Eintracht Braunschweig
Bodenplatte der Westtribüne verformt

Ursache für Statik-Probleme in Kiel wohl gefunden

Die Probleme im Stadion des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel während des DFB-Pokalduells gegen Eintracht Braunschweig könnten offenbar ihre Ursache in den Schrauben der betroffenen Bodenplatte haben. Dies berichten die "Kieler Nachrichten" und berufen sich dabei auf mehrere Quellen. Beim 2:1-Sieg der Störche hatte sich das Bauteil der Westtribüne unter dem Druck hüpfender Fans verformt. Der betroffene Bereich im Block I war dann während des Spiels entlastet worden. Wie Holstein betonte, habe für die Zuschauer zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdungslage bestanden. Bei der nächsten Heimpartie am Sonntag gegen die SpVgg Greuther Fürth (13.30 Uhr/Live-Ticker) soll die fehlerhafte Tribüne dann wieder in Betrieb genommen werden. "Ich gehe davon aus, dass die Westtribüne dann zu 100 Prozent einsetzbar ist", sagte Wolfgang Schwenke, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kieler, dem Blatt. Statiker und Gerüstbauer hatten die Probleme am Montag untersucht. mehr

Stadion von Holstein Kiel

Statiker überprüfen Westtribüne

Statiker und Gerüstbauer haben am Montag die Westtribüne des Stadions des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel überprüft, nachdem sich im Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig (2:1) unter dem Druck der hüpfenden Fans eine Bodenplatte verformt hatte. Nach Angaben von Wolfgang Schwenke, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kieler, wurde "der Fehler vermutlich gefunden." Laut Schwenke müsse das weitere Verfahren mit der Stadt und dem Bauordnungsamt abgestimmt werden. In Absprache mit den Sicherheitskräften und den Verantwortlichen des Vereins wurde während des Spiels entschieden, den betroffenen Bereich im Block I dadurch zu entlasten, dass einige hundert Zuschauer im benachbarten Block G untergebracht wurden. Zudem wurde die betroffene Stelle umgehend durch Ordnungskräfte abgesichert. "Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdungslage für die Zuschauer", sagte Schwenke. Tragende Konstruktionsteile der neuen Tribüne sollen nach Klubangaben nicht betroffen gewesen sein. mehr