früheren Formel-1-Piloten Lucas di Grassi (Brasilien) und den Allgäuer Daniel Abt. In der Serie stehen bis Ende noch neun weitere Stationen an, darunter Berlin (10. Juni 2017). Bekanntester Fahrer ist der langjährige Königsklassen-Pilot Nick Heidfeld (Mönchengladbach). mehr

DTM

Wittmann erneut vor Mortara - da Costa holt die Pole

Titelanwärter Marco Wittmann (Markt Erlbach) hat sich den fünften Startplatz für das letzte DTM-Saisonrennen auf dem Hockenheimring (15.18 Uhr/ARD) gesichert und seinen einzigen Meisterschaftskonkurrenten Edoardo Mortara (Italien/Audi) erneut hinter sich gelassen. Während Wittmann gewohnt souverän und fehlerfrei agierte, hatte Mortara massive Probleme mit seinem Audi. Er konnte erst in den letzten vier Minuten des Qualifyings eingreifen und sicherte sich immerhin Startplatz sechs. Damit hat Wittmann (26) im Duell mit dem 29-jährigen Mortara alle Trümpfe in der Hand. Er geht mit 17 Punkten Vorsprung in den finalen Lauf - schon Rang fünf würde ihm zum zweiten Titel nach 2014 genügen. Ein weiterer Nachteil für Mortara: Er fuhr neben Jamie Green (10./Großbritannien) als einziger Audi in die Top Ten und kann dementsprechend kaum Unterstützung im Rennen erwarten. Wittmann hat dagegen mit Maxime Martin (Belgien) und Tom Blomqvist (Großbritannien) zwei BMW unmittelbar vor sich, die ihn im Zweifel gewähren lassen werden. Die Pole Position sicherte sich erneut der Portugiese Antonio Felix da Costa im BMW. Der 25-Jährige absolviert sein vorerst letztes DTM-Wochenende, er möchte sich künftig komplett auf die Formel E konzentrieren. Im Vergleich zum Vortag zeigte sich Mercedes stark verbessert. Als bester Stuttgarter fuhr der Brite Gary Paffett auf Rang zwei. mehr

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