FC Augsburg
1899 Hoffenheim

Hübner fällt weiter aus, Amiri wohl dabei

Bundesligist 1899 Hoffenheim muss im Fernduell um die Champions League auf Abwehrspieler Benjamin Hübner verzichten. "Er wird definitiv ausfallen", sagte Trainer Julian Nagelsmann vor der Partie gegen den FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/Live-Ticker): "Er hat immer noch Kopfschmerzen, die Ärzte sagen, er soll pausieren." Hübner hatte vor knapp zwei Wochen eine Schädelprellung erlitten. Der zuletzt angeschlagene Nadiem Amiri wird hingegen wohl spielen können. "Ich gehe davon aus, dass er nach dem Schlag aufs Knie heute wieder trainieren kann", sagte Nagelsmann am Donnerstag. Die "Grundvoraussetzung", um Borussia Dortmund noch von Platz drei zu verdrängen, sei, "dass wir unser Spiel gewinnen", sagte der Trainer: "Natürlich ist uns bewusst, dass das Torverhältnis eine Rolle spielen kann. Das Thema ergibt sich dann. Wenn wir im Laufe des Spiels erkennen, dass noch zwei Treffer fehlen, werden wir vielleicht offensiver spielen." mehr

Torjäger Finnbogason warnt

Abstieg für Augsburg "eine Katastrophe"

Vor dem letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga hat Augsburgs Torjäger Alfred Finnbogason seine Mannschaft eindringlich vor den Folgen eines möglichen Abstiegs gewarnt. "Es geht jetzt nicht nur um uns, es geht um den ganzen Verein, um Jobs, um Existenzen. Das ist jedem von uns bewusst", sagte der isländische Stürmer der "Sport Bild" und meinte: "Für die ganze Stadt Augsburg wäre es eine Katastrophe, wenn wir absteigen würden." Der FCA hat vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr) bei 1899 Hoffenheim zwar gute Chancen auf den Klassenverbleib, kann bei einer hohen Niederlage und zugleich einem Sieg des Hamburger SV im Duell mit dem  VfL Wolfsburg aber auch noch auf den Relegationsrang 16 rutschen. Dann stünden zwei K.o.-Spiele gegen den Zweitliga-Dritten an. mehr

TV-Gelder

Wolfsburg droht größter Verlust

Mit Blick auf die TV-Gelder wäre der Abstieg aus der Bundesliga für den VfL Wolfsburg die größte Katastrophe. Wie der kicker vorrechnet, würden die Wölfe in der 2. Liga etwa 40 Millionen Euro weniger aus dem Topf der nationalen Rechte kassieren. Der FC Augsburg würde 25 Millionen Euro, der Hamburger SV 18 Millionen Euro weniger bekommen. Insgesamt verteilt die Deutsche Fußball Liga (DFL) für die Saison 2017/18 1,194 Milliarden Euro, dazu kommen die Erlöse aus der internationalen Vermarktung. Rekordmeister Bayern München wird garantiert 99,064 Millionen Euro bekommen. Fest stehen auch die Zahlungen an Borussia Dortmund (89,27 Millionen Euro). Die Zweitliga-Aufsteiger MSV Duisburg und Holstein Kiel dürfen sich über einen wahren Geldsegen freuen. Statt etwa 800.000 Euro in der 3. Liga bekommen die Zebras garantiert 7,5 Millionen Euro. Kiel darf mit 6,47 Millionen Euro rechnen. mehr