Elfenbeinküste
Hertha-Stürmer

Kalou zurück im Nationalteam der Elfenbeinküste

Salomon Kalou vom Bundesligisten Hertha BSC kehrt in die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste zurück. Trainer Marc Wilmots berief den 31-Jährigen in sein 27-köpfiges Aufgebot für die Länderspiele gegen die Niederlande (4. Juni) und Guinea (9. Juni). Eigentlich war Kalou im Januar nach dem Aus beim Afrika-Cup bereits aus der Mannschaft zurückgetreten, feiert nun aber sein Comeback. "Ich habe vor, wieder für mein Land in der WM-Qualifikation zu spielen. Mein Rücktritt bezog sich ja nur auf den Afrika-Cup. Derzeit überlege ich, wie ich die Sommerpause plane", hatte Kalou der Tageszeitung B.Z. kurz vor seiner Nominierung gesagt. Das Blatt berichtete außerdem, dass Kalous Pläne beim Hauptstadtklub Hertha nicht unbedingt gut ankommen. "Ich werde nach dem Bundesligafinale mit ihm darüber reden. Wir müssen gemeinsam entscheiden, was am besten für Hertha, Salomon und seine Zukunft ist", sagte Berlins Trainer Pal Dardai: "Vom Herzen her will er für die Nationalmannschaft spielen. Er muss aber auch auf seinen Körper hören, die Strapazen beachten. Natürlich ist das keine einfache Entscheidung." mehr

Sotschi

Russland eröffnet Confed-Cup-Arena gegen Belgien

Mit einem Testspiel gegen Belgien eröffnet die russische Fußball-Nationalmannschaft an diesem Dienstag das renovierte Olympiastadion "Fischt" in Sotschi. Der beliebte Kurort am Schwarzen Meer ist einer der vier Spielorte beim Confederations Cup im Sommer in Russland. Weltmeister Deutschland wird bei dem Turnier im Juni zwei von drei Gruppenspielen in Sotschi bestreiten. Nach einem schwachen Auftritt der Sbornaja beim 0:2 gegen die Elfenbeinküste am Freitag ist die Partie gegen den Weltranglisten-Fünften Belgien ein wichtiger Test vor dem Confed Cup. Viele Beobachter im Land des WM-Gastgebers bewerteten das russische Angriffsspiel als einfallslos. Die Abwehr-Dreierkette zeigte bei schnellen Attacken der Afrikaner Schwächen, vor allem in den Zweikämpfen waren die Ivorer häufig einen Schritt schneller. Nach der Niederlage bezeichnete die Zeitung "Sport-Express" (Montag) das Spiel gegen Belgien als die wichtigste Partie des Frühjahrs. Sollte die Mannschaft kein besseres Bild abgeben, könnten schon bald Rufe nach einem Trainerwechsel laut werden, kommentierte das Blatt. mehr

Testspiel

Russland unterliegt der Elfenbeinküste mit 0:2

WM-Gastgeber Russland hat sein erstes von zwei Testspielen im März verloren. Die Sbornaja unterlag am Freitag in der südrussischen Stadt Krasnodar der Elfenbeinküste mit 0:2 (0:1). Drei Tage nach der Berufung des Ex-Schalke-Profis Marc Wilmots zum neuen Trainer der Ivorer erzielten Jonathan Kodjia von Aston Villa (30.) und Crystal-Palace-Profi Wilfried Zaha (70.) die Tore für den Gast aus Afrika. Hertha-Star Salomon Kalou musste verletzt passen. Dafür spielte bei den Ivorern der Ex-Stuttgarter Serey Dié. Russland spielte ohne seinen verletzten Stürmerstar Artjom Dsjuba. Der frühere Schalker Roman Neustädter von Fenerbahce Istanbul kam nicht zum Einsatz. Am 28. März empfängt Russland in der Olympia-Stadt Sotschi die Nationalelf Belgiens. mehr

Russische Fußball-Nationalmannschaft

Torwart Akinfejew wird neuer Kapitän der Sbornaja

Torwart Igor Akinfejew ist neuer Kapitän der russischen Fußball-Nationalmannschaft. "Wir haben den Spielführer nicht gewählt, sondern besser gesagt bestimmt", sagte Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow am Donnerstag im südrussischen Krasnodar. Der 30-jährige Torhüter vom Moskauer Traditionsclub ZSKA  übernimmt die Kapitänsbinde von Verteidiger Wassili Beresuzki. Dieser hatte vor zwei Wochen aus Altersgründen seinen Rücktritt aus der Sbornaja erklärt. Akinfejews erste Einsätze als Spielführer stehen an diesem Freitag gegen die Elfenbeinküste sowie am kommenden Dienstag (28. März) gegen Belgien an. Akinfejew ist einer der erfahrensten Spieler der russischen Nationalelf. Schon 2003 stand er mit 16 erstmals für den ehemaligen Armee-Club ZSKA zwischen den Pfosten. Mit 18 Jahren lief er erstmal für die Nationalelf auf. Inzwischen hat er 93 Länderspiele auf dem Konto und wurde fünf Mal vom russischen Fußballverband zum Torwart des Jahres gewählt. Vizeregierungschef Witali Mutko lobte die Wahl Akinfejews. Dieser sei ein "echter Kapitän, ein Mensch, der sich für den Fußball, das Land und die Sbornaja einsetzt", sagte der Ex-Sportminister. mehr