Elfenbeinküste
Sotschi

Russland eröffnet Confed-Cup-Arena gegen Belgien

Mit einem Testspiel gegen Belgien eröffnet die russische Fußball-Nationalmannschaft an diesem Dienstag das renovierte Olympiastadion "Fischt" in Sotschi. Der beliebte Kurort am Schwarzen Meer ist einer der vier Spielorte beim Confederations Cup im Sommer in Russland. Weltmeister Deutschland wird bei dem Turnier im Juni zwei von drei Gruppenspielen in Sotschi bestreiten. Nach einem schwachen Auftritt der Sbornaja beim 0:2 gegen die Elfenbeinküste am Freitag ist die Partie gegen den Weltranglisten-Fünften Belgien ein wichtiger Test vor dem Confed Cup. Viele Beobachter im Land des WM-Gastgebers bewerteten das russische Angriffsspiel als einfallslos. Die Abwehr-Dreierkette zeigte bei schnellen Attacken der Afrikaner Schwächen, vor allem in den Zweikämpfen waren die Ivorer häufig einen Schritt schneller. Nach der Niederlage bezeichnete die Zeitung "Sport-Express" (Montag) das Spiel gegen Belgien als die wichtigste Partie des Frühjahrs. Sollte die Mannschaft kein besseres Bild abgeben, könnten schon bald Rufe nach einem Trainerwechsel laut werden, kommentierte das Blatt. mehr

Testspiel

Russland unterliegt der Elfenbeinküste mit 0:2

WM-Gastgeber Russland hat sein erstes von zwei Testspielen im März verloren. Die Sbornaja unterlag am Freitag in der südrussischen Stadt Krasnodar der Elfenbeinküste mit 0:2 (0:1). Drei Tage nach der Berufung des Ex-Schalke-Profis Marc Wilmots zum neuen Trainer der Ivorer erzielten Jonathan Kodjia von Aston Villa (30.) und Crystal-Palace-Profi Wilfried Zaha (70.) die Tore für den Gast aus Afrika. Hertha-Star Salomon Kalou musste verletzt passen. Dafür spielte bei den Ivorern der Ex-Stuttgarter Serey Dié. Russland spielte ohne seinen verletzten Stürmerstar Artjom Dsjuba. Der frühere Schalker Roman Neustädter von Fenerbahce Istanbul kam nicht zum Einsatz. Am 28. März empfängt Russland in der Olympia-Stadt Sotschi die Nationalelf Belgiens. mehr

Russische Fußball-Nationalmannschaft

Torwart Akinfejew wird neuer Kapitän der Sbornaja

Torwart Igor Akinfejew ist neuer Kapitän der russischen Fußball-Nationalmannschaft. "Wir haben den Spielführer nicht gewählt, sondern besser gesagt bestimmt", sagte Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow am Donnerstag im südrussischen Krasnodar. Der 30-jährige Torhüter vom Moskauer Traditionsclub ZSKA  übernimmt die Kapitänsbinde von Verteidiger Wassili Beresuzki. Dieser hatte vor zwei Wochen aus Altersgründen seinen Rücktritt aus der Sbornaja erklärt. Akinfejews erste Einsätze als Spielführer stehen an diesem Freitag gegen die Elfenbeinküste sowie am kommenden Dienstag (28. März) gegen Belgien an. Akinfejew ist einer der erfahrensten Spieler der russischen Nationalelf. Schon 2003 stand er mit 16 erstmals für den ehemaligen Armee-Club ZSKA zwischen den Pfosten. Mit 18 Jahren lief er erstmal für die Nationalelf auf. Inzwischen hat er 93 Länderspiele auf dem Konto und wurde fünf Mal vom russischen Fußballverband zum Torwart des Jahres gewählt. Vizeregierungschef Witali Mutko lobte die Wahl Akinfejews. Dieser sei ein "echter Kapitän, ein Mensch, der sich für den Fußball, das Land und die Sbornaja einsetzt", sagte der Ex-Sportminister. mehr

Ex-Schalker

Wilmots neuer Nationaltrainer der Elfenbeinküste

Marc Wilmots wird neuer Nationaltrainer der Elfenbeinküste. Der ehemalige Spieler vom FC Schalke 04 erhält einen Zweijahresvertrag bei dem afrikanischen Team und soll schon am Mittwoch offiziell vorgestellt werden, teilte der ivorische Fußball-Verband am Dienstag mit. Wilmots wird Nachfolger des Franzosen Michel Dussuyer, der nach dem überraschenden Vorrunden-Aus seiner Mannschaft beim Afrika Cup im Januar zurückgetreten war. Wilmots hatte zuletzt die belgische Nationalmannschaft trainiert. Mit den Roten Teufeln erreichte er bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien das Viertelfinale und scheiterte dort an Argentinien. Im vergangenen Jahr war für Belgien bei der Europameisterschaft in Frankreich nach einer 1:3-Niederlage gegen Wales ebenfalls im Viertelfinale Schluss. mehr

Nach Aus beim Afrika Cup

Ivorischer Nationalcoach Dussuyer tritt zurück

Nach dem überraschenden Vorrunden-Aus seines Teams beim Afrika Cup ist der ivorische Nationaltrainer Michel Dussuyer zurückgetreten. Der Franzose habe seine Entscheidung dem Verband mitgeteilt, erklärte Verbandspräsident Sidy Diallo in einer Mitteilung vom Sonntag. Der Verband der Elfenbeinküste bedankte sich bei Dussuyer für seinen Einsatz und seine Professionalität in den vergangenen 18 Monaten als Coach der Nationalmannschaft. Der Titelverteidiger mit Bundesliga-Profi Salomon Kalou von Hertha BSC war beim Afrika Cup überraschend schon nach der Vorrunde ohne Sieg ausgeschieden. Ein Nachfolger für Dussuyer stand zunächst noch nicht fest. Diallo erklärte, geeignete Maßnahmen für die Suche eines neuen Trainers sollten eingeleitet werden. Dussuyer hatte die Elefanten im Juli 2015 von seinem Landsmann Herve Renard übernommen. mehr

Hertha BSC

Dardai plant wieder mit Kalou in der Startelf

Salomon Kalou wird bei Hertha BSC im anstehenden Bundesligaspiel beim SC Freiburg in die Startelf zurückkehren. Nach dem Ausscheiden beim Afrika Cup mit der Elfenbeinküste hat der 31 Jahre alte Stürmer am Freitag wieder komplett das Training des Berliner Fußball-Bundesligisten mitbestritten. "Er zeigt Selbstbewusstsein, ist motiviert und fit", schilderte Hertha-Trainer Pal Dardai seine Eindrücke. "Für uns ist es gut, wenn er zurückkehrt", betonte der Ungar. Kalou hat in seinen bisher nur neun Ligaspielen der aktuellen Spielzeit schon fünfmal getroffen. "Er hat eine gute Körpersprache. Ich bin sehr zufrieden", betonte Dardai. Manager Michael Preetz erwartet am Sonntag (15.30 Uhr) beim SC Freiburg (23 Punkte) von seinem Team eine Steigerung gegenüber dem jüngsten 1:3 in Leverkusen vor allem in der Offensive. mehr