Felix Sturm
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Öffnung von Sturms B-Probe verzögert sich weiter

Die Klärung im Dopingfall des ehemaligen Box-Weltmeisters Felix Sturm zieht sich weiter in die Länge. Die für den 12. Oktober in Köln geplante Öffnung der B-Probe wurde nicht durchgeführt. "Die B-Probe ist weiterhin nicht geöffnet", sagte René Seppi, Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft, der "Sport Bild". Es habe rechtliche Probleme gegeben, "die den geplanten Termin verhinderten. Nun soll die Öffnung in den kommenden zwei Wochen passieren", sagte Seppi. Derzeit wird gegen Sturm wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz ermittelt. Bei einer Verurteilung droht dem Boxer eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren oder eine hohe Geldstrafe. Sturm wurde nach seinem Sieg in der WM-Revanche gegen den Russen Fjodor Tschudinow am 20. Februar in Oberhausen in der A-Probe positiv auf die anabole Substanz Hydroxy-Stanozolol getestet. Bereits seit Mai dieses Jahres zieht sich die Öffnung der B-Probe hin. mehr

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Sturm zieht von Köln nach Bosnien

Boxweltmeister Felix Sturm hat sein Gym in Köln aufgelöst und sich in Bosnien niedergelassen. "Felix hat Abschied genommen und ist mit seiner Familie nach Bosnien gezogen", sagte Sturms Manager Roland Bebak der "Bild am Sonntag". Die vier im Kölner Gym trainierenden Boxer sind freigestellt. Dort sollen demnächst öffentliche Fitnesskurse stattfinden. Sturm ist als Kind bosnischer Eltern unter dem bürgerlichen Namen Adnan Catic in Leverkusen geboren worden. Ein Großteil seiner Familie wohnt in Bosnien. Der Profiboxer will seine Karriere aber noch nicht beenden. Für das nächste Jahr plant er zwei Kämpfe. Das Dopingverfahren gegen ihn ist noch nicht abgeschlossen. Sturm wurde nach dem siegreichen WM-Kampf gegen den Russen Fjodor Tschudinow im Februar dieses Jahres positiv getestet. Die Angelegenheit liegt bei den Anwälten. Bislang wird er vom Weltverband WBA weiterhin als Superchampion im Supermittelgewicht geführt. mehr