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Brüsse

EU prüft Steuertricks von Apple, Starbucks und Fiat

Die EU-Kommission nimmt die Steuervermeidungs-Methoden internationaler Großkonzerne unter die Lupe. Sie vermutet, dass der iPhone-Hersteller Apple in Irland, die US-Kaffee-Kette Starbucks in den Niederlanden und eine Finanzierungstochter des Fiat-Autokonzerns in Luxemburg Steuervorteile erhalten haben, die den Wettbewerb verzerren und als staatlichen Beihilfe zu werten sind. Eine entsprechende Untersuchung hat die Kommission gestern eingeleitet. Bestätigt sich der Verdacht, könnte das Milliardenrückzahlungen für die Unternehmen bedeuten - Irland wäre blamiert, weil es den reichen US-Konzernen hilft, in Europa extrem wenige Steuern zu bezahlen. mehr

Westfalia legt Wohnmobil neu auf

Westfalia legt das vor einem Jahr eingestellte kompakte Wohnmobil Amundsen 540 neu auf. Auf einer Länge von 5,40 Metern auf Basis des jüngst erneuerten Fiat Ducato bietet es Platz für vier Personen, teilt der Hersteller mit. Der Grundriss bietet eine Küche, eine Nasszelle, ein festes Doppelbett und Sitzgelegenheiten. Als Besonderheit nennt Westfalia eine Dieselstandheizung, für deren Betrieb anders als bei üblichen Gasheizungen der Treibstoff aus dem Fahrzeugtank genutzt werden kann. Als Basismotor dient ein 2,0-Liter-Turbodiesel mit 85 kW/115 PS, dessen Normverbrauch mit 6,3 bis 7,2 Liter angegeben wird. Der Grundpreis des ab Ende August lieferbaren Amundsen 540 liegt bei 40 890 Euro. mehr

Wiederbelebung einer Traditionsmarke

Alfa Romeo und Jeep sollen Fiat Chrysler voranbringen

Die zurückgefallene italienische Automarke Alfa Romeo soll es künftig mit den deutschen Premiumherstellern aufnehmen. Die Verkäufe sollen sich bis zum Jahr 2018 mehr als verfünffachen auf 400.000 Stück, so der Plan von Konzernmutter Fiat Chrysler Automobiles. Auch die Geländewagen-Marke Jeep soll kräftig wachsen und zwar auf 1,9 Millionen Stück. Das wäre eine Verdreifachung zum vergangenen Jahr. mehr

US-Autobauer

Übernahme von Chrysler durch Fiat perfekt

Der italienische Autobauer Fiat hat wie angekündigt den US-Hersteller Chrysler komplett übernommen. Der Turiner Konzern kaufte für 4,35 Milliarden Dollar (3,21 Milliarden Euro) den Minderheitsanteil des Gesundheitsfonds Retiree Medical Benefits Trust (Veba Trust) der US-Autogewerkschaft UAW, wie Fiat am Dienstag mitteilte. Veba hielt bislang 41,46 Prozent der Anteile an Chrysler. Fiat zahlt 1,75 Milliarden Dollar in bar an Veba und 700 Dollar in vier Jahrestranchen, weitere 1,9 Milliarden Dollar Sonderdividenden kommen von Chrysler. Fiat war im Jahr 2009 mit 20 Prozent bei Chrysler eingestiegen und hatte die Managementverantwortung übernommen. mehr