Dynamo Kiew
Nachb Ausschreitungen

Uefa verhängt Strafen gegen Kiew und Besiktas

Wegen Ausschreitungen von Fans im Champions-League-Spiel zwischen Dynamo Kiew und Besiktas Istanbul hat die Europäische Fußball-Union Uefa die beteiligten Vereine mit Geldstrafen von je 60.000 Euro belegt. Das teilte die Uefa am Montag mit. Kiew hatte das Spiel der Vorrunden-Gruppe B am 6. Dezember 2016 mit 6:0 (4:0) gewonnen. Bei der Partie hatten sich Hunderte Anhänger beider Teams Prügeleien geliefert und pyrotechnische Erzeugnisse aufeinander abgefeuert. Zudem verursachten Besiktas-Fans Sachschäden im Olympiastadion von Kiew. Nur 14.000 Zuschauer waren bei der Partie im 70.000 Besucher fassenden Stadion anwesend, 2018 wird dort das Champions-League-Finale ausgetragen. mehr

Früherer sowjetischer Nationaltorwart

Wiktor Tschanow ist tot

Der frühere sowjetische Nationaltorwart Wiktor Tschanow ist im Alter von 57 Jahren gestorben. Dies teilte sein früherer Klub Dynamo Kiew am Donnerstag mit. Über die Todesursache wurde nichts bekannt. Laut Presseberichten war der Keeper im vergangenen Monat Opfer eines gewalttätigen Übergriffs in Kiew geworden. Er wurde demnach wegen einer Hirnverletzung operiert. Tschanow gehörte 1988 bei der Fußball-EM in Deutschland zum Aufgebot der russischen Mannschaft, die erst im Finale in München von den Niederlanden (0:2) gestoppt worden war. Für Kiew stand Tschanow 202-mal zwischen den Pfosten, er gewann mit dem Traditionsklub 1986 den Europapokal der Pokalsieger sowie drei nationale Meisterschaften und fünfmal den Landespokal. Für die Nationalmannschaft kam er 21-mal zum Einsatz. mehr

Nach Ausschreitungen in Kiew

Uefa eröffnet Disziplinarverfahren

Nach den Ausschreitungen rund um das Champions-League-Spiel zwischen Dynamo Kiew und Besiktas Istanbul hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) ein Disziplinarverfahren gegen beide Vereine eröffnet. Ermittelt wird unter anderem wegen des Abbrennens von Feuerwerkskörpern, Ausschreitungen und Zerstörungen. Die Verhandlung soll am 2. Februar stattfinden, teilte die Uefa am Donnerstag mit. Bei den Krawallen waren am Dienstag mindestens zehn Menschen verletzt worden. mehr