FC Erzgebirge Aue
Hamburger SV

HSV stellt Spielertrio für Vereinssuche vom Trainingslager frei

Bundesligist Hamburger SV hat drei Profis vorübergehend freigestellt, damit sie sich neue Vereine suchen können. Abwehrspieler Mohamed Gouaida, Mittelfeldakteur Nabil Bahoui und Stürmer Batuhan Altintas gehörten deshalb nicht dem 21-köpfigen Kader an, der sich seit Sonntagnachmittag beim Lauftrainingslager in Rotenburg/Wümme auf die neue Saison vorbereitet. Trainer Markus Gisdol plant nicht mit dem Trio, obwohl die drei Spieler über laufende Kontrakte verfügen. An Bahoui, der noch bis 2018 beim HSV unter Vertrag steht, sind Klubs aus dessen schwedischer Heimat und Grasshopper Zürich interessiert. Der vom FC St. Gallen zurückgekehrte Gouaida hat noch einen gültigen Vertrag bis 2019, könnte aber zum FC St. Pölten nach Österreich wechseln, bei dem er kürzlich ein Probetraining absolviert hat. Bei dem zuletzt an den Erstligisten Kasimpasa Istanbul ausgeliehenen Türken Altintas ist geplant, dass er seinen Vertrag über 2018 hinaus verlängert und noch einmal ausgeliehen wird. Zweitligist FC Erzgebirge Aue und türkische Vereine sollen interessiert sein. mehr

2. Bundesliga

Erzgebirge Aue verpflichtet Wydra und Kempe

Der FC Erzgebirge Aue hat Mittelfeldspieler Dominik Wydra vom VfL Bochum und Dennis Kempe vom Karlsruher SC verpflichtet. Beide unterschrieben nach Angaben des Fußball-Zweitligisten vom Mittwoch jeweils Zweijahresverträge. Der 23-jährige Wydra ist auf den zentralen Positionen im Mittelfeld einsetzbar. Er durchlief die österreichischen Jugendnationalmannschaften und absolvierte für Bochum und den SC Paderborn 37 Zweitligaspiele. Der 31 Jahre alte Linksverteidiger Kempe absolvierte 97 Partien in der zweiten Liga. mehr

2. Bundesliga

Geldstrafen für FCK, Aue und St. Pauli

Wegen Fehlverhaltens ihrer Fans sind die Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, Erzgebirge Aue und FC St. Pauli vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Kasse gebeten worden. Der FCK muss wegen dreier Vorfälle 15.000 Euro Geldstrafe zahlen, Aue hat 6000 Euro zu berappen und St. Pauli 2000 Euro. FCK-Fans hatten beim Punktspiel in Aue Gegenstände in den Innenraum geworfen und das Spielfeld unerlaubt betreten sowie während der Begegnung mit dem 1. FC Nürnberg verbotene Pyrotechnik gezündet. Die Lauterer können bis zu 5000 Euro ihrer Geldstrafe für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Zudem wurde die nach einem Vorfall im vergangenen Jahr verhangene Bewährungszeit der Pfälzer schon zum zweiten Mal bis nunmehr Ende 2017 verlängert. Aues Fans brockten ihrem Klub ebenfalls durch die mehrfache Zündung von Pyrotechnik beim Spiel in Nürnberg die Geldstrafe ein. St. Pauli muss für einen "Flitzer" aus seiner Anhängerschar beim Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth büßen. mehr