Fernando Alonso
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McLaren trennt sich von Capito

Die Zeit des ehemaligen VW-Motorsportdirektors Jost Capito als Geschäftsführer beim Formel-1-Rennstall McLaren ist nach nur fünf Monaten abgelaufen. Wie der Traditionsrennstall bestätigte, trennen sich die Briten von dem 58 Jahre alten Siegerländer. Man habe keine gemeinsame Basis gefunden, das Team um Ex-Weltmeister Fernando Alonso (Spanien) zurück in die Erfolgsspur zu führen. Capito, der den Posten erst zum 1. September 2016 angetreten hatte, war vom mittlerweile abgesetzten McLaren-Boss Ron Dennis ins Team geholt worden. Nach Dennis' Demission am 15. November wurde der US-Amerikaner Zak Brown als neuer starker Mann eingesetzt, schon kurz danach berichteten zahlreiche britische Medien von einem baldigen Ende der Zusammenarbeit mit Capito. Capito hatte im Mai 2012 bei VW die Aufgabe des Motorsportdirektors übernommen und unter anderem die Triumphe in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in den Jahren 2013, 2014 und 2015 verantwortet. In der Formel 1 hatte Capito vor seiner Zeit bei McLaren bereits von 1996 bis 2001 in der Geschäftsleitung des Schweizer Rennstalls Sauber Erfahrung gesammelt. mehr

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Technikchef Symonds verlässt Williams

Der Brite Pat Symonds ist nicht länger technischer Direktor beim Formel-1-Rennstall Williams. Wie das frühere Weltmeisterteam am Dienstag mitteilte, endet die Zusammenarbeit nach drei Jahren. Zuletzt waren Gerüchte aufgekommen, der bisherige Mercedes-Technikchef Paddy Lowe könnte Symonds beerben und nach 23 Jahren zu Williams zurückkehren. Der mittlerweile 63-jährige Symonds verhalf Rekordweltmeister Michael Schumacher 1994 und 1995 als Ingenieur bei Benetton zu zwei Titeln. Nachdem das Team in Renault umbenannt worden war, gewann Symonds noch zwei weitere Weltmeisterschaften mit dem Spanier Fernando Alonso. In die Schlagzeilen geriet Symonds 2008 in der so genannten Crashgate-Affäre, als Renault-Pilot Nelson Piquet jr. beim GP von Singapur einen Unfall absichtlich herbeigeführt hatte, um Alonso zu begünstigen. Im September 2009 wurde Symonds vom Automobil-Weltverband FIA deshalb zunächst für fünf Jahre gesperrt, im Januar wurde seine Sperre von einem französischen Gericht aber aufgehoben. mehr

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Auch Strafen für Alonso und Ericsson

Neben Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (England/Mercedes) werden beim Großen Preis von Belgien am Sonntag (14 Uhr/Live-Ticker) weitere Piloten in der Startaufstellung zurückversetzt. Am McLaren des zweimaligen Weltmeisters Fernando Alonso (Spanien) wurde eine neue Antriebseinheit eingebaut, und auch am Sauber des Schweden Marcus Ericsson wurden Motorenkomponenten ausgetauscht. Alonso wird mit einer 35-Plätze-Strafe sanktioniert, was nach jetzigem Stand der Rückversetzung ans Ende des Feldes entspricht. Für Ericsson geht es zehn Plätze zurück. Hamilton verliert mindestens 15 Plätze, nachdem sein Motor vor dem freien Training am Freitag ausgetauscht worden war. Möglich ist allerdings, dass der Engländer vor dem Rennen noch einen weiteren neuen Motor anmeldet und damit eine weitere Strafe kassiert. Mit diesem Kniff würde Mercedes weiteren entsprechenden Sanktionen in diesem Jahr wohl aus dem Weg gehen. mehr

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