El Nino
Weltwetterorganisation

2017 gehört zu drei wärmsten Jahren

Oslo, 18. Jan (Reuters) - Das vergangene Jahr war nach Angaben der Weltwetterorganisation (WMO) eines der drei wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen im 19. Jahrhundert. Gleichzeitig sei 2017 das wärmste jemals gemessene Jahr ohne das Klimaphänomen El Nino, erklärte die UN-Behörde am Donnerstag. El Nino lässt die Temperaturen zusätzlich ansteigen, was in den Rekordjahren 2016 und 2015 klar zum Tragen kam. Wenn sogar die Jahre ohne El Nino jetzt so warm würden wie die Jahre mit dem Phänomen sei klar, dass es ein Problem gebe, sagte der Klima-Experte Dave Reay von der Universität Edinburgh.Die Durchschnittstemperatur habe im vergangenen Jahr 1,1 Grad über dem Niveau der vorindustriellen Zeit gelegen, erklärte die WMO. Damit nähert sich die Erwärmung dem im Klima-Abkommen von Paris festgelegten Grenzwert. Darin haben sich fast 200 Länder darauf verständigt, dass die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit begrenzt werden soll. Besorgniserregend sei, dass 17 der 18 gemessenen wärmsten Jahre seit 2000 verzeichnet worden seien, erklärte die WMO weiter. (Reporter: Alister Doyle; geschrieben von Petra Jasper; redigiert von Scot W. Stevenson; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030-2888 5168 oder 069-7565 1236) Reuters mehr

Stadt Kempen

Action Medeor hilft in Paraguay

In Paraguay ist es aufgrund des Wetterphänomens El Niño zu schweren Überschwemmungen gekommen. "Viele Menschen haben ihre Häuser verloren und leben jetzt auf der Straße", erzählt Hermann Schmitz von der Kempener Pro Paraguay Initiative. "Es ist für uns schwer vorstellbar: Die Menschen und vor allem die Kinder leiden trotz Temperaturen um die 30 Grad an schweren Atemwegsinfekten. Außerdem haben sich Tropenkrankheiten und vor allem auch das Dengue-Fieber durch die Überschwemmungen stark verbreitet." Das Dengue-Fieber, auch Knochenbrecherkrankheit genannt, ist eine sehr schmerzhafte Infektion, übertragen durch die Tigermücke. "Da hilft nur Paracetamol", so Schmitz. mehr

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