Diego Maradona - News und Infos zum ehemaligen Fußball-Star
Diego Maradona - News und Infos zum ehemaligen Fußball-Star FOTO: afp, CARLO HERMANN, CARLO HERMANN
Diego Maradona
"Ein Lebenstraum"

Maradona erhält Job bei der Fifa

Die argentinische Fußball-Legende Diego Maradona arbeitet künftig für den Weltverband Fifa. "Jetzt ist es offiziell: Endlich kann ich mir einen Lebenstraum erfüllen und an der Seite von Menschen, die den Fußball wirklich lieben, für eine saubere und transparente Fifa arbeiten", teilte der 56-Jährige auf seiner Facebook-Seite mit. Wie genau Maradonas neue Aufgabe aussieht, ließen sowohl der Weltmeister von 1986 als auch die Fifa zunächst offen. Maradona galt jahrelang als einer der größten Kritiker des Weltverbandes, hatte nach der Wahl von Gianni Infantino zum neuen Fifa-Präsidenten aber versöhnliche Töne angeschlagen. Zu seiner Ankündigung bei Facebook stellte Maradona dann auch ein Foto, das ihn Arm in Arm mit Infantino zeigt. "Danke an alle, die mich ermutigt habe, diese neue Herausforderung in Angriff zu nehmen", schrieb Maradona weiter. mehr

WM-Qualifikation

Argentiniens Coach warnt nach Abrutschen vor Panik

Argentiniens Nationaltrainer Edgardo Bauza warnt nach dem Abrutschen auf Platz sechs in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Russland vor Panik. "Natürlich erhöht das ein wenig die Besorgnis, aber trotzdem hängt es weiterhin allein von uns ab, ob wir uns qualifizieren", sagte Bauza der Deutschen Presse-Agentur in Buenos Aires. Argentinien war wegen einer Strafe der Fifa gegen Bolivien auf Rang sechs der Qualifikation abgerutscht. Als Sechster würde es der Vize-Weltmeister von 2014 noch nicht einmal in die Playoffs schaffen. Weltmeister Diego Maradona hatte vor einem historischen Scheitern gewarnt: "Ich bin sehr besorgt: Argentinien würde Stand heute nicht zur WM fahren." Nächster Gegner ist am 10. November nun ausgerechnet Erzrivale Brasilien. Allerdings soll dann auch der zuletzt verletzte Superstar Messi wieder dabei sein. Die Fifa hatte Bolivien für den Einsatz eines nicht spielberechtigten Profis mit zwei Niederlagen bestraft. Die mit 2:0 gewonnene Partie gegen Peru und das 0:0 gegen Chile wurden mit 0:3 gewertet. In beiden Partien hatte Bolivien den nicht spielberechtigten Verteidiger Nelson Cabrera spät eingewechselt. Chile kletterte dank der zwei zusätzlichen Zähler auf Rang fünf und überholte das nun punktgleiche Argentinien. Nur die ersten vier Teams qualifizieren sich direkt. mehr

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