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Thema
Dodge
USA

Toyota ruft 694.000 Minivans zurück

Der japanische Autohersteller Toyota ruft in Nordamerika rund 694.000 Minivans vom Typ Sienna wegen möglicher Probleme mit dem Schalthebel in die Werkstätten. Es bestehe die Gefahr, dass der Hebel aus der "Park"-Position gleite und das Fahrzeug wegrolle, teilte die US-Tochter von Toyota am Donnerstag mit. In den USA sei es deswegen zu 21 kleineren Unfällen gekommen. Hergestellt wurden die Fahrzeuge im Toyota-Werk in Indiana in den Jahren 2007 bis 2009 sowie 2004 und 2005. Betroffen sind den Angaben zufolge auch 300 Fahrzeuge in Deutschland. Nach dem Dodge von Chrysler ist der Sienna in den USA das am meisten verkaufte Auto seiner Klasse. mehr

Remscheid

Bei der Oldtimer-Rallye geht's um Punkte und Spaß

Strahlender Sonnenschein, frühlingshafte Düfte und der Geruch nach Benzin liegen am Samstagmorgen am Tenter Weg in der Luft. Rund 100 Oldtimer stehen bereit, auf die 150 Kilometer lange Strecke der 13. Röntgen Classic zu gehen. Um Punkt 9 Uhr lässt Horst Weck das erste Fahrzeug durch den Startbogen fahren. Es ist ein Dodge Brothers, Baujahr 1918, gesteuert von Max Weigel, begleitet von Ehefrau Katja. Beide haben sich stilecht in Kostüme des beginnenden 20. Jahrhunderts gekleidet. mehr

Vorbild Champions League

DTM-Organisatoren planen WM

Die Organisatoren der Tourenwagenserie DTM planen ab 2016 eine Art Weltmeisterschaft. "Vorbild für diese Konstellation ist die Fußball-Champions-League", sagte Beiratsmitglied und BMW-Motorsport-Chef Jens Marquardt dem Nachrichtenmagazin Focus. Die jeweiligen Landesserien nach DTM-Reglement in Asien und Nordamerika sowie die DTM in Europa könnten nach Saisonende mit einem Rennen der Kontinentalmeister in einem Finale den Weltmeister ausmachen. "Das Finale kann dann überall auf der Welt stattfinden: Abu Dhabi, Shanghai oder New York", so Marquardt. Wenn alles optimal laufe, könne diese Meisterschaft ab 2016 ausgetragen werden. Darüber hinaus kündigte der BMW-Motorsport-Chef an, gemeinsam mit dem Veranstalter ITR weitere Märkte zu erschließen. "Dieses Jahr fahren wir zum ersten Mal in Moskau." Russland sei eines der "wirtschaftlich aufstrebendsten Länder der Welt. Das ist für alle Autohersteller ein extrem wichtiger Absatzmarkt, weswegen wir zusammen mit den anderen beiden Wettbewerbern eng zusammenarbeiten", sagte Marquardt. In Europa sei der Osten interessant, ebenso Motorsport-affine Länder wie Italien und Spanien. "Spannend und äußerst attraktiv ist auch Asien, allen voran China. Aber auch den nordamerikanischen Markt haben wir im Visier - und Brasilien. Das sind die Länder, auf die wir im Hinblick der organischen Expansion setzen." Anfang April hatte DTM-Chef Hans-Werner Aufrecht bereits japanische Hersteller als DTM-Konkurrenten für Audi, BMW und Mercedes angekündigt. Es gebe entsprechende Signale. Honda, Nissan und Toyota nutzen in der japanischen Super GT ab 2014 das DTM-Reglement und könnten so mit geringem Aufwand auch in Europa starten. Auch ein Einstieg von US-Herstellern wie Cadillac, Lincoln oder Dodge ist nach einem im März geschlossenen Kooperationsabkommen der ITR mit dem amerikanischen Serienbetreiber GRAND-AM und dem US-Motorsportverband IMSA näher gerückt. mehr